Die Macht der Frequenzen: Wie Dein Körper mit Sound heilt | mit Ramona Breitsameter
Shownotes
In dieser Episode von hearwego a gain trifft Host Martin Geißler auf Ramona Breitsameter, die Expertin für Reiki und Soundhealing ist. Gemeinsam geht's ab in die faszinierende Welt der Soundfrequenzen: Wie wirken Klänge und Schwingungen eigentlich auf unseren Körper und unseren Geist? Können Töne und Klangschalen wirklich heilen oder zumindest zu Entspannung, Regeneration und mehr innerer Balance führen?
Ramona berichtet von ihrer persönlichen Reise vom Industriejob zur Klangarbeit, erklärt die magische Kraft der Quarzkristallklangschalen und teilt spannende, manchmal auch humorvolle Erlebnisse aus ihren Soundbädern und Retreats.
Außerdem sprechen die beiden darüber, wie Musik unser Leben prägt und begleiten kann, vom eigenen Soundtrack bis zur Stille, die manchmal ebenso viel Wirkung hat wie ein mächtiger Song. Dich erwartet ein inspirierendes Gespräch über Energie, Frequenz und den Mut, dem eigenen Bauchgefühl zu folgen. Viel Spaß beim Reinhören!
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⭐️ Bulletpoints:
- Soundfrequenzen: Heilung und Einfluss
- Heilende Frequenzen und Erdverbundenheit
- Klangschalen für Entspannung und Balance
- Erleben statt Verstehen: Heilsame Gelassenheit
- Persönlicher Wandel und Neuanfang
- Herzensentscheidung für Energiearbeit
- Akzeptanz von Widerstand und Neuanfängen
- Intuitives Handpan-Spielen ohne Noten
- Rationaler Ansatz für Soundlogos
- Kreative Soundlogo-Entwicklungprozess
- Freude und Körperwahrnehmung im Soundbad
- Ganzheitlicher Heilungsansatz notwendig
- Stille Raum geben
- Musikalische Reise: Elektro zu Hip-Hop
- Bandloyalität trotz schwerem Unfall
- Tagesretreats für tiefere Integration
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🔎 Ramona Breitsameter:
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Day-Retreat "wild-softness" am 11.10.25: Day-Retreat "wild-softness"
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Ramona Breitsameter: Unser Körper ist so schlau. Also wir haben so ein riesiges Navi in uns, das eigentlich genau weiß, was für uns positiv wirkt und vielleicht für einen anderen nicht so positiv wirkt. Weil jeder einen anderen Zugang, eine andere Schwingung mitbringt und so andere Frequenzen antoppen kann bei dir, die unterstützen können.
Martin Geißler: Soundfader, ja.
Ramona Breitsameter: Soundfader liegt mir angezogen am Boden. Hahaha.
Martin Geißler: Schönes Gruppenbild, Karl. Ich hatte gerade so ein schönes Gruppenbild vor mir.
Ramona Breitsameter: Muss man rausschneiden, unbedingt. Auf 1, ich meine, 1 Krebsstation war es, im Krankenhaus, dass die mit Frequenzen diese Station beschallt haben, weil die gesehen haben und gefühlt haben, was das mit den Menschen macht, wenn sie in einem Entspannungszustand waren und in einem Ruhezustand, dass sie die Medikamente viel besser vertragen haben. Und das ist so ein schönes Beispiel, wie sehr, dass man sich gegenseitig unterstützen kann und wie sehr das alles braucht, einen Heilungserfolg zu haben.
Martin Geißler: Wie wirken Soundfrequenzen auf den menschlichen Körper? Können diese sogar heilen? Und was hat das Ganze mit dem Soundtrack deines Lebens zu tun? Genau das habe ich besprochen mit der lieben Ramona Breitsameter. Denn Ramonas absolute Expertin in Sachen Reiki in Verbund mit Sound. Und da sind wir ganz tief eingestiegen in das Thema. Wie immer noch die Bitte an euch, weil der Podcast so neu ist, lasst mir gerne Kommentare da, eine Fünf-Sterne-Bewertung. Und jetzt geht's wirklich los. Ich wünsche euch ganz viel Spaß bei 1 neuen Episode von Ich mach jetzt mal ein Bild auf. Ja. Und zwar, wir nehmen es im Podcast auf in ein paar Tagen.
Martin Geißler: Da geht das größte Volksfest der Welt los, die Wiesn. Und da ist es meistens so, wenn man da unterwegs ist, das letzte Bier ist meistens ein schlechtes. Und am nächsten Tag geht es einem nicht gut. Ist man da bei dir eventuell richtig aufgehoben?
Ramona Breitsameter: Interessante Frage.
Martin Geißler: Oder wäre es vielleicht sogar besser, davor bei dir vorbeizuschauen?
Ramona Breitsameter: Wahrscheinlich eher davor, ja. Also vielleicht den Tag danach, wenn man von der Wiesn dann heimkommt, eher ausschlafen und auf der Couch. Aber ich würde eher sagen bei mir davor. Genau. Vielleicht kommt man dann entspannter auf die Wiesen und trinkt vielleicht gar nicht so viel.
Martin Geißler: Wie würdest du da jemanden vorbereiten?
Ramona Breitsameter: Auf eine Session bei mir?
Martin Geißler: Ja, wenn er jetzt auf die Wiesen gehen will.
Ramona Breitsameter: Achso, auf die Wiesen vorbereiten. Nein, ich glaube, das ist immer gut, die Vorbereitung, wenn wir gut bei uns sind. Wenn wir in einem ruhigen, in einem freudigen Zustand sind mit uns. Genau. Dann, glaube ich, kommen immer schöne Erlebnisse raus.
Martin Geißler: Jetzt habe ich dich ja eingeladen aus einem ganz bestimmten Grund, weil ich bin ja im Soundsektor sage ich mal unterwegs in Sachen Marketing. Wir präsentieren Marken auditiv und das hat auch ganz viel mit Emotionen, psychoakustisch Dingen zu tun und auch mit Frequenzen. Und Frequenzen ist glaube ich heute unser Hauptthema. Walter bist du zu Hause? Hol uns mal kurz ab. Was hast du mit Frequenzen zu tun?
Ramona Breitsameter: Das ist ein mega spannendes Thema, also ein riesiges Feld. Und ich beleuchte es von der Seite, welche Frequenzen uns unterstützen, wie dann in eine Reordnung zu kommen, in eine Ruhe, in eine Regeneration zu kommen. Und das begleitet eine Arbeit mit Energiearbeit und mit Sound, Sound von Quarzkristallklangschalen, wo ich diese Kraft, diese Frequenz nutze, genau in diesen Zustand zu kommen und Menschen da reinzuführen.
Martin Geißler: Und ist es dann wirklich eine Frequenz? Weil es gibt ja jetzt ganz viele Frequenzen. Oder kann man mit mit aus deiner Sicht mit Frequenzen verschiedene Dinge tun?
Ramona Breitsameter: Ja, kann man. Also es ist ja, man kann wahnsinnig viele Dinge mit Frequenzen tun. Absolut. Und was ich total schön finde, aus diesen vielen Frequenzen, die rauszugreifen, die einen heilsamen Aspekt haben auf unser System und damit zu arbeiten. Und ihr habt bei den Kreuzkristallklangschalen von Crystal Tones, mit denen ich arbeite, die haben eine sehr heilsame, sehr starke Resonanz, wo die aufbauen und wirken daher sehr harmonisierend auf unser System. Also es gibt viele und vor denen viele gibt es bestimmte, die sehr positiv wirken, genau, auf unseren Körper, auf unseren Geist und auf unser Energiesystem.
Martin Geißler: Zwischenfrage, wenn es welche gibt, die positiv wirken, gibt es auch welche, die negativ wirken?
Ramona Breitsameter: Ja, also du kannst sagen zum Beispiel Frequenzen von Liedern, die jetzt sehr laut sind, sehr schnell sind, die haben meistens eine Frequenz, wo wir unseren Körper auslösen, dass unser Gehirn im Zustand krass schnell, krass hochgeht. Also krass viele Schläge pro Sekunde produziert an Frequenz. Was wiederum auslöst, dass wir schnellere Atmung haben, dass unser Puls nach oben geht, dass unser Herz schneller schlägt und uns eher in so einen Stress versetzt innerlich. Und genauso auf der anderen Seite gibt es Frequenzen, die beginnen genau das Spektrum auf der anderen Seite, wo uns sehr runterholt, wo uns sehr ruhig macht, wo uns sehr klar und bewusst erleben lässt.
