#15 "Plan A" oder Nichts: Martina Eberl über Erfolg ohne Ausreden

Shownotes

Was unterscheidet eine ehemalige Nummer 1 der Weltrangliste von dem Rest? In dieser Episode von hearwego a gain spreche ich mit Martina Eberl. Als ehemalige Weltklasse-Golferin (Top 70 der Welt) und heutiger Mental Coach sowie Keynote Speakerin teilt sie ihre radikale Philosophie für Erfolg im Sport und im Business.

Martina räumt mit dem Klischee des entspannten Profisports auf: Für sie war Golf kein „Traum“, sondern ein harter Job mit mehr Tiefen als Höhen. Warum sie es trotzdem an die Spitze geschafft hat? Weil es für sie nie einen Plan B gab.

Lass dich von Martinas Energie anstecken und erfahre, wie du deinen eigenen Fokus schärfst, um deine Ziele ohne Umwege zu erreichen.

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⭐️ Bulletpoints:

  • Die einsame Insel: Was Martina beruflich fehlen würde
  • Die Wahrheit: Golf als Beruf ist ein Leidensweg
  • Faszination Athletik: Long Drive und Kraftübertragung
  • Der Start: Wie Opa und Steffi Graf den Weg ebneten
  • Entscheidung mit 16: Profisport als einzige Ausbildung
  • Kein Plan B: Warum Martina trotz Druck weitermachte
  • Wendepunkt 2007: Mit neuem Team zum ersten Sieg
  • Tour-Alltag: Struktur, Privatjets und harte Realität
  • Der Sieg: Drei Jahre Exemption und mentaler Stress
  • Facing the Truth: Warum Technik am Ende Kopfsache ist
  • Neuanfang: Burnout, Schwangerschaft und Karriereende
  • Die Akademie: Von der Vision zur Golfschule
  • Coaching: Am Menschen arbeiten, nicht am Schläger
  • Geduld: Die schwierige Sprache des Golflehrers
  • Auf die Bühne: Keynotes über Ernährung und Fitness
  • Plan A: Warum Abzweigungen Energie kosten
  • Transformation: Den Traum vom Modeln mit 43 erfüllen
  • Bio-Hacking: Den eigenen Körper verstehen und messen
  • Disziplin: Warum Motivation erst auf Erfolg folgt
  • Ausblick: Ein neues Kapitel und der eigene Podcast

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Martina Eberl: Ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Ja schon, aber Golf als Beruf zu machen ist echt ein Leidensweg.

Martin Geißler: Jetzt hast du gesagt, das waren dann auch ganz viele Sachen, die dann eher wehgetan haben, als Spaß gemacht haben. Warum hast du es dann so lange durchgezogen?

Martina Eberl: Weil ich keinen Plan B hatte. Die Motivation ist bei uns im Hirn eine Folgeerscheidung aus Erfolg. Weißt du es ja selber beim Golfspielen, wenn du den Ball einmal erwischt hast, wenn du einmal das gespürt, so kann es sich anfühlen, dann bist du motiviert, motiviert weiterzuüben. Ich höre jeden Tag mindestens einen Podcast und das ist mein Learning for the day. Ich höre mir sehr inspirierende Geschichten immer an, wo ich immer einen Mehrwert mitnehme. Und deswegen habe ich mir jetzt so ein bisschen den Wunsch, mit dem ich jetzt auch schon ein bisschen länger schwanger bin, aber den Wunsch erfülle ich mir jetzt, einen eigenen Podcast auf die Beine zu stellen, wo ich mit Weltklasse Sportlern mich unterhalte, die ihr Learning weitergeben wollen.

Martin Geißler: Zu ihrer Bestzeit als Golfprofi war sie die Nummer 1 in Deutschland und erreichte die Top 70 der Weltrangliste. Heute überträgt sie die Prinzipien des Spitzensports als Keynote Speakerin und Metal Coach auf Business Kontexte und hat ihre eigene Golfakademie bei München. Ladies und Gentlemen, ich freue mich riesig, heute Martina Eberl in meinem Podcast als Gast begrüßen zu dürfen. Soweit zu Plan A und deshalb geht es auch gleich los mit einer neuen Episode. Here we go again. Wenn ich dich auf eine Insel auf einer einsamen Insel aussetzen würde, das wäre schön. Das wäre schön. Und wir jetzt mal bloß im beruflichen Kontext den Blickwinkel drauf werfen, was würde dir denn als erstes fehlen? Das Golfspielen, das Coaching oder das Thema Ernährung?

Martina Eberl: Was würde mir da fehlen? Also auf einer einsamen Insel, was mir als allererstes fehlen würde, würde ich mal sagen, es sind natürlich meine Kinder.

Martin Geißler: Das habe ich mir schon gedacht, habe ich gleich den beruflichen Kontext vorne angeschrieben.

Martina Eberl: Dadurch, dass ich jetzt tatsächlich an einem Punkt bin, wo ich mich ja so ein bisschen von dem Coaching nicht distanzieren möchte, sondern wo ich einfach so viel neue Ideen auch noch habe, glaube ich, ich vermisse es gerade noch überhaupt nicht. Bloß ich hatte heute auch schon Unterricht und dann gehe ich dann immer wieder raus und die Erfüllung für mich vom Unterricht ist ja oder von diesen Coachings ist, dass ich die anderen ja besser mache und dass sie sich darüber freuen. Und diese Freude, diese Dankbarkeit, das ist das, was mich diesem ganzen Coaching noch hält und was mich selber so motiviert, das noch weiterzumachen. Aber wenn ich jetzt auf einer einsamen Insel W. Ich weiß jetzt nicht, ob ich das jetzt so krass vermissen würde. Ich glaube da. Ich glaube, ich würde es erst mal ganz nice finden, mal auf eine Eins. Keiner will was von einem.

Martina Eberl: Eine schöne Vorstellung eigentlich nur für kurz.

Martin Geißler: Nur für kurz. Wenn diese kurze Zeit vorbei ist, dann würdest du in den Händen kribbeln, um mal einen Golfschläger zu schwingen.

Martina Eberl: Du wirst erstaunt sein dadurch, dass ich schon so lange spiele. Und ich habe ja im Golf ja jetzt eigentlich schon alles durchgemacht, außer Long Drive. Das habe ich noch nicht gemacht. Da glaube ich, bin ich auch ein bisschen zu klein dafür. Aber vom professionellen Spielen, vom Spitzenamateur, vom Coachen, von Mannschaften trainieren, Nationalmannschaftsspieler trainieren. Ich habe ja wirklich schon alles gemacht. Das ist jetzt nicht so, dass ich so dastehe und boah, ich bin so golfgeil, ich muss jetzt unbedingt mal einen Schlag machen. Ich habe seit Oktober nicht mehr keinen Schläger in der Hand gehabt.

Martin Geißler: Da schau einer an.

Martina Eberl: Ja, also ich hab das auch nicht. Das war auch für mich in meiner aktiven Zeit Job. Also das ist, wenn man das jetzt so hört, ich bin auch immer. Ich bin mir sicher, dass das wahr ist, was manche so sagen. Aber wenn so manche Pros das I'm living my dream. Also ich Ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Ja schon, aber Golf als Beruf zu machen ist echt ein Leidensweg. Und es gibt mehr Downhills als Uphits.

Martina Eberl: Es gibt natürlich so klar, bis man mal ganz oben steht und wenn man mal oben steht, glaube ich, hat man da einfach auch so ein Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, dass es nice ist und dass man das auch nicht so schnell verliert. Wobei es gibt genügend Beispiele, dass man es auch wieder verlieren kann. Aber so, dass man jetzt sagt, boah, hey, das ist einfach, das ist das, was ich mein ganzes Leben lang nur tun will. Das habe ich überhaupt nicht.

Martin Geißler: All right. Das Thema Longdriven. Du warst aber letztes Jahr definitiv in Eichenried mit beim Aufwärmen, bei Martin und bei der Doreen mit dabei. Ist das ein Thema, was dich fasziniert.

Martina Eberl: Mit Sicherheit, weil das hat ja mit einer Athletik zu tun und das ist hat er mit Golf nichts zu tun. Ja das hatte ein das ist manche also meine Mutter glaube ich wird sagen es ist wild draufhauen aber was mich daran fasziniert ist halt einfach diese diese Maße und dieses diese Athletik also der Martin selber wie was das für eine Maschine ist, das ist brutal und diese Kraftübertragung auf diese kleine weiße Kugel, das ist schon das ist schon atemberaubend eigentlich und da halt das immer noch schneller zu machen und ich meine KL ist es wild rumhauen aber sie müssen ja glaube ich schon drei so viel ich weiß drei ins Ziel irgendwie bringen in.

Martin Geißler: Eine gewisse range rein den Entertainment-Faktor in Eichenried an. Dem Tag mitgenommen an dem Abend.

Martina Eberl: Ja und ich finde es super und ich finde es super, dass sie sich da jetzt auch hintrauen, weil ja Golf doch immer noch so ein bisschen verstaubten Ruf hat und das ist halt was anderes Musik wild der andere kommt in zerrissenen Jeans daher das muss jetzt zwar auch nicht unbedingt sein, aber sind halt Amis sind halt ein bisschen durchgeknallt Das Mädel, die da mitgemacht hat, mit der habe ich in Amerika tatsächlich Highschool Golf gespielt schon die Cassandra.

Martin Geißler: Cassandra.

