Petra Wackerle: "Intuition als Kompass" - Wie Du mit Herzblut und Zielen Hindernisse meisterst

Shownotes

In dieser neuen Episode von „hearwego a gain“ wird pünktlich zum Jahresstart mit einem weit verbreiteten Phänomen aufgeräumt: dem „Quitter’s Day“. Host Martin Geißler begrüßt Petra Wackerle, Expertin für Persönlichkeitsentwicklung und Pallas-Seminartrainerin, die seit über 30 Jahren zeigt, wie man Ziele nicht nur formuliert, sondern auch wirklich erreicht.

In diesem Gespräch wird der entscheidende Unterschied zwischen halbherzigen Vorsätzen und „gescheiten“ Zielen deutlich gemacht. Petra Wackerle teilt ihren beeindruckenden Weg von der Teamleitung im Direktmarketing bis hin zur erfolgreichen Unternehmerin, die eine internationale Lizenz für Nichtraucherkurse aufbaute und schließlich ihre wahre Berufung Pallas-Seminar-Erfolgstraining fand. Sie räumt mit dem Mythos auf, dass Wissen allein ausreicht, und erklärt, warum Umsetzungsfähigkeit wie eine Sportart trainiert werden muss.

Darüber hinaus geht es um die Themen: Intuition vs. Verstand, Umgang mit Hatern und Kritik, Die Macht der kleinen Schritte, Krisenmanagement und Persönlichkeitswachstum.

Eine Episode voller Energie und praktischer Werkzeuge für alle, die im Jahr 2026 ihre PS endlich auf die Straße bringen wollen. hearwego a gain!

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⭐️ Bulletpoints:

  • Erfolg durch richtige Zielsetzung
  • Ziele setzen und handeln
  • Erster Schritt führt weiter
  • Neuanfang mit Herzblut
  • Innere Blockaden im Verkauf
  • Vom Glück zum Erfolg
  • Selbstständigkeit: Mut, Fehler, Wachstum
  • Coaching: Praxisnah und unterstützend
  • Mutig dem Herzen folgen
  • Motivationstraining mit persönlichem Bezug
  • Pallas Seminar: Langfristig und Prinzipientreu
  • Vertrauen, Intuition und Hingabe
  • Neue Türen, neue Chancen
  • Lernen aus jedem Gespräch
  • Erfolg trotz Zweifel
  • Selbstreflexion und Fremdurteile
  • Kostenloses Gespräch zur Persönlichkeitsanalyse
  • Persönliche Ziele und beruflicher Fortschritt

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🔎 Petra Wackerle:

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Transkript anzeigen

Petra Wackerle: Es wird immer Hater geben, aber Hater gibt es meistens nur, wenn du gut bist, nicht wenn du nichts machst. Und es ist mir egal, was die anderen sagen. Wenn ich weiß, dass es intuitiv das Richtige ist, Ich weiß, da gehe ich hin. Dann ist mir das einfach egal, weil wir hatten einen Tag, Ich habe eine Geld zurück Garantie gehabt. Ich hatte 12 Teilnehmer innerhalb von eineinhalb Monaten und am gleichen Tag haben neun davon das Geld zurückverlangt. Das war auch ein sehr schwarzer Tag. Eine Vision ist für mich persönlich auch nicht so, das will ich, das will ich, das will ich, sondern so möchte ich leben. So der Lebensstil.

Martin Geißler: Es gibt ja Menschen, die sind so richtige Energiebündel. Ich persönlich zähle Petra Wackerle zu den Menschen, die so viel Energie haben, die das so dermaßen ausstrahlen, dass ich nach einem kurzen und langen Gespräch auch was davon habe, also auch energiegeladener bin. Dazu gibt es von Petra ganz klare Anleitungen und Werkzeuge für die eigene persönliche Weiterentwicklung. Zig Gründe. Also Petra Wackele hier in den Podcast einzuladen. Bevor wir starten, hier nochmal der Hinweis für Wenn es euch gefällt, lasst mir eine Bewertung da, abonniert den Podcast, haut mir, wenn ihr Fragen habt, diese in die Kommentare. Das hilft mir und dem Podcast immer größer zu werden und so tolle Gäste wie heute einzuladen. Und jetzt let's go mit einer neuen Episode.