Martin Geißler: Wenn ich mir das jetzt vorstelle, also für mich hat ja jetzt eine Frequenz, sag ich mal, die im unteren Bereich oder im unteren Herzbereich unterwegs ist, also eine sehr Basshaltige Frequenz, die ist ja größer von den Abständen. Und jetzt hast du aber von von schnellen Frequenzen gesprochen, wo ich jetzt eher eine hohe Frequenz sehen würde, das sind ja dann viel kleinere Wellen, die viel enger aneinander gereiht sind. Heißt es, dass niedrigere Frequenzen ruhiger auf uns wirken als wie hohe?
Ramona Breitsameter: Ja, definitiv. Also ruhige Frequenzen, wie du sagst, ist die Kurve ja viel länger gezogen und der meistens den Effekt, dass wir uns dort aus der Erde kennen und sehr verbunden fühlen mit der Erde. Und da gibt es ja auch bestimmte Theorien. Es gibt ja diese 528 Hertz, wo man sagt, das ist die Frequenz von unserem Herzen, die Frequenz von Transformation, von Heilung, wo man andocken kann. Es gibt ja die 440 Hertz, wo unser Kammerton danach gestimmt ist, 432. Das finde ich ganz spannend. Und ich weiß tatsächlich bei meinen Schalen nicht, nach was die gestimmt sind, weil es mir nicht wichtig ist. Weil ich finde es so schön, mal raus aus dem Verstand zu gehen, mit den ganzen Informationen, die wir alle haben und die wir alle verarbeiten und in so ein Spürungsumgehen, was mit dir resoniert, was mit dir Resonanz aufbaut.
Ramona Breitsameter: Weil ich finde, das ist das Heilsamste, was wir dann auch einbringen können in unser Wirken, in unsere Arbeit, genau weil wir das kreieren können für uns und für unser Gegenüber.
Martin Geißler: Superspannend, dass du das sagst, weil ich wusste ja, dass du heute kommst. Ich habe gestern mit jemandem einen Feldversuch gestartet und das sind wir mit dem totalen Verstand an dieses Thema rangegangen, weil diejenige. Sich entspannt oder in Harmonie bringt, wenn sie bestimmt, also sie summt immer und es resoniert alles. Und dann hab ich gesagt, es wäre doch mal super interessant rauszubekommen, in welchem Frequenzbereich man da unterwegs ist. Und es waren 173 Hertz war der Grundton. Und dann haben wir das Ganze einfach addiert und sind dann ja auch bei 364 Hertz rausgekommen, wenn wir das Ganze miteinander addieren. Das konnte man dann auch super ablesen.
Ramona Breitsameter: Und dann
Martin Geißler: haben wir einfach mal Chet Chibiti gefragt, was diese Frequenz bedeutet. Und das ging dann aufs Herzchakra, auf Emotionen. Ja, einfach sich positiv zu öffnen und einfach für sich runterzukommen. Das war total interessant.
Ramona Breitsameter: Ja voll. Unser Körper ist so schlau. Also wir haben so ein Riesen-Navi in uns, wo eigentlich genau weiß, was für uns positiv wirkt und vielleicht für einen anderen nicht so positiv wirkt, weil jeder einen anderen Zugang, eine andere Schwingung mitbringt und so andere Frequenzen andocken können bei dir, die unterstützen können deinen Weg. Und das finde ich total schön, dem auch den Raum zu nehmen, dass es unterschiedlich sein kann. Also dass man jetzt sagt, diese eine Frequenz ist jetzt total herzöffnend und die wirkt bei jedem herzöffnend. Das ist zu verkopft.
Martin Geißler: Ich bin genau so an die Sache rangegangen und habe auch versucht mich da reinzufühlen. Und mit mir hat es gar nichts gemacht in dem Moment. Wir haben dann noch andere Sachen ausprobiert und sind dann 6 Herztöne nach oben und unten, haben das dann nach links und rechts aufgeteilt und haben dann, das hat dann so eine Schwingung ergeben. Das war total interessant, ja. Und haben uns dann auch ganz viel 8D-Sounds angehört, die dann einen so rumschwingen. Da musste ich total zum Lachen anfangen zum Beispiel. Ja und bin in einen relativ glücklichen Zustand geraten, was total abgefahren war. Ist es dann wirklich Frequenz oder ist es Energie?
Ramona Breitsameter: Also in meiner Welt, in meiner Wahrnehmung ist es das Gleiche, weil alles ist Energie. Alles ist Energie zum Schluss, bis ans kleinste. Egal ob das Gedanken sind, ob das Worte sind, ob das Materie ist, die vor uns ist, ob das das Nichts ist, dazwischen, alles bis es ist, bis ans Kleinste eigentlich Energie. Und somit auch Frequenz tragt Energie in sich. Und das Schöne ist, wenn man Frequenzen kombiniert, dann auch nochmal mit 1 bewussten Intention, einem Gedanken, wo man dann auch noch mit reinschickt, dann kann man da ganz heilsame Zustände damit erzeugen.
Martin Geißler: Jetzt kriege ich die Kurve nämlich wieder zu meiner Einstiegsfrage, weil da bietest du ja eine Dienstleistung an, die einem in so einem Zustand, sag ich mal, hilft hineinzukommen. Kannst du das mal abholen, Baba? Was machst du da genau?
Ramona Breitsameter: Gerne, ja. Also ich biete Requi und Sound Sessions an und speziell jetzt auf den Sound bezogen. Das ist ein Sound, der erzeugt wird mit Quarzkristallklangschalen, die an sich schon mal eine ganz krasse Resonanz haben, die sie aufbauen. Die sind versetzt mit Mineralien, Edelsteine und Metallen, die eine bestimmte Eigeninformation haben, wo Dein System harmonisieren, dein Hormonsystem, dein Energiesystem zurückführen in eine tiefe Balance. Und das auf eine ganz subtile und kraftvolle Art und Weise. Da wird dein Verstand ruhig, dein Herz wird ruhiger, deine Atmung wird ruhiger und du kommst ganz viel bei dir Du kannst Stress reduzieren, du kannst dich entspannen und kommst in einen regenerativen Zustand.
Martin Geißler: Und wie muss ich mir das vorstellen? Also machst du das mit ganzen Gruppen oder sind das Einzelsessions?
Ramona Breitsameter: Beides. Also einmal im 1 zu 1. Ich liebe das sehr, weil es geht immer Raum auf für das, was da da sein möchte. Oftmals haben wir einen Widerstand in uns und können an Stress von bestimmten Aspekten keinen Raum kriegen. Bestimmte Gefühle irgendwie blockiert sind, bestimmte Energie blockiert es in uns oder wir vielleicht auch körperlich ein Thema haben, wo man spürt, da ist unsere Energie einfach nicht im Fluss. Und in 1 zu 1 Sessions kann da ganz viel aufgehen. Also da entsteht Raum für das, was da fließen möchte. Und da unterstützen auch diese Schalen total schön, weil die da ansetzen, wo dieser Punkt im Körper ist, in deinem System, wo eben eine Blockade da ist und bringe das zurück in den Fluss.
Ramona Breitsameter: Und das mal ohne, dass der Verstand erstmal was verstehen muss oder ohne, dass der Verstand erstmal in eine gewisse Richtung gelenkt wird, sondern allein durch das Erleben und durch das empfangen. Und das finde ich eine wunderschöne Haltung, wo wir meistens in unserem Leben gar nicht mehr drin sind, weil wir meistens in dem Tun sind und in dem Machen und nicht wirklich mehr in diesem Empfangen. Und diese Qualität, die auch mit drin ist, wo ich sehr genieße, Was das mit Menschen macht, man will in einem Raum zum sein, wo sie sein dürfen und wo ganz viel Heilsames für sie entstehen darf. Genau. Das kann ganz unterschiedlich sein. Es können Emotionen aufgehen, es kann sein, dass eine körperliche Anspannung sich endlich lösen darf, wo lange irgendwie da war. Das kann sein, dass vielleicht negative Gewohnheiten, man belastet schon auf einmal weg sind, vielleicht sie verändern dadurch, weil da das System in eine innere Ordnung kommt. Das kann man erleben, das ist eine sehr individuelle, tiefe Zusammenarbeit, eine miteinander tiefe Reise.