Martina Eberl: Genau und wir haben uns auch auf Instagram beide immer verfolgt und es war jetzt cool, dass wir uns mal wieder gesehen haben und ich bin ja auch sehr athletisch und sie ist da ja auch ganz gut unterwegs und es war schön die mal wieder persönlich zu sehen.

Martin Geißler: Wann hat dieser verstaubte Sport begonnen bei dir diesen beruflichen Kontext anzunehmen? Also wo ist vielleicht aus Spaß dann wirklich ernst geworden, weißt du das noch?

Martina Eberl: Ja sehr schnell sehr sehr sehr schnell. Also kurz ich werde es nicht ewig ausholen, aber ich habe schon sehr früh angefangen mit fünf sechs Jahren sechs Jahren eigentlich mit fünf habe ich angefangen Caddy zu machen bei meinem Opa. Das war dann wirklich zu verstaubt also dass ich dann wirklich selber mal gesagt habe, also jetzt zu Weihnachten gibt es bitte mal den ersten Schläger. Resultiert hat das ganze dadurch, dass meine Eltern wir haben eine Schrei zu Hause Betrieb und meine Eltern haben eigentlich immer gearbeitet sehr sehr viel und mein Bruder und ich wir waren mein Bruder spielt auch sehr sehr gutes Golf, wir waren immer bei unseren Großeltern und mein Großvater hat mit 60 Jahren zum Golfspielen angefangen und hat zehn Jahre lang jeden Tag 36 Loch gespielt und es lief halt in der Früh selber raus mit seinen späts und 18 loch in wörthsee und dann heim zum Mittagessen zur Oma und dann uns eingepackt und wieder mit dem Kart die zweiten 18 Loch und somit sind wir hal auf dem Golfplatz gewesen und mein Traum war immer oder ich war sehr geprägt von meinem Opa und mein Großvater war fasziniert von der Steffi Graf. Das geht jetzt zwar vom Golf weg, aber mein Opa ist zu Australian Open US Open mitten in der Nacht aufgestanden und hat Steffi Graf beim Tennis zugeschaut und da habe ich da schon als Kind realisiert wie Sport Menschen packen kann und für mich stand relativ früh fest, dass ich mal Sportlerin werden möchte und damals im Tennis, ich habe auch Tennis, Ich hab mit 3 Jahren zum Tennisspielen angefangen Dank Steffi Graf war es halt gefühlt 10 Millionen Mädels in Deutschland die halt Steffi Graf werden wollten und parallel haben wir mit Golf angefangen und gespielt und da bin ich dann sehr sehr schnell gut geworden. Damals war ich 11 und hatte Handicap 9, das ist heutzutage auch noch gut, aber das war damals outstanding. Ich meine wär ich bin jetzt 44 vor 33 Jahren, da gab es ja keine Mädels die gut Golf gespielt haben und das war halt so echt outstanding. Bin halt relativ schnell auch gehyped worden.

Martina Eberl: Ja und dann wenn man halt Erfolg hat, das weißt du selber und vor allem als Kind, dann ist das für dich eine Motivation das weiterzumachen Und dann war das für mich relativ schnell klar mit dem Tennis, das wird nix mit dem Golf, das könnte was werden Und dann wie gesagt ich war 11 12 und dann habe ich meine Schule mit 16 fertig gemacht, war genau einmal in der Berufsschule zur Bürokauffrau bin heimgekommen, habe zu Mama gesagt das glaube ich ist nichts funktioniert nicht. Und genau an dem Tag so Gott es damals wollte hat der Deutsche Golfverband angerufen. Ich war damals Nationalmannschaft gut unterwegs schon und dann gab es ein System das hieß die Topspitzenförderung und ich wurde angefragt ob ich das machen möchte und Grundvoraussetzung dafür dafür ist in keiner Ausbildung in keinem Studium dafür zu sein. Ha schau an so ein Lotto, hurra. Und so war es auch. Und dann haben meine Eltern zu mir okay, dann wird das jetzt deine Ausbildung sein, aber das muss dir klar sein. Das ist dann auch wirklich deine Ausbildung für deinen Beruf. Und Ich musste mit 16, also wie gesagt, mittlere Reife gemacht, ganz klassisch.

Martina Eberl: Und dann habe ich halt den Entschluss, das wird mein Beruf werden und habe fünf Jahre diese Top Spitzenförderung gemacht. Ich wollte auf der ganzen Welt volljährig sein. Ich war zwischendrin auch noch in Amerika, hab da ein bisschen Schule gemacht und so weiter in der Winterpause und hab gemerkt, wie aufgeschmissen man eigentlich ist, wenn man noch nicht 21 auf der ganzen Welt ist. Weil in Amerika, Wenn du unter 21 bist, hast du ja gar nichts. In Deutschland kannst du ein Auto fahren, alles machen. Und in Amerika, heiß, brauchen wir Unterschrift von der Mama.

Martin Geißler: Und dann habe ich gesagt, ist es besser oder schlechter?

Martina Eberl: Also jetzt, wenn ich jetzt so drüber nachdenke, meine große Tochter ist jetzt 15, wenn ich mir denke, die ist jetzt in drei Jahren erwachsen. Also offiziell finde ich das 21 schon ganz cool eigentlich, wobei die ist super, die ist auch sehr verantwortungsbedürftig.

Martin Geißler: Aber damals war es scheiße.

Martina Eberl: Damals war es mega scheiße, weil bist in Deutschland ja schon Auto gefahren und hast dein Corsa daheim gehabt und so weiter. Und ja, na wie gesagt, und Dann war ich 21 und bin Profi geworden. Aber auf deine Frage zurück, das habe ich ein bisschen ausgeholt, diese Weiche dahin zum Profi wurde mir eigentlich so mit 11, 12 schon gelegt.

Martin Geißler: Jetzt hast du gesagt, das waren dann auch ganz viele, ganz viele Sachen, die dann eher wehgetan haben, als wie Spaß gemacht haben. Warum hast du es dann so lange durchgezogen?

Martina Eberl: Weil ich keinen Plan B hatte.

Martin Geißler: Das war okay. Also ich stelle mir vor, wenn ich dann, du machst ja selber Druck und der Druck kommt wahrscheinlich dann auch von außen, Ich sag jetzt mal Eltern, Sponsoren alle Sachen, die da so dazugehören, weil also wenn ich Golf spielen bin, alleine schon beim Turnier, kämpfe ich ja nur mit mir selber oder gegen mich. Aber da stelle ich mir ganz oft vor, da geht es dann auch um viel Geld, um die ganzen Leute, die da im Hintergrund dann auch immer die ganze Zeit mit dir mitgearbeitet haben, dann ein Team, die Leute, die dich unterstützen, die willst du ja auch nicht enttäuschen. Diesen Druck stelle ich mir sowas von dermaßen groß vor. Also ich glaube, ob ich das mental so könnte, I don't know. Dann ist das Fernsehen auch mit dabei, Die ganze Welt schaut eventuell zu. Wow, krass.

Martina Eberl: Ja, also Golf ist da natürlich schon massiv, weil du bist die einzige Person, du ziehst den Trigger und wenn der Ball weg ist, dann ist es echt bitter, weil so schnell kannst du es nicht mehr aufholen. Beim Tennis, wenn du einen ins Aushaust, dann machst den nächsten Aufschlag, macht nichts, bist auch alleine auf dem Platz. Aber beim Golfen, das ist schon. Aber das sagt jeder Sportler, der Golf spielt, dass das so rigoros ist, dass du klar, beim Skifahren ist auch wenn du es einmal einfädelst, bist auch draußen, aber das ist schon, das tut dann weh. Das tut richtig weh. Aber von dem Druck her, es bleibt schon der Druck am größten, den du dir selber machst von außen. Du brauchst schon das richtige Team und die richtigen Supporter aussenrum, die dir da keinen großen Stress machen. Also der größte Druck, der da ist, den machst du ja schon noch selber.

Martina Eberl: Und ich hatte tatsächlich die Gabe, ich habe da über einen Schlag oder über den Ball nie über das Geld nachgedacht, obwohl ich es hätte müssen, weil das war alles andere als ein Zuckerschlecken am Anfang auch zum Schluss nicht. Also da hat man ja, was man dafür Vorstellungen hat, was man an Geld verdient, vor allem als Frau, das ist ja lächerlich, wirklich lächerlich. Also dieses Schmerzensgeld, das ist nicht dem gerecht. Und bei den Herren sieht man das ja eigentlich auch nur die, die es schon geschafft haben. Aber es gibt ja so unfassbar viele, die es probieren und machen und tun und es nie packen. Das, was man im Fernsehen sieht, die halt ihre Millionen da mit heimnehmen und keine Ahnung, das ist schon fast ein bisschen overrated, was die mittlerweile einschieben. Auch FedEx Cup etc. Das ist ja brutal.

Martin Geißler: Von einer Lift Tour wollen wir jetzt gar nicht spre.

Martina Eberl: Genau, aber das sind natürlich, das sind me. Das ist ja wirklich, wirklich die Crème de la Crème da oben. Und das kannst du nicht verallgemeinern, dass das die Golfer sind. Sind halt ein paar, ne?

Martin Geißler: Würde ich nie tun, weil ich oder gehört habe, ich bin jetzt nicht ganz so in diesem Game drin, in diesem Profisektor, aber dass da auch vorher sehr viel Geld und Zeit rein investiert werden muss, um da oben überhaupt mal anzukommen, dass es ein abartig krasser Weg sein muss, um da unterwegs zu sein mit.