Martin Geißler: Here we go again. Am 9. Januar jedes Jahres ist der sogenannte Quitter Day. Das heißt, das ist der Tag, an dem durchschnittlich alle ihre Vorsätze, die sie sich zum neuen Jahr gemacht haben, wieder an ACTA legen. Und es geht genauso weiter wie im letzten jahr.

Petra Wackerle: Erst am 9. Januar.

Martin Geißler: Erst am 9.1. Gut passiert früher.

Petra Wackerle: Nein.

Martin Geißler: Warum?

Petra Wackerle: Weil ich gar keine guten Vorsätze mache, sondern eigentlich gleich gescheite Ziele und nicht gute Vorsätze, die so aus diesem Jetzt muss alles anders werden heraus entstehen. Weil meistens ist es eher so ein Momentum, aber es erfordert ja ganz viel auch oder oft auch eine Umstellung des Verhaltens und des Denkens. Und es geht einfach nicht nur durch einen guten Vorsatz.

Martin Geißler: Ui, ich glaube, jetzt merkt schon jeder hier ein Profi sitzen, der sich mit Zielen auskennt. Schon. Hol uns doch mal ab. Warum bist du denn jemand, der, sage ich mal, sich mit Zielen so gut auskennt oder genau weiß, wie man damit am besten umgeht?

Petra Wackerle: Das ist, weil ich seit 19 seit ich 27 bin, also seit 1994, ja ganz 10 Jahren, danke dir, beschäftige ich mich eigentlich mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung erst selber auch für mich und jetzt aber natürlich auch schon seit über 20 Jahren beruflich. Und Zielsetzung ist einfach ein ganz wichtiger Bestandteil, weil viele Menschen, ich sage immer, haben Vorsätze, Absichtserklärungen nenne ich das immer aus einem Jetzt reicht es heraus, also weg von irgendetwas und das muss jetzt besser werden. Aber eigentlich erfordert Zielsetzung noch so viel mehr kleine Details. Es geht eigentlich sehr leicht, wenn man weiß wie. Und ich mache das natürlich schon seit über 30 Jahren. Ich sage jetzt nicht, dass ich 100 Prozent meiner Ziele erreiche, aber doch schon relativ viel, aber man kann ja auch nicht immer alles steuern.

Martin Geißler: Okay, jetzt hast du gesagt, mit 27 bist du da auf den Weg gekommen. Was war denn da der Impuls? Was war der ausschlaggebender? Sich damit zu Beginn beschäftigen?

Petra Wackerle: Tja, tatsächlich gar nicht mal von mir aus. Ich habe mich mit 27 in einer Situation mich befunden, wo ich beruflich sehr erfolgreich war, aber wirklich gemerkt habe, ich bin eigentlich heute würde man sagen, kurz vorm Burnout, aber ich glaube das Wort gab es damals noch gar nicht, weil ich einfach von der Persönlichkeit jemand bin, der sehr leistungsorientiert ist. Das heißt, ich habe mir immer tolle Ziele gesteckt beruflich, habe die auch immer super erreicht, habe Herausforderungen gerne gemocht, aber ich habe einfach gemerkt, es tut mir nicht gut, weil ich gar nicht mehr zur Ruhe gekommen bin. Und tatsächlich durch meinen damals neuen Partner, heutigen Ehemann, bin ich zu Pala Seminare gekommen, der hat mich eingeladen zu einem Schnuppertag. Ich dachte, oh Gott, was kommt er denn jetzt, was bringt er denn jetzt her? Und tatsächlich waren wir dann dort und das hat mich total angesprochen und da ist Zielsetzung einfach ein ganz wichtiger Bestandteil. Und seitdem arbeite ich eigentlich damit.