Ramona Breitsameter: Immer wenn wir ehrlich sind zu uns und in 1 Herzverbindung gehen, dann entsteht immer ganz viel Klarheit und ganz viel Wahrheit auch für dich, wie es für deinen Weg weitergeht, was dich bestärken darf, was gut für dich ist. Und das beobachte ich auch mit Klienten, wo ich zusammenarbeite, dass das meistens dann auch, sie sehr begleiten darf in der nächsten Zeit, in den nächsten Wochen. Ja, und auch Gruppensessions, bitte auch. Vor allem für Soundbäder, genau, heißt es. Soundbäder, ja. Soundbäder liegen angezogen am Boden.
Martin Geißler: Schönes Gruppenbild, Kari. Ich hatte gerade so ein schönes Gruppenbild vor mir.
Ramona Breitsameter: Genau, und kann diese Frequenzen genießen. Man badet wirklich in dieser Frequenz, weil sie überall ist. Du tauchst wirklich ab in so einem Bad.
Martin Geißler: Wie viele Leute sind es dann?
Ramona Breitsameter: Zwischen 8 und 12 Personen, finde ich immer ganz schön von der Gruppengröße her. Genau, weil danach, es entsteht meistens auch immer ein Raum, wo was geteilt werden möchte. Also es kann sein, dass jemand in Stille bleiben möchte nach dieser Erfahrung, weil du brauchst echt eine Zeit, bis du wieder landest, weil es wirklich sehr tief berühren kann und so unterschiedlich auch wirken kann. Jemand kann in Tiefschlaf fallen dadurch, jemand kann kreative Ideen haben. Also es ist ganz unterschiedlich, wo es wirken darf für die. Und so macht es auch immer schön, wenn ein Austausch entstehen kann im Anschluss und so eine Verbindung 1 Gruppe dann auch spürbar ist, wo sie auch mit aufbaut. Die Frequenz, die ja alles betrifft und jeden betrifft, der im Raum ist und harmonisiert. Das ist immer ganz spannend zu sehen.
Ramona Breitsameter: Und von daher finde ich die Gruppengröße ganz schön.
Martin Geißler: Mit wie vielen Klangschalen machst du das? 3. Mit 3?
Ramona Breitsameter: Ja, aktuell.
Martin Geißler: Okay, weil ich habe mir gerade vorgestellt, ob es dann immer ein durchgehender Ton ist, der für jeden etwas anderes bedeutet oder?
Ramona Breitsameter: Ja, tatsächlich ist so. Also ich sage am Anfang schon mal was dazu, weil die Schalen haben natürlich unterschiedliche Qualitäten. Und ich bin immer so ein Freund, mal raus zum Verstand, bei dem sind wir oft so lange und so viel Zeit verbringen wir mit unserem Verstand, Dass wir den einmal packen dürfen und mal ins Gefühl reingehen dürfen. Was für dich, wo diese Frequenz für dich anlocken darf, genau in der Zeit, ohne dass wir zu sehr vordiktieren, wo jetzt genau diese Frequenz Resonanz aufbaut. Ich habe eine Schale, die in A ist gestimmt, zum Beispiel, die resoniert mit unsere 3 Hauptdrüsen im Kopf. Die Hypophysis, die Hypothalamus und die Zirbeldrüse. Und das kann auch so erlebbar sein für jemanden. Das kann sich aber auch auf 1 ganz anderen Körperstelle auswirken und für denjenigen vielleicht auch irgendwo anders im Körper spürbar sein.
Ramona Breitsameter: Und auch diesen Raum zu geben, dass das verschieden sein kann, weil wir verschiedene Riesen sind, mit 1 verschiedenen Energie da sind, verschiedene Themen mitbringen, wo wir uns in Harmonie mit uns gehen. Dass das immer total schön ist, diesen Freiraum zum Lassen des Selbsterlebens, ohne dass man zu viel vorgibt.
Martin Geißler: Okay, krass. Weil die Frage, die ich mir jetzt gerade die ganze Zeit gestellt habe, ist, Jetzt kommt die Ramona auf die Welt, geht zur Schule, macht den Abschluss und dann steht so dieses große, die große Arbeitswelt vor ihr. Wie kommt man zu dem, was du heute machst?
Ramona Breitsameter: Gute Frage. Es war ein mega Weg, es war ein ganz persönlicher Weg von meinem eigenen Wachstum zu erkennen. Und ich glaube, eine große Sehnsucht, die schon immer da war, die mir gesagt hat, da gibt es noch mehr. Also da ist noch mehr Lebendigkeit, als nur dieses Abarbeiten und nur dieses nach der Du-Liste leben.
Martin Geißler: Was hast du gemacht?
Ramona Breitsameter: Ich war lange in der Industrie, habe lange in der Industrie gearbeitet und war da auch sehr gut, habe da meine Fähigkeiten auch drin gehabt.
Martin Geißler: Hast du eine Führungsposition gehabt?
Ramona Breitsameter: Mit Projektleitende Position habe ich auch mit gehabt und war da sehr gefordert und das hat auch sehr so meine innere Muster auch mal bedient, diese Erwartungen vom Außen schön zu folgen, schön zu bedienen, nach denen zu leben, weil man dann denkt, diese Anerkennung, auch diese Liebe, diese Glaubenssätze, die natürlich auch dahinterstehen. Und ja, da habe ich mich so rausgearbeitet mit der Zeit eigentlich, wo ich dann gespürt habe, so hoppala, ja wo sind denn eigentlich meine Wünsche, meine Erwartungen, was möchte ich vom Leben? Und jetzt ist mir bewusst geworden, dass ich glaube, mein eigener Weg anders ausschaut. Und da bin ich dann 2020 ausgestiegen eigentlich aus meiner gewohnten Arbeitswelt, eine Blase und habe mir ein neues gewagt. Ja, da war eigentlich so der intensive Start für meine Innenreise, wo ich dann Schritt für Schritt immer näher dann auch zur Energiearbeit und zum Soundkern, zum Soundhealing.
Martin Geißler: Das wäre meine nächste Frage gewesen, weil ich bin ja wie der Briefmarkensammler gegen den Postkasten gelaufen ist. Als Kind bin ich ja mit 6 Jahren in einem Tonstudio gelandet und dann war es mich geschehen. Wo kam denn die Komponente Sound bei dir mit hinzu?
Ramona Breitsameter: Ja, also Sound an sich, oder fangen wir mal so an, Musik war für mich immer schon Faszination, schon als kleines Kind. Und dann habe ich Schlagzeug spielen angefangen und habe erstmal Sound erlebt in 1 ganz impulsiven, kraftvollen Art und Weise, wo ich schon gespürt habe, was das mit mir macht, welche Leidenschaft auch da drin liegt, wie man das Klang mit Musik umgeben oder selbst Musik zu machen.
Martin Geißler: Was war das für Musik?
Ramona Breitsameter: Ganz traditionell tatsächlich Musik und auch Rockmusik.
Martin Geißler: Okay.
Ramona Breitsameter: Genau, so die Ecke, da habe ich, das ist auch ganz spannend, sich das alles zu erlauben, wirklich alle Aspekte zu leben. Wir sind immer so viel und oftmals verbietet man uns schon die Hälfte, weil wir uns denken, ja, aber es resoniert ja gar nicht vielleicht. Oder Beziehungsweise, das ist vielleicht zu viel, zu viel Verschiedenes. Und das wirklich zu sagen, das ist eine große Stärke, wenn wir das ausleben dürfen. Unser Leben ist vielfältig ohne Ende und so dürfen wir auch sein, war das für mich auch ein großer Punkt, wirklich von dieser Musik, von diesen lauten, dynamischen auf das sanfte, einzuladen, intuitive Spielen, losgelöst von den Strukturen, von diesen Noten, was man alles so hat, wie man
Martin Geißler: zu spielen gehört.