Martina Eberl: Den ganz großen Jungs und dann letztendlich ist gar nicht so entscheidend. Natürlich ist es entscheidend. Es geht um Talent, es geht um Arbeitswillen. Aber dann so das letzte Quäntchen Glück gehört dann schon auch noch dazu, dass du dann zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bist, dass du dann den Putt machst und dass du dann das Turnier gewinnst. Und wenn du dann dein erstes Turnier gewinnst, wenn du wirklich in die Situation und in die Lage kommst, dann den Knoten aufgehen zu lassen, dann ist das Ganze eine ganz andere Story. Also so war es ja dann bei mir. Das war ja nur Ein Leidensweg von 2003, das war mein erstes Profi Jahr bis 2000, Anfang 2007, 2005 habe ich den Beschluss gefasst, komplett das neue Team zu kreieren. Hab mich komplett neu aufgestellt, hab aber mich auch damals ganz untypisch, heutzutage macht es jeder, aber bin so ein bisschen auf den Spuren meines riesen Vorbilds Annika Sörensdarm.

Martina Eberl: Die wenigsten werden die Dame jetzt noch kennen, wobei sie mittlerweile immer noch sehr, sehr gut spielt, aber auf der Seniors Latest Tour in Amerika. Aber das war eigentlich unser Pendant zu Tiger Woods. Es war auch die gleiche Zeit und Annika hat trainiert Technik, Mental, Fitness, Ernährung und Equipment. Also diese fünf Säulen, so wie auch tatsächlich da meine erste Golfschule ausgeschaut hat, diese fünf Säulen und da habe ich okay, ich brauche jetzt einen neuen Techniktrainer, Ich brauche jemanden, der mir auch mal mental unter die Arme greift, weil das war dann ich bin zum Beispiel immer schlecht gestartet. Ich habe auch ganz oft schlecht gefinisht. Das war das im Kopf. Das war ja nicht, weil die Schläge, weil ich die Schläge auf einmal nicht mehr konnte an der 1 oder an der 18, sondern es war natürlich die was man dann denkt und wie man da rangeht und so weiter und so fort. Da gibt es ganz viele so Werkzeuge, dann Fitness, klar, alle sind wir ein bisschen joggen gegangen und so weiter, aber halt einmal wirklich in diese the stronger the body, the stronger the mind, in diese Denkweise, wie Tiger das schon immer gesagt hat.

Martina Eberl: Tiger war ja der erste Athlet im ganzen Golf davor musste mal die Bilder anschauen, wie früher die Golfer ausgeschaut haben.

Martin Geißler: Ich habe da so ein gutes Bild im Kopf. Das war glaube ich, eines der ersten Caddies von Tiger, der noch seine Zigarre nach oben gehalten hat, um zu schauen, wie der Wind weht. Also das war noch ein ganz anderes Game damals.

Martina Eberl: Wobei die Caddies, die können das teilweise sich immer noch erlauben, Aber von den Sportlern selber oder von den Golfern selber, das sind jetzt alles trainierte Jungs und manche schauen ein bisschen krasser aus, manche ein bisschen weniger, aber da gibt es keinen, der nichts mehr macht. Das können sie sich überhaupt nicht erlauben. Erstens ist viel zu viel Kohle da im Spiel und zweitens kannst du nicht mehr mithalten, wenn du nicht eine gewisse körperliche Fitness hast.

Martin Geißler: Das glaube ich auch mittlerweile. Aber man sieht es ja auch in den ganzen Netflix Serien, dass die ihre 18 Loch gehen und dann noch mal rauf auf die Range oder dann noch mal rein ins Fitnessstudio, dass die halt da auch komplett durchgeplant sind und das alles total strukturiert ist ohne Ende. Und das ist immer so der Punkt, den ich mir denke, okay, das ist richtig geil, jede Woche vier Tage nacheinander Sport, Golf zu spielen. Wobei vier Tage, also ich mache mit den Jungs jedes Jahr einen Ausflug und da gehen wir auch drei, vier Tage nacheinander Golf spielen. Danach bin ich aber körperlich erstmal komplett durch und brauche erst mal eine Woche, um mich wieder zu rehabilitieren. Das hat jetzt nicht nur mit dem Sport zu tun, aber es ist eine andere Geschichte. Aber die machen das jede Woche und roundabout auf dem ganzen Globus. Also da kommt ja auch das ganze drumherum, drumherum mit Zeitunterschiede und die sehen ihre Familie nicht.

Martin Geißler: Also was das auch kostet, glaube ich, auf der anderen Seite ist brutal.

Martina Eberl: Ja, also wie gesagt, ab einem gewissen Zeitpunkt sind die Kosten dann zweitrangig. Wenn du dabei bist. Wenn du es wirklich geschafft hast, dann teilen sich die, das hast du auch in Netflix auf einer Serie gesehen, dann teilen sie sich einfach die Chats, was auch wirklich Sinn macht. Da gibt es natürlich jetzt die und sagen, schau die Golfer an, die nehmen da ihre Privatjets. Ja, aber warum? Ganz einfach, wie du schon gesagt hast, dass sie mal ihre Familie sehen können, dass sie einfach eine Zeitersparnis. Die müssen es jede Woche, die müssen von einem zum anderen und vor allem, die spielen um richtig viel Geld. Da geht es um jede Stunde Regeneration. Also wenn ich mir überlege, was ich am Gate gesessen bin, auf die Flieger gewartet hab Verspätung, dann der eine Stunde verspätet, Anschlussflug verpasst.

Martina Eberl: Oh, dieses Geschiss dann auch noch mit den Golfschlägern. Da waren die Golfschläger nicht da. Mit dem Private Chat hast du die Golfschläger dabei. Stell dir mal vor, du hast deine Golfschläger nicht dabei. Das ist dein Werkzeug. Also was ich für Tode gestorben bin, nach Indien zu fliegen oder sonst irgendwas über Dubai Heathrow oder ich meine, wenn du mal über Charles de Gaulle geflogen bist, da weißt du ganz genau, okay, das werde ich nie wieder tun. Die Golfschläger kommen nicht mit. Das ist Fakt.

Martina Eberl: Also solche Geschichten. Also da gibt es, wie du schon sagst, aber ich muss dich da leider korrigieren. Es sind ja nicht nur vier Tage. Du reist montags an, klar, Dienstag Training, Proberunde, Mittwoch Pro Am, spielst mit den Sponsoren, die natürlich auch ihren Teil abhaben sollen, weil wie viel Geld da in diesen Turnieren mittlerweile sind, da wollen natürlich die Sponsoren auch ihren Tag haben. Und da musst du natürlich auch als Spieler oder als Athlet, da kannst nicht einfach LMA, ich mach mein eigenes Ding, sondern muss ein bisschen, muss der Hunky Dory muss auch mit denen auch noch ein bisschen sympathisch sein. Es gibt genügend, die das nicht machen, die halt so ein bisschen ihr eigenes Ding durchziehen. Aber du wirst natürlich schon auch aufgefordert von der Tour. Vor allem bei uns Frauen war das damals so, weil wir ja um jeden Sponsor dankbar waren, dass wir denen halt einfach den Tag des Jahres bereiten, dass die nächstes Jahr wieder sponsert.

Martina Eberl: Die Jungs sitzen da schon ein bisschen auf den höheren Rost, die müssen jetzt sich da nicht so Mühe geben, aber da gibt es genügend, die sind super drauf. Und dann kommen die vier Tage und dann nach zwei Tagen schauen wir mal, wie wir gespielt haben, ob wir überhaupt die nächsten Cut geschafft haben, weil sonst war es außer Spesen nichts gewesen. Du kriegst ja keine Kohle, wenn du den Cut nicht machst.

Martin Geißler: Jetzt hast du aber auch ein paar Mal gewonnen. Ja, wie süß schmecken denn dann diese Gewinne?

Martina Eberl: Die sind schon ganz cool. Also vor allem das, was ich vorher auch gesagt habe, dass dann der Knoten aufgeht, dass du dann einfach sagst, es war so mühsam, Also wie oft ich drauf und dran war, das einfach alles hinzuschmeißen. Aber wie gesagt, ich hatte keinen Plan B, Plan A bis heute, wenn alle mich immer dann Disziplin. Ich habe halt einen Plan A, ich habe keinen Plan B fertig. Und genauso war es auf der Tour auch. Das muss ich das, meine Eltern haben mir das damals gesagt, wenn du diese Top Spitzenförderung machst, dann ist das dein Beruf, dann ist es deine Ausbildung und da muss durch. Und ich meine, das weiß ja jeder, der seinen Job hat. Es gibt ja nicht nur Zuckerschlecken die ganze Zeit.

Martina Eberl: Und da hieß es halt sich durchbeißen und durchrackern. Und dann 2007 war es dann soweit, dann ist dieser Knoten aufgegangen, nicht erwartet. Also das kann man auch kaum erwarten. Natürlich weiß man, man hat seine Skills drauf, aber ja, dann ging der Knoten auf. Und das Schöne bei so einem Tour Sieg ist ja, du hast dann drei Jahre Exemption. Das heißt, was du ja, wenn du diese Exemption nicht hast, du musst dir immer schauen, dass du am Ende des Jahres in der Order of Merit unter den ersten 80 bist, also in der Rangliste. So, das wollen alle unter diesen 80 sein, weil sonst musst du ja wieder in diese Qualifying School. Du kannst ja nicht einfach Profi werden und so.