Ramona Breitsameter: Von diesen ganzen Regeln, genau. Und da war eigentlich schon der Anfang mit Musik, wo ich so gespürt habe, okay, das berührt ganz viel in mir und bin dann eigentlich drauf gekommen, weil ich mich mit meiner Ich habe mich mit meiner Energiearbeit selbstständig gemacht und habe einen Businessplan geschrieben. Da war die Aufgabe, ich sollte einfach mal googeln, wer mit Energiearbeit in meinem Feld unterwegs ist. Und bin auf meine Dahnlehrerin gekommen, auf die Laura Israel, die mit Sound und Reiki arbeitet. Und dann war es für mich geschehen, Ich habe die Schalen gesehen, ich habe gesehen, wie sie arbeitet mit Sound und habe gewusst, da muss ich hin. Da muss ich nach Hamburg und diese Ausbildung machen. Das war vor 2 Jahren. Das war die größte Herzensentscheidung in meinem Leben.
Ramona Breitsameter: Ich war davor auch schon sehr rationell unterwegs, gerade bei großen Entscheidungen. Und das war die erste oder eine der großen Entscheidungen, die rein nach dem Herzen passiert sind. Wo ich wirklich gespürt habe, das ist mein Weg und war dann im Zug gesessen ein paar Tage später. Es war eine sehr kurzfristige Entscheidung und mein Verstand hat gesagt, Du bist doch voll bescheuert. Ein riesen Invest und warst noch nie beim Soundbar, hast noch nie Quarzkristallklang schalen erlebt selber und hab aber gewusst, das ist richtig. Und wie ich dann da gelandet bin, hab ich auch gespürt, mit allem was ich bin, dass das genau mein Weg ist. Und seitdem bereichern sie auch mein Wirken.
Martin Geißler: Ich glaube, das geht ganz vielen so, dass sie irgendwo merken, das ist mein Weg. Ich merke aber auch, dass ganz viele außenrum so dermaßen in ihrem Aufschieberitis-Modus sind. Und ja, nee, ich weiß nicht, bevor ich da losstarte, muss erst das Equipment da sein oder ich muss mir erst die Sachen kaufen. Das war ja bei dir sicher auch kein einfacher Weg, oder? Aber es hört sich jetzt so easy an. Da habe ich mich entschieden, da bin ich im Zug gesessen. Ja, es war dann eine schwere Entscheidung, aber dann habe ich mich dafür entschieden. Aber da war ja auch sicher Widerstand da, auch sicher aus dem Umfeld, aus der Familie vielleicht sogar, oder auch, sich diese ganzen Sachen anzueignen. Wie war dieser Weg?
Ramona Breitsameter: Ja, der hat dann schon früher auch begonnen, mir zu erlauben, meine eigenen Wege zu gehen und auch zu verstehen, dass Widerstand immer da ist. Wenn wir in was Neues starten, was uns neugierig macht, was uns Freude macht, dann wird immer auch irgendwo ein Widerstand da sein, weil es neu ist. Weil unser Verstand sagt, ja, da gehen wir jetzt nicht hin, weil das kennen wir nicht, das ist unsicher, jetzt müssen wir unsere Sicherheit verlassen Und das ist erstmal unbequem und will vermieden werden von unserem System. Von daher glaube ich, war es für mich auch ein Kennen der Akzeptanz, dass dieser Teil immer dabei sein wird. Und der nicht heißt, dass das nicht das Richtige ist zu tun. Und das hat schon früher auch gestartet, selber zu sagen, ich habe viele Reisen gemacht, das hat mich sehr weiter gebracht für mich alleine, ich bin viel allein gereist und habe da auch gespürt, was alles möglich ist und was man alleine alles schaffen kann. Und so sind dann auch meine Entscheidungen immer größer geworden. Lebensentscheidungen, wo ich getroffen habe, wo ich mal auf 1 Ziegenalm gearbeitet habe, das war dann 2020, als ich ausgestiegen bin aus dem Job.
Ramona Breitsameter: Wo auch viele gesagt haben, wo ich glaube die erste große Entscheidung in meinem Leben war, was ich außen mitbekommen habe, hoppla, was ist denn da los? So richtig. Und mich das auch befreit hat, mal so raus zu gehen aus diesem, was vielleicht erwartet worden ist von mir und auch damit zu konfrontieren, vielleicht, mein Umfeld, dass ich mal andere Wege gehe, das hat da ganz viel aufgemacht und dann ist irgendwie alles leichter geworden, was danach gekommen ist, wo ich gespürt habe, okay, kann vielleicht irritieren im Außen, aber war immer mehr okay für mich, trotzdem weiterzugehen. Also es ist so die Aufbaut mit der Zeit eigentlich.
Martin Geißler: Und wenn du da angeeckt bist oder sag ich mal nicht auf die Themen gestoßen bist, die im Außen oder wo das Außen dir wieder gespiegelt hat, Das sehen wir jetzt, warum man das eigentlich nicht von dir erwartet. Hast du da einen Tipp oder irgendwie ein Tool, wo du sagen würdest, so bist du durch diese Situation gekommen?
Ramona Breitsameter: Ja, ja, voll. Also einmal tatsächlich meine eigenen Tools, die ich wohl unglaublich gern nutze. Das ist einmal Reiki, nennt sie das. Das ist ein japanisches System, eine riesen Lehre eigentlich, genau kann man sagen, was mit Atempraxis zu tun hat, was mit Arbeit mit einem eigenen Energiefeld zu tun hat, mit 1 bestimmten Lebensausrichtung, die ganz viel, die ganz einfach ist und die ganz viel Verbindung schafft mit der selber. Und das hat mir total geholfen, durch die Zeit, wie ich das kennengelernt habe und gespürt habe, was das mit mir macht, wenn ich ruhig wäre. Wenn ich mal meinen Fokus abziehe vom Außen und Präsenz meinem Inneren schenke und wirklich mal rein spüren kann wieder in mir, weil das war oftmals der Haken zuvor, dass ich gar nicht gemerkt habe, wo sind eigentlich meine Wünsche, wo sind meine Grenzen, wo sind meine eigenen Erwartungen an mich, weil ich mich gar nicht gespürt habe. Mein System, mein Körper, kann ich nicht richtig spüren, habe ich keine in der inneren Welt. Und umso mehr wie ich mich nach innen gewendet habe, umso klarer bin ich eigentlich geworden für mich, was mit mir resoniert und was mein Weg ist.
Ramona Breitsameter: Also diese Tools, bei mir wieder anzukommen, ruhig zu werden, genau das, was wir oft so vermeiden, wo wir ja so gern uns beschäftigen, weil wir wissen, okay, wenn es ruhig wird, dann wird es halt auch mal ein bisschen wild, was da alles da ist, was da gesehen werden möchte und aufgearbeitet werden möchte. Und umso mutiger ich da geworden bin und umso ehrlicher, wie ich da hingeschaut habe, umso freier bin ich im Außenworden. Stark.
Martin Geißler: Lass uns mal kurz die Kurve zurück zum Sound machen. Hans Zimmer finde ich bis heute faszinierend in Sachen Filmmusik, weil meine Oma hat auch immer gesagt, Ja Martin, du kannst ja gar keine Noten lesen. Wie kannst denn du so Musik machen? Wie kann sich da die heutige, die Möglichkeit an Techniken, und ich bin ja relativ autodidakt, was Instrumente und so angeht. Und er sagt ja auch, wenn er dann Noten an, oder ich habe es in der Reportage gesehen, wenn er Noten weitergegeben hat an Musiker. Don't play it, feel it. Und ich glaube, das sind dann nochmal so die 4-5 Prozent, die dann auch in seiner Filmmusik halt das ausmachen, dass es nicht diese spielst nach den Regeln, sondern spielst so, wie du es fühlst. Spielst du ein Instrument und wenn nein, welches würdest du gerne spielen können?
Ramona Breitsameter: Gute Frage. Also ich habe verschiedene Instrumente gespielt oder auch zu Hause, wenn man es jetzt auf die Quarzkristallklangschalen bezieht, ist für mich, muss ich jetzt echt mal in mich reinfühlen, ist das auch spielen. Also für mich ist das an sich nicht ein Instrument in erster Linie, sondern eher ein energetisches Tool,
Martin Geißler: das
Ramona Breitsameter: ich an der Hand habe. Und von daher ist für mich das auch kein Spielen nach Noten. Klar sind die Schalen auszeriert, dass ein Dreiklang entsteht, dass eine Harmonie irgendwo da ist für unser System, weil es gibt da eine gewisse Logik einfach dahinter. Und es ist immer ein sehr intuitives Spielen, was du Raum braucht, was man gegenüber braucht, mit welcher Intention, dass ich das Ganze füllen möchte. Von daher würde ich eher sagen, ich spiele Handpin seit 1 Zeit und das wäre ein riesen Lehrer, mal raus aus diesen Strukturen und rein in dieses wirkliche Fühlen, wie du sagst. Nicht nach Noten, weil da gibt es keine Noten, sondern grüne Wiese und selber mal reingehen, was ich ausdrücken möchte damit. Und das kann einem einfach mal voll überfordern, wenn wir das nicht gewohnt sind. Wir sind immer gewohnt, wir haben Regeln, Wir haben eine Struktur und da dürfen wir reinpassen.