Martina Eberl: Ich bin jetzt mal da, ich würde jetzt gerne auf der Tour spielen, du musst dich dafür qualifizieren, Qualifying School, da nehmen mal ein paar hundert teil und da musst du auch mal unter die ersten 60, dass du deine Tour Karte erst erspielst. Und das ist Stress, das ist mentaler Stress, weil du weißt, bei diesem Turnier musst du unter die ersten 60, weil sonst musst du ein Jahr warten, um dich wieder zu qualifizieren oder die Chance zu haben, dich zu qualifizieren für die Tour. Und wenn du jetzt sagst, du möchtest Tourspieler sein, also wirklich dein Geld mit dem Spielen verdienen kannst nicht, ja gut, dann gebe ich halt jetzt ein Jahr Unterricht, weil wenn du Unterricht gibst, hast du nämlich keine Zeit zum Trainieren mehr Und du musst ja schon im Training sein, dass du da oder musst dir Leistung bringen. Also es ist immer ein Kreis und ich habe das damals gleich beim ersten Anlauf oft geschafft und das Ziel ist halt, diese Karte nicht mehr zu verlieren, wenn du diese Karte hast. Und da musst du im ersten 80 sein. Und die ersten 2, 3 Jahre war ich immer haarscharf knapp da dran, die zu verlieren war ich immer irgendwie 78. 75. Und da rutscht dir halt schon das Herz in die Hose.

Martina Eberl: Jedes Mal, wenn du dann auf diese letzte, auf die Final Order of Merit wartest, wo du echt, hoffentlich fängt diese Rechnerei wieder an. So und dann habe ich ja dieses Team umgestellt und dann ging es besser 2006 Top 40 und dann 2007.

Martin Geißler: Bis du da analytisch an die Sache rangegangen bist, dass du gesagt hast, okay, irgendwie, es geht irgendwie nicht weiter. Ich erkenne da irgendwie Muster, die immer wieder auftauchen oder Probleme, wie du vorhin gesagt hast, dass du nicht gut starten konntest oder wie auch immer. Da muss sich jetzt irgendwie was ändern.

Martina Eberl: Ja, also facing the truth. Absolut. Also halt, ich weiß ich überhaupt nicht, bin gar kein Zahlenmensch und ich habe jetzt da auch nicht, da gibt es ja genügend Jungs und Mädels auch, die halt, also heutzutage mit dem Tracking, das gab es damals alles nicht. Aber Hand aufs Herz, man muss halt schon mal schauen, wo verliere ich meine Schläge, verliere ich meine Schläge, in welchem Bereich vom Spiel, kurzes Spiel, langes Spiel, hau ich ständig, wie viele Bälle verliere ich, verliere ich überhaupt einen, wenn ich keine verliere, wo lasse ich sie dann liegen, wie gut sind meine letzten drei Löcher, wie gut sind meine ersten drei Löcher? Also da schaust du natürlich dann schon hin damals auch. Und das war eindeutig und ich wusste das ja auch, da braucht man sich nichts vormachen. Ich war einfach so unfassbar nervös immer. Und wenn du unruhige Hände hast, dann hast du halt echt ein Thema. So und da musste ich dran arbeiten, habe ich auch gemacht.

Martin Geißler: Und dann kam die mentale Arbeit dazu.

Martina Eberl: Extrem, ja, habe extrem viel trainiert. Acht Jahre habe ich mit, ja nicht ganz sechs, sechseinhalb Jahre habe ich mit Mentaltrainer Hardcore gearbeitet. War super, weil dann ja natürlich, mein Team waren ja meine Freunde dann und ich hatte damals keine Kohle, ich konnte die auch nicht zahlen, Ich hatte nichts, gar nichts. Die haben alle für lau gearbeitet, Mein Trainer, mein Mentaltrainer, die haben mir alle vertraut, Das wird irgendwann mal schon. Und als dann das Turnier gewonnen wurde 2007 in Madrid, dann sind wir mal feiern gegangen und da habe ich aber gezahlt.

Martin Geißler: Dann kam aber auch irgendwann der Punkt, dann ist diese Karriere vorbei gewesen und dann hast du dich ja noch mal neu aufgestellt. Komplett, ne, Nicht komplett weg vom Golf, sondern aber auch auf die Coaching Ebene, also andere Leute weiterzubringen, auch eigentlich gar nicht geplant. Okay, wie kam es dann dazu?

Martina Eberl: Naja, also es war so 2000, also 2008 war meine Peak, mein Peak Jahr 2007, 2008 vier Turniere gewonnen, richtig gut Golf gespielt, aber mich in meiner Besessenheit, also ich bin schon suchtveranlagt, würde ich jetzt mal sagen. Also halt so ein bisschen besessen zu sein, auch jetzt mit dem Sport, aber auch beim Golf, ich habe mir ja keinen Tag Pause erlaubt, Null, keinen einzigen, egal, auch wenn ich im Flieger saß irgendwie, ich habe immer noch trainieren müssen und bin dann tatsächlich auch in mein Körper so ein bisschen, den habe ich halt ignoriert und der hat mir halt dann irgendwann mal seine Schranken gezeigt und hab dann ständig irgendwie im Handgelenk Sehenscheidenentzündung gehabt und ja, hatte auch so mentale Burnout, finde ich, hört sich total überkandidelt an und das ist auch so ein Modewort mittlerweile, aber ausgebrannt. Ich war dann schon relativ krass ausgebrannt mit der ganzen Nummer und habe aber immer noch ganz okay gespielt. Und dann Simsalabim habe ich meinen damaligen Mann kennengelernt oder getroffen, mit dem habe ich Nationalmannschaft schon zusammengespielt und im Handumdrehen war ich auch schon schwanger. Und dann 2010 war die Linda schon unterwegs und ich hatte, also wenn eine Frau sagt, die Schwangerschaft ist die schönste Zeit meines Lebens gewesen, ich habe sie zweimal hin hinter mir und ich kann es nicht unterschreiben. Also ich bin auch nicht für so Kinderkriegen eigentlich körperlich gemacht, das war wirklich eine harte Zeit und konnte halt auch nicht mehr Golf spielen, mir war dauernd schlecht, war schwach, blablabla. Und dann wurde ich eigentlich so ein bisschen in die Knie gezwungen, musste zum Golfspielen aufhören und dann hatte ich halt auch mal Zeit, wirklich schwanger zu sein, weil ich nicht mehr Golf spielen konnte. Und dann kam der Golfclub Eschenried damals und die hatten Bedarf an einer neuen Golfschule und da wurde ich mal zum Mittagessen eingeladen und hieß, was machst du jetzt? Ja, hab ich.

Martina Eberl: Jetzt bin ich das erste Mal schwanger und dann schauen wir mal. Ja und dann, ja, was machst du, wenn das Kind dann da ist? Ja, Mama seien halt erstmal, ja und dann, also die wollten halt nicht rausrücken mit der Antwort am Anfang, was sie eigentlich wollten. Und da hab ich eines Tages möchte ich mal so eine Golfakademie haben, wie die Annika Sörensdam in Amerika, wo ich sehr viel trainiert hatte. Und dann haben sie ja genau so was bräuchten wir halt jetzt. Da hab ich jetzt, es war irgendwie September, Oktober hat er ja im Mai. Da hab ich Ich bin im achten Monat schwanger. Ja, überleg's dir. Und so bin ich dann da sitzen gelassen worden.

Martina Eberl: Also überleg's dir. Und wir haben nicht weit weg von Eschenried damals gebaut und bin heim und hab dann zu meinem Mann gesagt, da hab ich Du, das ist irgendwie so ein Zeichen. Da war ich mit dem Radl 10 Minuten hin und ich ich weiß ja sowieso nicht, wie es weitergehen soll. Und weil ob ich jeweils noch mal wieder spielen gehe mit Kind oder nicht als Frau, ist da natürlich schon noch eine andere Sache als als Mann. Klar gehst du als Mann wieder spielen, wenn deine Frau ein Kind kriegt, soll nicht abhalten, aber als Mama. Und mir war das immer klar, dass wenn ich mal Kinder habe, dann bin ich halt auch Mama. Da muss ich nicht mehr. Also ich meine, als professionelle Golfspielerin bist du zwischen 250 und 300 Tage weg im Jahr.

Martina Eberl: Dass sich das dann immer gut ausgeht mit Kindern war mir eh klar. Und Golf war ein Job für mich, Das war nicht meine Leidenschaft, das habe ich am Anfang gesagt, das war für mich ein Job. Und dass es mal irgendeinen anderen Job gibt, war auch klar. Ja, und dann haben wir die Golfschule aufgebaut. Am 11. Mai 2011 haben wir diese Golfschule aufgemacht, die größte Golfschule Münchens damals stark mit einem Säulen und mit Säuglingen auf dem Arm, stillenderweise Vorstellungsgespräch gehabt. Also ich sag's dir, das war schon echt eine Zeit. Aber geil.

Martina Eberl: Und wir haben das gewuppt und ich bin ja null aus dem Business, immer noch nicht.

Martin Geißler: Ich wollte gerade fragen, wie ist denn das dann losgegangen? Weil einfach jetzt mal so eine Golfschule aus dem Boden zu stampfen, da muss man sich ja auch irgendwie eine Art Plan machen.