Ramona Breitsameter: Und auf einmal ist das alles auf und alles offen. Und da wird es dann spannend.
Martin Geißler: Aber das kannst du doch so nicht machen.
Ramona Breitsameter: Genau, das geht auch nicht. Das macht man doch nicht so. Ja, ich sage immer so gern, Wenn es viele genug tun, dann wird es auch wieder normal. Weil man oft sagt, das ist normal oder das ist Gewohnheit oder so gehört es eigentlich. Du brauchst noch viele, die es so machen, dann wird es auch wieder normal. Egal
Martin Geißler: was geht. Ja, da kam 1, der wusste nicht, dass es nicht geht und der hat es dann einfach gemacht.
Ramona Breitsameter: Genau, da sind wir ganz spannend. Und was ich spielen wollen würde, tatsächlich, also wieder mehr Schlagzeug auch wieder mehr integrieren.
Martin Geißler: Lustig, weil da geht es ja jetzt wieder in eine härtere Richtung oder ist es mehr so das Jazzy Schlagzeug?
Ramona Breitsameter: Nein, gar nicht. Also so 80er Jahre Rock Ding ist so, also bin ich ein bisschen on fire. Und ich glaube, das ist aber auch so ein Thema der Erlaubnis, wirklich zu sagen, Aspekte ausleben zu dürfen. Egal, ob die jetzt im Außen miteinander kompatibel sind oder nicht. Weil es darum gar nicht geht, was zusammenpasst oder was weniger zusammenpasst, sondern wie du dich fühlst dabei und es auf die Freude, auf die Lebendigkeit bringt. Und darum hätte ich gesagt, ja, da hätte ich noch Lust, mal in so 1 Band zu spielen, so eine 80er Jahre Band. Genau, zu meine Sessions, Ricky & South Sessions.
Martin Geißler: Das klingt nach 1 sehr interessanten Mischung. Aber das heißt Schlagzeug dann auch?
Ramona Breitsameter: Ja, genau.
Martin Geißler: Ja, das Schlagzeug ist dann meistens so ein bisschen weiter hinten auf der Bühne, oder würdest du auch vor ans Mikro gehen?
Ramona Breitsameter: Nein, das nicht. Aber ich finde es so schön, weil es ist die Basis und du stehst nicht vorne in der Reihe. Und die Qualität mag ich unglaublich gern daran, dass du es zusammenhältst, so quasi. Du gibst den Beat vor, du gibst Tempo vor, du gibst den Rahmen vor.
Martin Geißler: Jetzt bist du wieder in der Führungsposition, von der ich auch vorgesprochen habe, aber...
Ramona Breitsameter: Und sitzt aber nicht in der... Genau, und das finde ich, das gefällt mir, ja. Ja, du
Martin Geißler: kannst mit Rhythmus, finde ich, in der Musik so viel machen, alleine wenn du irgendwie einen Schlag weglässt oder so, dann ist der Groove auf einmal ein ganz anderer. Ich habe das Bild, ich sehe es vor mir.
Ramona Breitsameter: Wie ist das bei dir? Gehst du sehr intuitiv vor, wenn du weißt, wie ein Soundlogo klingen soll, wie es sich anfühlen soll? Oder sehr rationell auch, was vom Verstand zusammenpasst, welche Töne oder welche Rhythmen funktionieren. Was ist so dein Ansatz?
Martin Geißler: Also unser Ansatz ist in erster Linie wirklich der absolute rationale, wenn man es glaube ich von außen betrachten würde, weil wir haben einen Workshop, bei dem wir uns das Unternehmen anschauen, auch dann selber beim Kunden tatsächlich pitchen, zu zeigen, wir haben euch zu 100 Prozent verstanden. Und zeigen dann auch erste Soundbeispiele auf oder spielen auch bekannte Soundlogos vor, weil da gibt es auch verschiedene Arten. Die einen haben mehr Rhythmik, die anderen, die sind auf eine Melodie aufgebaut. Die anderen haben auch einen gesungenen Anteil mit drin oder einen menschlichen, sag ich mal. Einfach jetzt nur mal McDonalds. Ja, ist mit der menschlichen Stimme gemacht worden am Ende des Tages. Und so ist es dann erst mal lustig, weil es dann Soundlogoraten in größere Runde ist. Wer, wer, wer ist was? Und dann kann jeder so sein Input geben, auch aus den Unternehmen heraus und kann sagen, ah, das so haben wir uns oder so habe ich mir das vorgestellt, weil ich finde gut daran so und so oder ich könnte mir das gut für uns vorstellen, weil so und dann hat man auch schon mal eine Argumentationslinie und dann haben wir auf machen wir das in den Workshops so, dass wir aufgrund dessen oder Anhand der Informationen, die wir haben, dass wir einfach schon mal Soundbeispiele raussuchen und die gehen ganz extrem in die eine und in die andere Richtung und da loten wir wirklich Grenzen aus, da wo jeder die Hände dann über den Kopf gesteckt und gesagt, wie könnt ihr nur? Dann sitzt aber 1 und sagt, hey, aber ich finde es gar nicht schlecht, die Idee mal so und so anzugehen.
Martin Geißler: Also es ist da nicht nur so, wir stellen was zur Verfügung und das ist es dann, sondern Wir fordern dann auch wirklich auf spielerische Art und Weise raus oder versuchen rauszukitzeln und achten da auch auf ganz viele Nebentöne, die dann oder Fragen, die dann gestellt werden. Das beste Beispiel dafür ist der Hohe Gräfe Verlag, für den wir einen Soundrohr gemacht haben, wo abseits des Workshops dann daneben die Frage aufkam, Herr Geißler, unser Gründer, der hat immer so ein spezielles Pfeifen, wenn er die Ecke gekommen ist, die Arbeit davor zu wahren, damit sie auch gearbeitet haben, wenn er die Ecke gekommen ist. Ja, und Dieses Pfeifen ist dann dieses Soundlogo geworden. Und vorher haben wir uns den Kopf darüber zerbrochen, wie klingt ein Buchverlag? Ja, es ist gar nicht so einfach. Aber so konnte man es halt super emotional auch wieder runterbrechen und konnte da auch eine Story den Leuten an die Hand geben. Und so ist dieses Soundlogo entstanden. Auf eine Frage zurückzukommen, wenn wir dann diese ganzen Informationen zusammengetragen haben, dann ist es auch so, dass wir meist 3, 4 Beispiele ausarbeiten, Weil wenn ich dir jetzt sagen würde, das Soundlogo soll dynamisch klingen, es soll unsere Innovation nach vorne tragen, wir sind gerade in einem Umstrukturierungsprozess, alles wird digitaler und so weiter. Ja, wie klingt das am Ende des Tages? Dann können wir das festhalten, haben 10 Leute am Tisch und alle haben 10 verschiedene Sachen im Kopf, wie es klingen könnte.
Martin Geißler: Und darum arbeiten wir uns dann von, wir nennen es Layouts, dann weg, dass wir eine Soundbasis haben. Und da ist es wirklich so, dass wir meistens in den ersten 2 Varianten super rational an die Sache rangehen und bei Sachen 3 und 4, da lassen wir es dann einfach laufen und krachen in sämtliche Richtungen, das Ganze groß und erlebbar zu machen. Und so glaube ich bilden wir ganz gut beide Sachen ab, holen damit auch alle ab und können dann ja auch von den 4 Sachen mal 2 weiter vertiefen. Also Nummer 1 und 3 wären es dann in dem Fall nicht. Die hauen wir raus und wir machen mit 2 und 4 weiter und schauen mal, wo da die Reise hingeht am Ende des Tages. Weil wichtig ist es ja auch, dass es was Uniques ist am Ende des Tages, dass es wirklich einzigartig ist, dass es für die Marke steht und dass es wiedererkennbar ist. Und das sind die Sachen, die wir einfach erfüllen müssen.
Ramona Breitsameter: Spannend, ja. Du machst ja einen Raum auf, wo sich dann das kreativ bewegen darf, dadurch, dass du so ein Spektrum bildest, wie du jetzt sagst, das ausdehnst, das groß machst und dann zum Schauen, wo man landet miteinander. In einem gemeinsamen Prozess.
Martin Geißler: Es ist ein gemeinsamer Prozess. Genau. Also es ist jetzt nicht so, hier nimmt den Wust an Informationen, so wollen wir das haben und dann kommen wir mit einem Beispiel und das ist es dann. Sondern es ist wirklich ein Prozess im Gegenseitiger, wo ganz viele Leute am Ende der Tage meistens auch mitreden bis zum CEO meistens dann hoch in den ganzen Unternehmen.
Ramona Breitsameter: Spannend.
Martin Geißler: Hättest du da einen marketingrelevanten Tipp für mich?
Ramona Breitsameter: Einen marketingrelevanten Tipp? Im Bezug auf genauer?
Martin Geißler: Wie zum Beispiel ein Soundlogo oder wenn man für ein Unternehmen einen Sound kreieren würde?
Ramona Breitsameter: Aus dem Bauch raus hätte ich gesagt, weniger denken und mehr spüren. Also sich aufeinander... Ich finde, Es entsteht immer ganz viel in der Begegnung miteinander. Wenn man wirklich in Verbindung ist, in Begegnung miteinander ist.
Martin Geißler: Was mich ja wahnsinnig interessieren würde, wenn du diese Gruppen-Soundbeta machst, da ist doch sicher auch schon mal was Lustiges passiert.
Ramona Breitsameter: Ja, da ist schon viel Lustiges passiert. Hau raus! Und Interessantes. Lustig und interessant auf alle Fälle, weil es immer so unterschiedlich wirkt auf die Menschen und unterschiedliche Dynamiken annehmen kann. Ich hatte mal eine Frau mit in der Gruppe, das war ganz spannend, weil es kann oft sein, dass auch mal Tränen fließen, dass mal Emotionen auch aufgehen. Und ich habe einmal, wie sagt man, Augenkissen, wo die Augen beschweren für diejenigen, damit es noch angenehmer ist und durch den Druck auf die Augen nur noch tiefer sinken kann. Und dann habe ich schon gesehen, dass ihr Körper sich leicht schüttelt. Und ich habe mir gedacht, okay, es könnte sein, dass da Tränen, Emotionen in dieser Richtung da sind. Und zum Schluss dann, wie Sampa Rumba, hat sie die Augen, hat sie das abgenommen und musste so lachen und hat sie weggeschmissen auf der Matte und hat dann zu mir gesagt, sie hat schon das selbe Soundbad, so einen Druck, dass sie jetzt loslachen möchte und hat es immer wieder zurückgehalten.
Ramona Breitsameter: Ich dachte, das kann sie doch jetzt nicht machen.
Martin Geißler: Ach, darum hat sie so geschüttelt.
Ramona Breitsameter: Voll unabständig, diesen Impuls, dieser Freude zurückzuhalten. Das war, sie hat so gelacht, so aus dem Herzen. Das war wunderschön, wunderschön zu sehen und einfach witzig.
Martin Geißler: Kann ich zu 100% nachfühlen, weil ich hab in meiner wilden Radiozeit, war ich mal bei einem Hypnotiseur und es ging Entspannung. Und er hat mich auch in die Entspannung hypnotisiert und ich habe so ein Lachflash bekommen. Ich habe so dermaßen gelacht auf den seiner Liege. Aber Für ihn war das komplett fein, weil er hat gesagt, das kann alles passieren, was passieren kann.
Ramona Breitsameter: Ja, und wie schön, auch mal wieder in diese Freude einzutauchen und es wirklich so aus dem Herzen rausfließen zu lassen. Das war echt witzig und interessant, ist immer wieder auch, wie unser Körper reagiert, wenn er in tiefen Entspannungen geht. Was immer für Zucken auch sein kann, was Körperreaktionen, wo oft erzählt wird, oder ich selber erlebt habe, auch die eigenen Soundbäder, wo ich genieße, weil ich es ganz wichtig finde, was man selber praktiziert, auch selber zu empfangen. Dass man wirklich weiß, was möchte ich hier teilen oder was hat das für mehr Wert. Dieses Krippeln, diese Wärme, diese Dynamik, die auf einmal entsteht, wo für viele erstmal ganz neu ist, diese Körperempfindungen, wo du da sein kannst und wie sie ihr eigenes Energiefeld eigentlich anspürt für dich selber, das ist ganz spannend zum sehen und beobachten. Und wie viel das dir lösen darf. Wie angespannt oft und wie zurückhaltend der Anfang ist manchmal und wie gelöst und wie offen und wie bei sich die Menschen dann sind nach dem Soundboard. Das ist richtig schön zu sehen.
Ramona Breitsameter: Und wie schön, wenn wir diese Energie ja wieder nach außen strahlen. Wir teilen ja alles mit, wir strahlen ja immer irgendwas aus, irgendeine Energie. Und wie schön, wenn wir diese ausstrahlen und in die Welt tragen. Das macht mich immer sehr glücklich, das zu sehen.
Martin Geißler: Jetzt hört sich das für mich an, oder auch sehr nach Heilung an für viele Leute, auf eine gewisse Art und Weise. Ich habe auch schon von Dingen gelesen, jetzt wird es vielleicht ein bisschen zu abgefahren für den einen oder anderen, dass auch richtig große Krankheiten mit Sound bearbeitet werden. Wie weit würdest du da in dieser Liga mitgehen?
Ramona Breitsameter: Also ich finde es immer ganz wichtig zu verstehen, dass es immer, in meiner Wahrnehmung, viele Dinge braucht, eine Heilung oder einen Heilungserfolg zu haben. Und dass es nicht nur das eine ist oder nicht nur das andere. Wir haben Körper, wir haben einen Geist, wir haben ein Energiesystem, wir haben eine Seele. Und das alles möchte irgendwo bedient werden, in meiner Wahrheit, damit ein Heilungsimpuls passieren kann, eine Heilung im System. Von daher würde ich grundsätzlich nie sagen, nur das eine oder nur das andere ist das Richtige. Genau. Und da sehe ich an meiner Arbeit so schön drin, weil das immer eine Unterstützung ist, immer eine Begleitung für den bestehenden Prozess. Weil was voll logisch ist eigentlich, wenn wir in einem Entspannungszustand sind, wenn unser Körper entspannt ist, sprich nicht in einem Fluchtmodus, wo man meistens irgendwie unterwegs ist oder im Fight-Flight- oder Freeze-Modus, sagt man mal so schön, in diesen Überlebenszuständen, sondern in der Entspannung, dann kann auch alles, was von außen kommt an Impulsen, ob es Schulmedizin ist, ob es andere Aspekte sind, viel tiefer landen in unserem System, weil die Türen auf sind.
Ramona Breitsameter: Wir sind nicht auf Widerstand, sondern wir sind auf Empfang. Und das kann Entspannung unglaublich wirkungsvoll machen auf unserer Heilungsreise, wenn wir das mit integrieren. Und da gibt es auch zum Teil, ich habe das mal gelesen, das war mega spannend, auf 1 Krebsstation war es im Krankenhaus, dass die Mitfrequenzen diese Station beschalt haben, weil die gesehen haben und gefühlt haben, was das mit den Menschen macht, wenn sie in einem Entspannungszustand waren und in einem Ruhezustand, dass sie die Medikamente viel besser vertragen haben. Und das ist so ein schönes Beispiel, wie sehr man sich gegenseitig unterstützen kann und wie sehr das alles braucht, einen Heilungserfolg zu haben.
Martin Geißler: Was hast du privat für Musik zu Hause?