Martina Eberl: Ja, aber wenn du meinen Geschäftspartner Thomas fragst, das ist bei mir immer noch so. Ich bin kein, ich mache mir keine Regiepläne, auch für meine Videos auf YouTube oder auf Instagram. Ich stelle mich hin und ich rede so, wie ich mir das vorstelle, wie ich mir das vorstelle, dass das jetzt so passt. Genauso. Die Golfschule, okay, wie habe ich trainiert? Wie denke ich mir, trainiert man richtig und so baut man das halt dann auf und hab halt die richtigen Leute dafür gebraucht und gesucht. Und ja, die Rahmenbedingungen hat mir der Golfclub damals gestellt. Da hatte ich natürlich auch noch ein bisschen Vorteil mitzureden, aber das wird schon gehen. Das wird schon gehen.

Martina Eberl: Businessplan, ich habe keine Ahnung, wie man Businessplan schreibt. Ich habe das damals auf Word Dokumente geschrieben, wie ich es mir vorstelle und habe mir die Leute so zusammengesucht. Weißt du, das ist ja auch Trainer. Ich kannte die ja. Ich bin ja mein Leben lang in diesem Business, in diesem Golfzirkus, kennst schon die richtigen Leute irgendwie und dann triffst dich mit denen, ratscht ein bisschen und pass auf, ich bräuchte dich. Und so lief das auch.

Martin Geißler: Also wenn ich das mal spiegeln kann, weil ich war ja mal in der Trainingsstunde bei dir. Was ich ganz cool fand, war, dass du am Anfang direkt alle auf eine sehr charmante und sympathische Art und Weise auf ein Basislevel gebracht hast. Und es war schon eine Gruppe, ich glaube von zehn oder zwölf Leuten. Also wir haben einmal zwei Stunden Driver und dann zwei ST Partner noch danach gehabt, was ein Kollege gemacht hat. Dann war ich auch platt nach dem Tag.

Martina Eberl: Das war eher der Intensivtag.

Martin Geißler: Ja, und dann ging es aber schon auch direkt in die Details rein und du hast bei jedem irgendwie sagen können, hier streck das Knie am Ende dann noch ein bisschen durchdreh dich da mehr. Also auch den Blick dafür zu haben. Es gibt ja viele Trainer dann immer auf dem Golfplatz, wenn man dann unterwegs ist, Aber da auch wirklich dann gezielt so die richtigen Impulse zu geben, fand ich stark bei Ihnen.

Martina Eberl: Ja, also da will ich mich jetzt natürlich auch nicht auf den Sockel stellen oder sonst irgendwas. Ich bin ja keine gelernte Golflehrerin im klassischen Sinn. Ich habe auch nicht, ich habe ja dann auch nicht diese Golflehrerausbildung gemacht, um die Story. Ja, ich komme da gleich wieder drauf zurück. Weiterzu Ich hatte dann meine Golfschule, bin dann noch mal auf die Tour gegangen, eineinhalb Jahre und dann hatte ich schon meine zweite Tochter im Bauch und dann war es echt, dann war Schicht im Schacht so und dann hatte ich aber zwei kleine Kinder, hab zehn Minuten vom Golfplatz weggewohnt, habe eine Golfschule gehabt. Ich wollte aber was arbeiten. Ich bin nicht vom Typ her, daheim zu sein und nichts zu tun. Ich habe viel zu viel Ideen und machen und ich will machen.

Martina Eberl: Und dann habe ich halt Ich probiere das jetzt einfach mal das mit dem Golfunterricht und hab mir da einen, der mich angefragt hat, bei welchen Trainern in der Golfschule er Golfunterricht nehmen sollte. Der Heinz war das damals. Und dann hab ich Ja, wenn du magst, probieren wir das jetzt mal. Habe ihm für ein Ablunden eine Zehnerkarte in die Hand gedrückt. Hab Aber du kriegst es jetzt nur so günstig, weil ich jetzt an dir Sachen ausprobieren will. Und so war das. Das war mein erster Schüler, der dann beim Angolfen 46 Stableford Punkte hingenagelt hat. Und ab dem Zeitpunkt hatte ich keine Trainerstunde mehr frei.

Martina Eberl: Das hat sich rumgesprochen wie noch mal was. Und ich habe mir das dann tatsächlich alles eigentlich selber beigebracht. Und dieser Blick komme ich darauf zurück. Lustig, dass du es sagst, weil heute im Coaching, ich schreibe meinen Schülern normalerweise im Einzeltraining mal Sachen auf, dass sie sich das besser merken können. Entweder ich schreibe es ihnen direkt in ihr Handy rein oder sie kriegen von mir ein kleines Büchlein, wo ich da so Stichpunkte mache, damit man es nicht vergisst. Das ist immer relativ viel Input, was sie von mir bekommen. Und dann habe ich so geschrieben und dann hat der Schüler Bälle geschlagen und dann habe ich Der war jetzt geil. Ich höre das.

Martina Eberl: Ich höre das, wie der Ball getroffen wird. Also ich meine, das ist jetzt keine große Kunst, das können ganz viele Golflehrer. Aber genauso ist es auch. Also ich meine, du kannst mich hinsetzen, Augen zu und ich kann dir sofort sagen, jetzt nicht hundertprozentig mit Trackman Daten, wie viel steiler Eintreffwinkel und so weiter, aber ich kann dir sofort fett dünn, Hacke getroffen, Spitze getroffen. Ich höre das. Und genauso ist es auch beim Zuschauen. Das ist so, Manchmal setze ich da sogar ein bisschen so einen Silberblick auf und ich sehe den Schläger sich mit dem Körper bewegen und ich sehe halt der Golfschwung ist ja eine logische Bewegung. Das ist ja, wenn du an einer Schraube ziehst, verändert sich eine andere.

Martina Eberl: Das hat immer eine Ursache Wirkung Geschichte. Und wenn man diese Logik mal verstanden hat und die hatte ich ja mit mir selber dauernd jeden Tag, wenn ich das beIN strecke, dann beugt das andere und die Hüfte geht hinter. Das sind ja alles so Mechanismen, die dann einfach passieren und die passieren bei allen gleich. Und das habe ich mir dann antrainiert und am Anfang habe ich den Fehler gemacht. Und das machen meines Erachtens auch viele, viele Golflehrer, ohne dass ich da irgendjemanden anklagen will. Aber es ist halt in der Beobachtung, dass viel zu stark auf den Schläger geachtet wird, wie der Schläger sich bewegt. Aber der Körper bewegt den Schläger, der Mensch bewegt den Schläger. Und deswegen muss man am Menschen arbeiten und nicht am Schläger.

Martina Eberl: Und wenn wir da jetzt zum Beispiel auch heute, ich kann die besten Beispiele von gerade passieren. Wenn mir dann einer im Laufe der Stunde erzähl, ja, das denke ich ja auch immer so, dann sind wir nochmal ganz an einem anderen Ansatzpunkt, weil die Gedanken den Körper steuern und der Körper steuert dann wiederum den Schläger. Da kann ich zu dem hundertmal sagen, das musst du so und so machen. Wenn der aber denkt, das gehört so, komme ich mit meinen Worten da nicht hin. Weißt du, was ich meine? So, und das sind so Sachen, ich glaube, der gute Trainer, der versteht das dann und sieht auch anders. Ich hatte ganz lang Anfragen über YouTube, weil ich auf YouTube ja sehr viele Videos auch mache auf online aus Amerika. Ich habe ja auch einen englischen Kanal, habe ich Anfragen aus Amerika, aus Australien, wo sie mir überall hingeschrieben haben, ob wir nicht mal eine Online Session machen können. An der Sprache scheitert es bei mir mit Sicherheit nicht.

Martina Eberl: Aber ich habe gesagt, ich muss dich anfassen können. Ich musste mal in die Augen schauen können, was du für ein Typ bist. Ich muss dir mal die Hand geben können. Jemand, der mir einen toten Fisch beim Grüß Gott sagen in die Hand gibt. Kennst du es, wenn jemand nicht so richtig Grüß Gott sagen kann, der wird auch im Golfschwung nicht Vollgas geben können. Jemand, der richtig zupackt, dem musst du im Golfschwung erst mal. Jetzt entspann dich mal so. Aber das kann ich online nicht rausfinden.

Martina Eberl: Ja, sowas.

Martin Geißler: Wie geduldig warst denn du in deiner Probezeit? Wie geduldig warst du denn in deiner Profizeit mit dir selber, wenn mal was nicht geklappt hat?

Martina Eberl: Gar nicht.

Martin Geißler: Gar nicht. Wie ist es mit deinen Schülern heute oder mit deinen?

Martina Eberl: Bin ich die geduldigste Person auf der Welt.

Martin Geißler: Aber ich würde, glaube ich, durchdrehen, wenn.

Martina Eberl: Ihr Das habe ich am Anfang auch gedacht. Habe ich am Anfang auch gedacht. Nicht am Anfang, sondern wie ich es vorher schon erwähnt habe. Du hast ja am Mittwoch dieses Programm, wo du the nicest person on earth sein darfst. Und ich habe mir jedes Mal Ja, leck, wie sage ich dem jetzt? So wie der das macht, funktioniert das nicht. Da ist die Fahne, Er steht aber 50 Meter nach rechts, um Gottes willen. Die armen Golflehrer. Also das ist natürlich schon echt eine eigene Handwerkskunst.

Martina Eberl: Und ich habe habe wirklich in diesen proams immer wieder gecheckt, was das für ein krasser Beruf ist, jemandem das Golfstream beizubringen, was ich heutzutage immer noch nicht hundertprozentig gut kann und auch gar nicht so gern mag. Da drücke ich mich auch so ein bisschen davor, weil das eine krasse Verantwortung ist, jemanden von der Pike auf das Golfspiel beizubringen. Also wirklich diese allerersten Schritte, wie du den Schläger hältst, wie du eigentlich dahin kommst, den Ball gleichmäßig zu treffen. Das ist ja mal noch mal eine ganz eigene Sprache. Meine beste Sprache ist jemanden von Handicap. Also dass man, wenn man einfach schon Golf spielen kann, zum nächsten Level zu bringen. Das ist meine Sprache, die kann ich am allerbesten. Dann gibt es aber auch noch die Sprache, jemanden in die Nationalmannschaft zu bringen oder ins Profigolf.

Martina Eberl: Das sind alle verschiedene Sprachen. Deswegen finde ich das immer ziemlich schwierig, einem Golflehrer das abzunehmen, dass er alles kann. Das ist so, wie als wenn man acht Sprachen sprechen würde. Also ich kann es nicht. Also deswegen, der Golflehrer selber ist schon echt ein Hardcore Beruf. Vor allem, um auf deine Frage wieder zurückzukommen mit der Geduld. Ja, die muss man haben, aber keiner weiß. Also das stimmt nicht, nicht keiner, aber ich weiß das so gut, wie das ist, wenn man so ungeduldig mit sich selber ist.

Martina Eberl: Und wenn man, wenn ich ich sage zum Jetzt üb das mal eine Woche und das wird, Ich verspreche es dir, wenn du es mir damals gesagt Leck mich doch, ich will es jetzt können. Nicht in der Woche, sondern jetzt sag mir, was ich zu tun habe. Du musst es jetzt eine Woche üben. Und vertrau mir, wenn du das übst, das alte Muster erstmal rauszubekommen. Es wird und so sage ich das jetzt. Und ich denke mir, wenn mir das.

Martin Geißler: Damals jemand Ich fühle es so sehr, weil was ich früher gemacht habe, ich war bei ganz vielen Musikproduzenten mit im Studio und habe mich einfach daneben gesetzt und habe zugeschaut und habe geschaut, wie machen Oder hab dann auch mal Wie hast du das jetzt gemacht? Oder warum hast du das jetzt gemacht? Und mir ist dann immer erklärt worden, wie es gemacht worden ist. Und dann sag Ja, aber wie kommst du da drauf? Und dann ist immer dieser Satz gefallen. Das ist dann irgendwann Erfahrung.

Martina Eberl: Ja, ja, ja.

Martin Geißler: Ich hab mir jedes Mal. Und dieser Satz ist mir so oft um die Ohren geschmiert worden in Tonstudios, dass ich mir dachte, es kann nicht sein. Es hat mich so aufge. Aber heute würde ich auch sagen ja.

Martina Eberl: Das merkst du dann schon.

Martin Geißler: Klar, fühl dich rein, hör und setze es dann dementsprechend um, so wie du es gerne haben wollen würdest. Also wenn ich Musik produziere oder ein Soundlogo kreiere im Kopf, ist es eh immer noch zehnmal geiler, als wie ich es dann am Ende des Tages umsetzen kann. Aber dieser Erfahrungswert, den muss man einfach machen und diese Geduld muss man dann da aufbringen.

Martina Eberl: Das ist doch überall so im ganzen Leben, denke ich auch immer so. Also auch wenn ich mir jetzt immer wieder so ein paar jüngere Muttis ansehe mit ihren kleinen Kindern, wo ich mir immer Ach, genießt es, das wird später nicht viel besser. Und es hat mir damals jeder schon gesagt ja, warte mal, bis deine Kinder der Pubertät sind, wo ich Ja, so schlimm kann das jetzt auch nicht sein. Also da hätte ich lieber zwischendrin mal wieder bisschen kleinere Kinder. Also der Erfahrungswert ist ja immer das, was dich dann immer ein bisschen entspannt und dich beruhigt. Und die Jüngeren können das nicht, wie du schon sagst. Woher weiß der denn das jetzt? Wie siehst du denn das jetzt? Es ist immer das Gleiche.

Martin Geißler: Wie ist jetzt dann der Weg noch dazugekommen, dass du dich auch auf Bühnen präsentierst und dann auch größere Runden, sag ich mal, mit deinem Wissen dann versorgst, mit deinem Know how?

Martina Eberl: Ja, das hat natürlich auch. Also dieses Golf Coaching war dann schon der erste Schritt rauszufinden, erstens, ob ich das kann. Erfahrung ist Letztendlich gebe ich ja auch meine Erfahrung weiter. Letztendlich mache ich im Golfunterricht nicht so viel was anderes. Natürlich habe ich ein gewisses Wissen über eine Bewegung, aber Ich gebe Ihnen ja auch nur Erfahrung weiter, was ich selber weiß von mir. Und genau das Gleiche mache ich ja jetzt auch, wenn ich jetzt auf der Bühne stehe, wenn ich eine Keynote halte, wenn ich Speaker bin, wenn ich Webinare mach bisschen breiter aufgestellt mittlerweile, nicht nur über Golf, wo ich dann einfach okay, das sind alles so Lebenserfahrungen oder Erfahrungswerte.

Martin Geißler: Was machst du da alles?

Martina Eberl: Ernährung, Fitness, das ist jetzt auch wieder so ein ausgebreiteter Longevity ist nicht der richtige. Ich bin kein Longevity Experte, aber ich kenne mich da massiv gut aus, was das Thema betrifft. Ob das jetzt im Sport, Ernährung, Fitness, dann selber habe ich mit mir eine Body Transformation letztes Jahr gemacht. Was funktioniert, was funktioniert nicht. Das sind ja alles so Erfahrungswerte, die ich jetzt so ein bisschen weitergeb. Vor allem bin ich jetzt auch in einem Alter Mitte 40, wo es ein sehr großes Publikum an Frauen auch gibt, die so wie ich Kinder haben, die sich dann wieder noch mal neu erfinden wollen. Die sagen aber auch körperlich war es das jetzt oder können wir da noch mal was machen, wo ich dann einfach auch Passt auf, jetzt geht es noch mal richtig los. Vielleicht haben wir jetzt gerade die Hälfte hinter uns, da können wir noch mal Gas geben.

Martina Eberl: Und das ist das eine ist das Wissen auf das andere, wo ich jetzt auch rausgefunden habe, was was ich glaube ich ganz gut kann, ist motivieren. Dadurch, dass ich halt so eine Ich glaube, ich habe eine sehr positive Lebenseinstellung auch und ich bin immer Kämpfer gewesen. Ohne das Kämpfergehen hätte ich auch das alles nicht so geschafft in diesem Sport. Aber auch diese Plan A Einstellung. Ich habe einen Plan A, es gibt keinen Plan B und wenn ich dieses Mindset habe, dann ist alles ein bisschen klarer. Das andere der Plan B lässt alles ein bisschen verschwimmen. Dann weißt du nie genau, wo soll ich jetzt eigentlich hin? Plan A, fertig.

Martin Geißler: Wo soll auch die Energie hin von deinem ganzen Weg? Wohin soll es dich treiben? Also finde ich, Also ich glaube, das wird auch die Überschrift dieser Podcast Episode. Es gibt nur einen Plan A, Finde ich sehr gut.

Martina Eberl: Plan A, Ja, also Plan A und der Plan A, der bringt dich immer, Da bist du immer, im Englischen würde man sagen one up. Also nicht, dass du irgendjemandem überlegen sein willst, aber immer schon ein bisschen Schritt weiter. Und wenn du immer einen Weg gehst, Auch wenn er ein bisschen stupide ist, aber der hält dich ja Je mehr Abzweigung du hast, desto schwieriger kommst du voran. Und so bist du immer ein bisschen weiter voraus, wenn du mal geradeaus weitergehst. Und auch dieses Denken. Viele fragen mich zum Beispiel mache ich ja auf Instagram auch immer meine Stories. Ich mache jeden Tag Sport, sieben Tage die Woche, jeden Tag. Ich brauche es auch, wie ich vorher schon gesagt habe, ein bisschen suchtorientiert, aber ich brauche es auch einfach, um mich gut zu fühlen.

Martina Eberl: Für mich ist das so ein bisschen so ein Haken dran. Ich stehe auf, bin für meine Kinder da unten da, bin in der Früh noch ein bisschen, wenn sie fähig sind mit mir zu reden und nicht gerade wieder ihrer Pubertät verfallen. Und danach gehe ich hoch um kurz vor 7 und zieh mich an und gehe mit dem Hund raus laufen oder gehe noch mal ins Training, was auch immer. Bin dann um 9 ist dann wirklich mein Arbeitstag, geht los und dann werde ich immer Wie schaffst du das? Wo ich ja Plan A, Ich überlege gar nicht, gehe ich jetzt oder gehe ich jetzt nicht? Ich gehe natürlich gehe ich klar, wenn ich jetzt das hier so was erschränkt mich dann ein, wenn ich mir einen halben Finger wegschneide und dann kann ich meine Kettlebell nicht gescheit in der Hand halten. Aber so, dass ich jetzt einfach Aber.

Martin Geißler: Das wäre ja schon wieder eine Ausrede für ganz viele andere.

Martina Eberl: Bei dir ist immer noch Plan A, du wirst lachen. Ich habe halt dann halt in der anderen Hand meine Kettlebeck gehabt und habe halt Beintraining gemacht. Es gibt immer eine Alternative dafür. Aber ich stelle mir diese Frage, was könnte ich denn jetzt sonst machen?