Ramona Breitsameter: Was habe ich für Musik? Ganz verschieden. Also einmal liebe ich Def Leppard, 80s Rock Ding, das ist voll meins. Whitesnake ist vorne dabei. Und auch Meditationsmusik. Diva Primal und Co. Also ich liebe wirklich ganz viele Facetten der Musik, wo ich sehr dran aufgehe. Es kommt auf meine Stimmung drauf an. Genau, wo ich sie gerade spüren will, wo ich gerade reingehen möchte, wo sie mich bewegen möchte.
Martin Geißler: Ja, also mir ging es früher so, aber rein beruflich, ich höre halt sehr viel und sehr genau und ich würde auch behaupten, ich höre anders wie andere Leute, weil ich auch Dinge ab und zu wahrnehme, die die anderen gar nicht auf dem Schirm haben. Und ich habe tatsächlich früher dann immer, also wenn ich von einem Radiostationen heimgefahren bin, habe ich alles ausgemacht, weil ich erstmal Ruhe gebraucht habe, überhaupt wieder runterzukommen und war dann wirklich auch eher genervt von jeglichen Geräuschen oder Musik, Audio, Werbung und bei mir war dann eine Reizbeflutung da. Und Ich merke auch jetzt, wenn ich zu Hause, ich höre sehr viel Lo-Fi-Hip-Hop. Ja, also wirklich in den Höhen reduzierte Sounds, guter, grooviger Beat, auch sehr, glaube ich, eher dann im unteren Frequenzbereich angesiedelt. Ja, Also das da kann ich dann eher entspannen.
Ramona Breitsameter: Ja voll gut. Also ein wichtiger Punkt, was du sagst oder wo jetzt nochmal mit mir total resoniert, dass wir auch dieser Stille auch Platz geben und raus aus dieser Dauerbeschalung, weil wir oftmals so überflutet werden mit Informationen, auch wenn wir ständig was laufen, ob es das Radio ist, ob es der Fernseher ist, ob es ein Podcast ist, ob irgendwo was läuft im Hintergrund. Das läuft ja alles in unser System immer noch mit rein und mit rein. Und irgendwo möchte es ja auch verdaut werden. Wir verdauen ja nicht nur körperlich, sondern auch emotional und auch physisch. Und oftmals dann der Raum, wo wir in diesen Rest and Digest Modus, wie man mal sagt, kommt, gar nicht da ist oder viel zu wenig da ist, diese ganzen Informationen eigentlich mal zu integrieren und mal, sagt man so laut, zu verarbeiten. Genau. Drum finde ich auch oder für mich auch auf meinem Weg ganz wichtig, dieser Stille Raum zu geben.
Ramona Breitsameter: Neben dem Sound. Genau, und das machen die Soundbörner ultra gerne, das ist auch mega wichtig. Nach dem Soundbar, nachdem ich gespielt habe mit den Schalen, das Moment, da ist der Stille, des Nachwirkens. Und das ist für viele Menschen irritierend, wenn auf einmal nichts mehr ist. Wenn auf einmal einfach Ruhe ist, einfach Stille und einfach ein Nichts tun. Es muss ja nichts getan werden. Und das wieder zuzulassen und sich da immer mehr freuen lassen zu können, diesen Zustand. Das ist mega schön und mega wichtig, glaube ich, weil es genau der Gegenpol ist zu diesen vielen auf der anderen Seite und diesen Aktiven auf der anderen Seite.
Martin Geißler: Das ist total lustig, wie einem das auf der anderen Seite auch fehlen kann, weil ich habe diese, genau diese Erfahrung auf einem Golfturnier gemacht. Es hieß Beats and Birdies und man hatte eine Musikanlage bei sich am Wagen mit dabei und während der ganzen Runde auf den 18 Loch ist diese Musik gelaufen. So und an Loch 16, also 2 Löcher bevor man zu Ende gespielt hatte, war die Batterie leer und auf einmal war Ruhe. Und auf einmal haben aber alle auch so geguckt und so, irgendwas fehlt. Also es ist dann tatsächlich abgegangen das Ganze auf einmal. Vor allem war dieser musikalische Charakter weg und es war irgendwie eine Lehre da und keiner wusste so richtig, irgendwie komisch.
Ramona Breitsameter: Dass er ungewohnt ist, gell? Und auch natürlich so, man sagt ja immer so schön und das spüre ich auch schon in meinem Leben, so ein Soundtrack deines Lebens. Wenn man mal so hört, ja es ist schon so, es gibt gewisse Lieder, die begleiten einen in bestimmten Lebensphasen, stärken einen, bringen einen weiter, berühren einen. Wo man schon sagen kann, dass es wirklich einen Soundtrack gibt, finde ich, für jeden im Leben. Und wo auch bei mir die Stille mit drin ist. Stille hat auch einen Sound, Stille hat auch eine Frequenz. Und ja, schön ist es auch, damit reinzunehmen und wichtig, finde ich auch.
Martin Geißler: Meine Mom lebt ja in Ägypten und sie sagt, das Faszinierendste ist, wenn du dich nachts mal in der Wüste aufhältst und wirklich nichts hörst. Nur so, wenn überhaupt, leicht den Wind und eine absolute Stille und Natur. Das, also ich kann es mir gar nicht vorstellen, wie das ist.
Ramona Breitsameter: Ja, voll schön. Ja, das können wir uns sehr gut vorstellen. Was wären bei dir dabei, bei dem Soundtrack deines Lebens? Welche Lieder wären damit drauf, beim Soundtrack deines Lebens?
Martin Geißler: Boah, das ist gar nicht so einfach zu beantworten, weil, boah, also ich bin aufgewachsen in der Zeit, das sind wir noch in die Clubs und Diskotheken getingelt und wir waren immer so gefühlt 2 Gruppen. Das eine, das waren so die Hauser Elektro-Leute und das andere waren so die Hip-Hopper und ich war mehr so Elektro und House. Hab mich dann aber auch musikalisch immer weitergebildet und bin immer tiefer eingestiegen. Und früher war es Hip Hop hast du nicht gehört dann in dem Fall. Ja jetzt gibt es, nachdem ich auch Musik ganz anders verstehe, ist Hip Hop, R'n'B und sowas, da ist so viel Leidenschaft auch in der Musik drin oder erzählt so viel geiles Zeug, so viel geile Storys, ja wie überhaupt Musik Storys erzählt. Also auch ganz krasses einschneidendes Erlebnis für mich ist auf den allerersten Konzert, auf dem ich in meinem Leben war, war mit 12 Jahren Michael Jackson History Tour. Man kann nicht kleiner anfangen. Und bei den Produktionen finde ich zum Beispiel so faszinierend, dass selbst wenn die heute rauskommen würden, würde ich immer noch sagen, sie passen immer noch in den Zeitgeist.
Martin Geißler: Die sind immer noch modern. Das hat so eine gewisse Magie, die Produktionen. Ich glaube, die Kombination Quincy Jones als Produzenten und Michael Jackson als Künstler ist einfach unfassbar gut. Die Tracks, da gehören auf jeden Fall viele mit dazu. Ich weiß nicht auch, ob Stille tatsächlich ein Teil davon wäre, vielleicht so ein kleines Rauschen müsste noch, so ein Meeresrauschen müsste mit dabei sein. Und wenn die Sonne noch so ein bisschen... Es kann
Ramona Breitsameter: ja Stille am Meer sein.
Martin Geißler: Soundeffekt Sonne geht auf Schmetterling, landet auf Blume. Ja genau.
Ramona Breitsameter: Sehr gut.
Martin Geißler: Ja, das wär's so. Also ich bin musikalisch relativ offen. Ich finde Musik muss immer berühren und sie muss... Und ich finde es genial, wenn Musik in eine jeweilige Situation passt, dann holt sie mich zu 100% ab. Wenn ich jetzt irgendwo am Strand in Spanien sitze und dann läuft passende Musik dazu, dann muss es nicht Elektrohaus oder Hip Hop oder R'n'B oder Pop oder sonst irgendwas sein, sondern da will ich spanische Musik hören. Auch wenn wir nach Südtirol fahren, ist immer erst ein Radiosender wechseln zu italienischer. Oh Gott, jetzt sage ich Südtirol und Italien. Jetzt werde abgestraft.
Ramona Breitsameter: Das muss man rausschneiden, unbedingt.
Martin Geißler: Nein, aber einfach die Musik zur passenden Umgebung, das finde ich, ist für mich ganz wichtig oder auch in Filmen, was Musik da machen kann, ist unfassbar.