Martin Geißler: JULIA ROTHERBL Ich habe diese Body Transformation, Man konnte sie ja auf Social Media relativ gut miterleben und ich fand es sehr, Also dann hast du, ich glaube, das ist drei oder vier Wochen her, einen sehr inspirierenden Post veröffentlicht, wo du das auch mal so ein bisschen erklärt hast, warum du das gemacht hast. Und da war ja das Thema, dass du immer den Traum hattest, mal Model zu sein, den du dir erfüllt hast. Und ich habe das mit meiner Freundin, mit Lisa zusammen, wir haben das gelesen haben krass einfach durchgezogen und hast ja auch geschrieben, dass es da auch viele Meinungen zu gibt und ich mir auch vorstellen kann, dass es da von außen sicher auch ordentlich Feuer gegeben hat, weil da viele nicht mit einverstanden sind mit ihrem Blick auf die Welt. Und du hast es halt einfach durchgezogen, weil es dein Traum war. Und hast auch, glaube ich, geschrieben, dass Disziplin dazugehört, aber dass man auch mal einen Wein am Abend trinken kann, wenn man dazu Bock hat und so weiter. Aber halt auch bei dem Plan A immer noch. Fand ich sehr stark. Hat mich sehr abgehoben.

Martina Eberl: Ne, war super. Also natürlich die Kläger, die Shitstormer, mein Geschäftspartner Thomas, der sagt, lass sie ruhig ihre Meinung haben, die sind auch wichtig. Es ist auch so. Ich habe mir auch abgewöhnt, darauf zu reagieren. Mir wäre das viel zu blöd, so was zu schreiben. Klar, am Anfang, das ging sehr rasant dadurch, dass ich mich da ganz krass an meinen Plan gehalten habe. Also es hat mir keinen Plan gemacht. Ich habe mir das selber auferlegt.

Martina Eberl: Ich habe mir okay, das musst du jetzt machen und das ziehst du jetzt mal durch. Und dann war mein Gesicht auch relativ schnell eingefallen, sehr faltig Und ich muss auch sagen, und im Bodybuilding wird man sagen, ich war auch relativ schnell trocken. Also man hat auch relativ schnell meine Sehnen alles gesehen. Klar war das gewöhnungsbedürftig, aber schau mich jetzt an. Das hat sich ja alles. Ich wiege genau das Gleiche noch, aber das regeneriert sich ja dann wieder. Das fängt sich dann ja wieder alles so. Und wo sind dann die jetzt, die jetzt dich da.

Martina Eberl: Du schaust zu krank. Sagen sie jetzt, dass ich jetzt gesund ausschau? Nein, da sagen sie nämlich nichts. Das ist typisch deutsch. Immer nur das Schlechte, wenn es positiv ist, sagt man aber eigentlich. Also nicht gelobtes. Wie sagt man da schon nichts Gesagtes. Ja, und ich habe aber auch in diesem Post auch gesagt, dass ich 43 Jahre unzufrieden war und dass ich irgendwann, also mein Credo in meiner sportlichen Karriere war, if you don't like something, you have to change it or you have to change your mind. Ja, also wenn dir was nicht passt, entweder akzeptierst du es quasi so oder du veränderst es halt einfach.

Martina Eberl: Und so war es. Für mich hat es 43 Jahre gedauert. Also ich war immer schon am Hadern mit mir. Ich habe mir selber im Spiegel einfach nicht gefallen und ich habe mir immer gedacht, ich würde so gerne mal wissen, was möglich wäre. Und dann kam ich wie so viele Frauen in meinem Alter schon in diesem Hormonumstellungsphasen. Der Körper verändert sich alles, müssen wir jetzt nicht ins Detail gehen, was da sich so verändert, Aber ich konnte das nicht akzeptieren, dass sich das jetzt schon verändert und dass es nichts gibt, was ich da nicht dagegen tun kann. Und dann habe ich mich da, ich bin ja ausgebildete Ernährungsberaterin, ich habe meine Trainerscheine im Fitness, das habe ich zwischendrin auch noch alles gemacht und ich habe gesagt, okay, das habe ich immer so ein bisschen meinen Schülern weiter gegeben. Weißt du, das sind halt so Sachen, das ist ja keine Raketenforschung, das ist ja Kohlenhydrate.

Martina Eberl: ChatGPT sagt dir alles, was speichert Wasser im Körper? Das sind die Kohlenhydrate. Die Kohlenhydrate in Form von Reisnudeln, blablabla, Brot, die sind von uns Mensch erfunden, die gibt es nicht von Natur aus. Und wenn alle ja, das Getreide, ne, wir haben das Getreide erfunden. Also habe ich gesagt, okay, ich will dieses schwammige Wasser aus meinem Körper raushaben, ich lasse die Kohlenhydrate jetzt mal weg. So, dann wusste ich, dass der Körper am meisten Fett verbrennt in der Nacht. Der größte Hebel ist, wenn man abends wenig bis nichts isst, zu einer gewissen Uhrzeit ist dann Schluss, 18 Uhr. So, und das waren eigentlich die zwei Haupthebel. Ich habe keine Kohlenhydrate gegessen und Ich habe ab 18 Uhr einfach mal ausgemacht.

Martina Eberl: Und wenn ich, ich habe den auch heute dran, ich habe so Blutzuckermesser am Arm öfters mal, weil es mich mega interessiert. Da bin ich wiederum Messtyp, ich habe auch meine Messuhr und so weiter. Und dann habe ich rumexperimentiert. Es geht darum, dass du kein Insulin in deinen Körper ausschütten solltest, Also dass die Bauchspeicheldrüse Ruhe hat. Dieses Insulin ist ein Hormon, was die Fettzelle aufmacht. Was speichert ein Scheisshormon eigentlich? Und wenn du das versuchst, so wenig wie möglich im Blut, im ganzen Stoffwechsel zu haben, funktioniert das alles. Das muss man nur mal verstehen. Dann muss man auch mal messen, weil jeder anders ist.

Martina Eberl: Vielleicht reagierst du anders auf einen Weißwein.

Martin Geißler: Das wollte ich gerade sagen. Also ich glaube, das Geheimnis hinter dieser ganzen Ernährungsgeschichte ist, dass da jeder anders irgendwie ist. Klar Es gibt sicher so die goldenen Regeln, denke ich mal, aber dass jeder Mensch so ein bisschen anders aufgebaut ist und dass jeder so ein bisschen selber gucken muss, wo sind denn meine Baustellen oder wie muss ich das machen, damit es mein Körper dementsprechend auch umsetzen kann.

Martina Eberl: Aber die größte Differenzierung ist natürlich, die Frau ist nicht der kleine Mann. Die Frau hat ein ganz anderes System wie ein Mann. Und da gibt es natürlich schon so ein paar goldene Regeln. Außer du bist natürlich von einer Art Frau extrem Testosteron getrieben, gar nichts Weibliches, dann funktioniert dein Körper wahrscheinlich auch ein bisschen anders. Aber da gibt es natürlich schon Grundregeln, die da auch so funktionieren. Genauso wie bei Männern. Trink mal 2, 3 Wochen keinen Alkohol, achte mal so einen Ticken auf deine Ernährung. Bei euch flutscht es ja runter wie noch mal was, weil ihr einfach viel, viel mehr Muskelmasse habt.

Martina Eberl: Und Muskeln sind ja Fettverbrenner letztendlich. Also Sport, wenn auch mal sämtliche Ernährungswissenschaftler Ja, das mit dem Sport ist ein bisschen übertrieben. Natürlich ist es übertrieben, aber der Muskel ist der Ofen Nummer eins. Wenn du Muskeln hast, dann kannst du erstens mehr essen, dein Blutzuckerspiegel ist viel ausgeglichener und ist natürlich auch im Alter. Da brauchen wir jetzt nochmal einen Podcast, wenn ich da jetzt erzähl. Aber das ist so magic, das beeindruckt mich dieses Thema, das habe ich mit mir selber jetzt durchgezogen und das möchte ich weitergeben. Vor allem ganz viele Frauen haben diese Flinte schon ins Korn geschmissen, wo sie Das wird mit mir eh nichts mehr. Ich zeig gerne mal ein Foto, wie ich genau am 9.

Martina Eberl: Januar vor einem Jahr ausgeschaut habe und wie ich jetzt ausschau. Das muss nicht, weil alle mal sagen, das muss man langsam angehen. Ne, muss man nicht. Man muss finden, wie man da halt zurechtkommt damit. Aber es muss was passieren. Wenn ich jetzt immer sage, nur so langsam und ja, dann kam wieder Ostern, dann kam wieder der Geburtstag und dann kam wieder Aperol Spritz dazwischen und so weiter. Das sind immer diese Plan B Nummern. Find mal einen Plan A und bleib da drauf fertig und mach nicht ein riesen Gedöns drumrum, sondern zieh das einfach mal durch und dann kannst du mal schauen und das hört sich knallhart an.

Martina Eberl: Aber so ist es doch. Seien wir doch mal ehrlich, oder?

Martin Geißler: Also die große Überschrift auch Disziplin bei der ganzen Nummer. Wobei Disziplin, glaube ich, hat so einen negativen Touch irgendwie, finde ich, das hört.

Martina Eberl: Sich so hart an.

Martin Geißler: Aber wenn du Plan A Ich habe jetzt die Idee oder ich habe jetzt das Ziel vor Augen, dann zieh es doch einfach mal durch.