Ramona Breitsameter: Das hat mich als Kind immer so fasziniert. Ich glaube, das hat mich am meisten an Filme fasziniert. Wenn die Musik zu 100 Prozent mich mit abgeholt hat. Dass das wer macht hat, Das ist wahnsinnig schön. In beide Richtungen, was man mit dem machen kann.
Martin Geißler: Ja, und da ist es ja auch wieder Emotionen, Erinnerungen und Kindheit. Mein erster Kinofilm war E.T., der auswärtsische. Der hat jetzt, finde ich, keinen so krassen Soundtrack. Da war es dann eher Kevin allein zu Hause, was einfach zu Weihnachten immer im Ohr ist. Wiedererkennung ist da wieder das Thema. Ich muss den Film gar nicht sehen, sondern es läuft einfach im Hintergrund die Musik. Alles klar.
Ramona Breitsameter: Ja, spannend.
Martin Geißler: Mega gut.
Ramona Breitsameter: Ich weiß gerade dran, bei mir war es Mulan, der Disneyfilm Mulan, wo ja auch ganz viele Trommeln und ganz viel Trommel-Tummel mit dabei ist. Da hab ich mich auch mal schon irgendwie angezogen. Oder
Martin Geißler: Ariel. Unter dem Meer.
Ramona Breitsameter: Sehr cool. Bin gespannt, was noch dazukommt beim Soundtrack.
Martin Geißler: Ja, man sammelt ja immer. Also ich glaube, ich höre ja auch nie auf, weil es kommt ja auch immer so viel neue Musik raus und umso faszinierender ist, dass es dann immer wieder die ein oder andere schafft, dann länger hängen zu bleiben. Das finde ich übrigens faszinierend, so an den 80er, ja 90er gar nicht mehr so krass, aber 70er, 80er, dass diese Musik so lange überlebt. Vielleicht sehe ich es aber auch nur, weil ich in dem Alter bin, jungen 30er.
Ramona Breitsameter: Das ist schon so. Es gibt bestimmte Bands, bestimmte Lieder, vor allem einfach den Zeitgeist, das verschwindet irgendwann.
Martin Geißler: Ja, vielleicht aber auch, weil es die Radiostationen immer noch spielen.
Ramona Breitsameter: Ja, kann schon sein. Und meistens die Geschichten dahinter faszinieren. Mich interessieren meistens die Hintergründe. Genau, da bin ich mal ganz neugierig. Und dann packt es mich noch mehr. Da kann ich mehr Verbindungen aufbauen.
Martin Geißler: Das hat auch die Daniela Heiß, die im letzten Podcast zu Gast war, die Moderatorin bei Radio Energy, die hat gesagt, diese Storys, dieser Herzschmerz in den Liedern, der ist glaube ich heutzutage gar nicht mehr so vertreten, sondern es ist alles so, wie können wir es so massenkompatibel wie möglich machen. Jetzt in der populären Musik, sage ich mal.
Ramona Breitsameter: Voll, und auch Bandgeschichten tatsächlich. Weil oftmals, deswegen glaube ich, fasziniert mich so Weiznäck, die Band, weil der Schlagzeuger hat einen ganz fiesen Unfall gehabt. Der hat damals einen Fuß verloren, nein, einen Arm hat er verloren. Und die Band hat, ich weiß nicht, wie lange, über Jahre darauf gewartet, bis der wieder fit war. Und haben ihre komplette Karriere pausiert, bis es wieder weitergegangen ist, bis er wieder spielen konnte. Und diesen Mann auf der Bühne zu sehen, mit so 1 Freude, und der spielt wie ein Wahnsinniger, wenn du nicht hinschaust, dass die Männer, dass irgendwie was anderes ist, körperlich. Und dieses Zusammenhalten, Dieses gemeinsame Erleben und auch mal zu warten und nicht irgendwie sich so vom Erfolg nur zu handeln, aus dem Erfolg heraus zu handeln, weil man sich denkt, das kann jetzt nicht passieren, wir müssen jetzt dranbleiben, damit es erfolgreich wird. Das hat mich so berührt und das ist auch für mich ein ganz großer Antreiber, warum mir die Bäd so geil finden.
Ramona Breitsameter: Weil das, wenn man reinwirkt, auch die Geschichten und
Martin Geißler: die Menschen. Schafft ja auch
Ramona Breitsameter: eine gewisse
Martin Geißler: Exklusivität dann wieder auf der anderen Seite. Ja.
Ramona Breitsameter: Spannend.
Martin Geißler: Ja. Ramona, wenn wir uns in einem Jahr hier wieder hinsetzen an diesen Tisch, was ist bis dann passiert bei dir? Hau raus!
Ramona Breitsameter: Was ist passiert? Einmal werden sich meine Räume noch mal mit verändern, ich spüre jetzt schon, dass da so ein Umschwung bei mir drin ist. Es wird noch mehr Retreats geben, ich glaube jetzt dann wollen wir erst Tagesretreats und da freue ich mich so unglaublich drauf und ich glaube das wird noch mehr werden, wenn wir uns in einem Jahr ansehen, weil ich spüre diese Bereitschaft wirklich mal einen Tag rauszugehen aus seinen gewohnten Strukturen und wirklich mal einen Raum zu schaffen, wo was noch tiefer landen darf in dir, noch tiefer integriert werden darf, sich wirklich Zeit zu nehmen dafür, einen krassen Mehrwert hat. Gerade auch, wenn man im Bereich Sound und mit Energien arbeiten und ich die Qualität noch viel, viel mehr noch mit reingeben möchte in Tagesretreats, mehr Tagesretreats, wo man das erlebbar macht.
Martin Geißler: Ist das dann Retreats, die nur auf Sound-Bedern basieren?
Ramona Breitsameter: Das ist eine Mischung. Also zum Beispiel das aktuelle Projekt, das ich habe, ist eine Mischung aus Sound, aus Reiki-Meditation, es ist zeremonieller Kakao, wird mal dabei sein. Ich dachte, was ist das? Genau, es ist ganz herzöffnend. Eine herzöffnende, warme Wirkung. Hat nichts mit unserem Körper zu tun, den wir kaufen können im Laden. Das ist eine ganz ursprüngliche Kakao-Schote. Also alle Inhalte sind ja noch drin von der Kakao-Schule, das ist schon verarbeitet, das ist ja auch ein wertvolles Lebensmittel und hat eine total schöne Energie mit dabei. Und auch Bewegung, also wirklich so ein Tag für deinen ausgedehntesten Selbst, so sagen wir gerne, weil wir alle haben Anteile in uns, die mal so Raum bekommen möchten und die wo man oftmals hinten in der Reihe stehen lassen.
Ramona Breitsameter: Und das ist so ein Tag, wo man denen mal Raum geben darf. Was ist da da? Was soll gefühlt werden? Was will man Raum bekommen? Bewegt werden und da einen Sound integriert. So wirklich ein Reset-Tag für Körper, Geist und Seele. Und auch für dein Nervensystem. Ich glaube, das wird es dir danken. Mal raus aus dieser Überflutung und rein in eine tiefe Ruhe und Entspannung. Also das wird mehr werden auch, wenn wir uns in einem Jahr wiedersehen. Da habe ich richtig Lust drauf, da noch mehr reinzugehen und reisen.
Martin Geißler: Wohin? Weißt du schon?
Ramona Breitsameter: Ah wohin? Gefühlt, ich war vor 2 Jahren mal ein bisschen wild unterwegs in verschiedenen Ecken Und da hat mich eigentlich schon sehr Portugal angezogen, nochmal in die Ecke zu reisen. Und wahrscheinlich ja Portugal, Spanien, mal Zeit zu verbringen. Das ist immer sehr bereichernd auch, finde ich, da Musik zu teilen, auch wenn man unterwegs ist.
Martin Geißler: Klingt nach einem sehr, sehr guten Plan. Ja. Ramona, dann sage ich danke, dass du hier warst. Danke für die tiefen Einblicke in die Welt der Soundbäder und Möglichkeiten, die es da auch im Feld des Klanges, des Sounds gibt. Ich fand es super spannend, weil es ja auch so mein Daily Business ist, das Ganze, und es mal von der Seite zu betrachten. Ich wünsche dir alles Gute, alles Liebe, tolle Projekte und here we go!
Ramona Breitsameter: Danke für die Einladung!
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