Martina Eberl: Ja, und lustig, dass du einfach mal sagst, weil es ist einfach, es ist einfach. Aber für die meisten, sie machen sich's schwerer, weil sie noch tausendmal drüber nachdenken.

Martin Geißler: Alleine das kostet ja schon wieder Energie.

Martina Eberl: Habe ich gestern erst einen Post auf Instagram von so einem Jungen gesehen, wird das ja immer auf meinem Feed auch mal wieder eingespielt, wofür man sich interessiert, kriegt man immer wieder reingespielt. So don't make a fuß out of. Also es war so ein Fitness Influencer, wenn du einen Kuchen vor die Nase gesetzt bist, dann sagst du ne, aber mach doch jetzt nicht so einen riesen Deal draus, dass du den Kuchen nicht isst. Es isst halt einfach nicht fertig. Aber viele.

Martin Geißler: Ich glaube, dass da auch ganz viele das Problem haben, dass wenn sie mal einen Plan A für sich machen, dass dann aber auch immer wieder das Umfeld von außen kommt und Ach komm, aber jetzt ist doch Geburtstag, jetzt wieso isst du jetzt kein Kuchen? Hast du mich nicht mehr lieb? Diese Spirale, wenn man sich dann hinstellt und ne, weil ich habe einfach das und das vor eckt man bei ganz vielen an. Ich glaube, da tun sich halt auch viele schwer, weil sie da einfach ein Selbstwertthema, glaube ich, auch mit sich haben.

Martina Eberl: Aber das ist zum Beispiel, was mir nur überhaupt nicht Da muss man meine Eltern fragen. Meine Eltern stellen mich als brutalsten Egoisten hin. Das hat mir noch Ich kann auch bei in einem Lokal da sitzen und den ganzen Tag, Abend nichts essen. Das fällt mir null schwer. Gar nicht. Das ist Training. Der größte Schweine bist schon selber du, du bist dein größter Feind, wenn es zum Kühlschrank gehst, wegschaust, den Kühlschrank wieder zumachst und dich wieder auf die Couch stellst, ohne dass was mitnimmst, dann bist dabei. Aber wenn es das halt nicht Das ist halt das Problem wäre, das ist dann das Plan so und das ist so diese Motivation.

Martina Eberl: Jetzt hast du gesagt, Disziplin gab es letztes Mal einen coolen Post von der Mel Robbins, das ist ja auch eine ganz tolle Speakerin und hat einen super Podcast in Amerika und auch ein Buch, glaube ich, jetzt schon geschrieben. Let Them heißt das Buch, genau, wo sie gesagt hat, Disziplin hat noch einen Schritt vorher und zwar ist es dieser Skill an diesen Tagen, wenn es dir halt nicht danach ist es trotzdem dieses Tun, dieses dieses Do it. Wenn du aufstehst. Also ich meine, aufstehen, da hatte ich noch nie ein Thema damit, aber es gibt anscheinend viele Leute, die auf den Wecker schauen und Ne, ich bleibe jetzt einfach noch liegen. Ich gehe nicht zum Sport oder so, weißt du, was ich mein? Sondern dass sie da einfach an diesen Tagen trotzdem aufzustehen. Diesen Skill, dieses zu tun, das resultiert dann als Disziplin, sondern dieses Tun, das zu tun, das ist das Entscheidende Und.

Martin Geißler: Ich glaube, danach fühlt man sich auch immer am besten.

Martina Eberl: Ja, und vor allem, pass auf, das geht ja noch weiter. Sorry, ich muss noch fertig erzählen, weil viele immer Ich muss mich jetzt erst mal motivieren dazu. Ja, so die Motivation ist bei uns im Hirn eine Folgeerscheidung aus Erfolg. Weißt du es ja selber beim Golfspielen, wenn es den Ball einmal erwischt hat, dann bist du motiviert weiter zu üben. Wenn du einmal gespürt so kann es sich anfühlen, dann hast du die Motivation, weiter zu üben, damit es öfter kommt. Vorher weißt du es ja noch gar nicht, wie es sein könnte.

Martin Geißler: Ja, stimmt.

Martina Eberl: Also die Motivation bei einem Kind auch wenn du bei einem Kind Pass auf, wenn du das und das machst, hast du den Erfolg damit. Es können die simpelsten Sachen sein. Dann hat es immer wieder die Motivation, es wiederzugehen. Tun. Sag mal meiner kleinen räum mal das Zimmer auf. Dann sagt Ja, warum denn? Es ist doch eigentlich ganz cool, so wie es ist in Saustallen. Wenn es dann aber mal schön ist und dann einfach sieht ah, schaut eigentlich doch ganz cool aus, dann macht es vielleicht öfter mal. Ich hoffe, das hört ihr jetzt.

Martin Geißler: Stark. Also was sich ja durch unseren Podcast so wie einen roten Faden durchzieht, ist das Thema Plan A. Wenn du deinen Plan A jetzt weiterhin durchziehst, was ist in einem Jahr passiert, wenn wir uns hier wieder an den Tisch setzen?

Martina Eberl: Mai, Ein Jahr vergeht ja so brutal schnell leider.

Martin Geißler: Oder was ist der Plan für Plan A?

Martina Eberl: Also wie ich sie am Anfang auch schon ein bisschen angekündigt habe, mein Live Chapter fürs Coaching, fürs Golf per se. Es schwindet nicht dahin, aber das habe ich jetzt so gemacht. Ich könnte fast so einen Haken dran setzen. Ich habe so das Gefühl, ich bin jetzt in meiner Lebensmitte. Ich bin so selbstbewusst und ich habe Selbstvertrauen, wie ich es noch nie in meinem Leben hatte. Und ich habe jetzt wirklich den Mut, noch mal neue Dinge anzugehen.

Martin Geißler: Würdest du auch sagen, du bist so fit wie noch nie?

Martina Eberl: Ja, schon schon. Ja, ja, tu ja auch ordentlich Trumpf Frage nochmal, ne? Aber ich trau mir jetzt einfach auch Dinge zu, wo einer gewissen Zeit noch gedacht boah, ne, das lieber noch nicht. Zum Beispiel habe ich die letzten Jahre wahnsinnig viel Zeit investiert ins Netzwerken, Leute auch kennenzulernen, viele Sportler auch kennenzulernen, viel selber Podcasts zu hören, viel die Inspiration durch einen Podcast mitzubekommen. Ich höre jeden Tag mindestens einen Podcast und das ist mein Learning for the day. Ich höre mir sehr inspirierende Geschichten immer an, wo ich immer einen Mehrwert mitnehmen und es sind meistens Gespräche. Und deswegen habe ich mir jetzt so ein bisschen den Wunsch, mit dem ich jetzt auch schon ein bisschen länger schwanger bin, aber den Wunsch erfülle ich mir jetzt, einen eigenen Podcast auf die Beine zu stellen, wo ich mit Weltklasse Sportlern mich unterhalte, die ihren Plan A, die ihr Learning weitergeben wollen, sodass jemand anders so in den Genuss kommt, den ich in der Früh immer habe in meinem Podcast, dass ich so in den Tag starte und denke mir oh geil, das ist eine Ich mit. Und ich finde, man kann natürlich aus erfolgreichen Geschäftsleuten, aber man kann selten besser lernen als von erfolgreichen Sportlern, weil bei Sportlern der Weg selten geradeaus ging.

Martin Geißler: Ich kenne eigentlich fast niemanden, bei dem der Weg geradeaus ging.

Martina Eberl: Nein, aber ich meine, du hast natürlich im Business Hörst immer wieder so Stories. Dann hat der in Harvard und in Stanford studiert und dann ist langweilig.

Martin Geißler: Das will ja keiner.

Martina Eberl: Natürlich langweilig, klar. Aber das gibt es im Business und im Sport gibt es das selten. Ich meine, solche Karrieren wie zum Beispiel beim Golf Martin Keimer hatte, wobei der jetzt so ein bisschen am strugglen halt auch war, dass der halt im Nullkommanix die Nummer 1 der Welt wurde. Seine Karriere ging ja so nach oben. Gibt es eigentlich. Eigentlich gibt es sowas gar nicht. Im Sport hast du immer diese Downhits, diese Failures diese Fehler, die du anders machen würdest oder diese Learnings, diese Idole, wo man hin muss, wo man einfach das mal hören muss, Mindset. So, und das ist jetzt so mein Baby oder unser Baby mit meinem Geschäftspartner Thomas zusammen, diesen Podcast auf die Beine zu stellen.

Martina Eberl: Und dann habe ich auch diesen großen intrinsischen Wunsch als Speaker, meine Erfahrung, was ich jetzt mit mir selber gemacht habe, egal ob das mit Mindset oder auch was das Körperliche betrifft, dass ich das in die Welt rausbringen. Also diese drei Sachen, wenn wir in einem Jahr reden, hätte ich die gerne ein bisschen nach vorne gebracht.

Martin Geißler: Sehr gut. Ich finde, dieser Plan A hört sich fantastisch an und bedanke mich für deinen ganzen Input hier. Ich fand, wie du es gerade so schön gesagt hast, wahnsinnig viel Genuss, da zuzuhören, da mit auf die Reise genommen geworden zu sein. Und ich habe mir auf jeden Fall jede Menge mit rausziehen können. Ich hoffe, diejenigen, die da jetzt zugehört haben, auch.

Martina Eberl: Ja, vielen, vielen Dank, dass ich da sein durfte und dass ich mal so frei von der Leber sprechen kann.

Martin Geißler: Okay, here we go again.

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