Martin Geißler: Was hast du denn damals gemacht beruflich?

Petra Wackerle: Ich war damals teamleitung in einer Telefon und Direktmarketingagentur. Mit süßen 27 hatte ich ein großes Team und hatte natürlich meine Herausforderungen ganz klar als neue junge Frau da zu kommen, zu welchen, die schon viele Jahre dort sind und schon genau wissen, wie der Laden läuft. Und da hat mir das natürlich auch sehr geholfen, weil es natürlich nicht nur um Ziele geht, sondern wie schaffe ich das ganz gut umzusetzen, Was gehört da dazu, auch in allen Lebensbereichen. Und der Beruf ist halt ein Teil davon. Aber mir hat damals das unglaublich schon geholfen und ich habe mich dann relativ bald auch entschieden, aber auch selbstständig zu machen. Also ich war da nicht so lange, weil ich ein Jahr bevor ich Palas kennengelernt habe, mit dem Rauchen aufgehört habe und immer Wieso gibt es das nicht in Deutsch, diese Methode von Ellen K. Und wollte die immer nach Deutschland bring? Und dank Palas und der Zielsetzung dort habe ich tatsächlich diesen Schritt gewagt und wir haben es auch geschafft, das sehr erfolgreich zu machen.

Martin Geißler: Ihr wart mega erfolgreich.

Petra Wackerle: Ja, es war wirklich eine tolle Zeit und auch ein ganz großartiger Schritt, weil die Bedingungen waren nicht sehr gut, sagen wir es mal so bei uns.

Martin Geißler: Ich kenne ja, glaube ich schon so ein bisschen die Story, wie der Weg dahin war. Erzähl die mal gerne, weil ich glaube, das macht auch ganz vielen anderen draußen Mut, einfach mal den ersten Schritt zu gehen.

Petra Wackerle: Ja, also was für mich natürlich immer das Wichtige Mein Herz war da voll dabei. Ich habe einfach vom Herz her Mensch, das ist so toll, weil es bei mir funktioniert hat, was ich ja nie erwartet hätte, dass ich mal mit dem Rauchen aufhöre und ich wollte das so gerne weitergeben. Jetzt hatten wir aber relativ viel Minus auf dem Konto, wenig Zeit, weil wir viel gearbeitet haben und ich habe natürlich meine Zweifel gehabt und dachte wie soll das gehen? Wo soll ich die Zeit hernehmen? Wo soll ich das Geld hernehmen? Wann soll ich das machen? Und dann dachte ich natürlich wer bin ich denn schon, dass der Ellen Kahrs Ja komm, mach das. Aber dank eben dieser Spielregeln der Zielsetzung haben wir einfach überlegt, was wollen wir gerne, Warum wollen wir das gerne? Also auch eine Art Vision zu generieren, Was ist denn mein Ideal? Und dann das aber runterzubrechen in den nächsten Schritt. Und er war natürlich den LNK erstmal anzuschreiben und das haben wir dann auch gemacht. Nicht, dass wir das vorher nicht auch schon gewusst hätten, aber genau jetzt kommt der Unterschied zwischen gute Vorsätze. Da denkt man sich ja, das müsste ich mal machen, das mache ich jetzt auch, aber man macht es dann doch nicht und wirklich zu so und das mache ich jetzt als ersten Schritt ganz konkret zu der Uhrzeit, zu dem Tag. Und dann haben wir das auch gemacht und das hat dann sich einfach entwickelt.

Petra Wackerle: Und wir haben tatsächlich damals die Lizenz für den deutschsprachigen Raum bekommen für Deutschland, Österreich, Schweiz und haben einfach auch dank dieser ganz vielen Spielregeln es geschafft, sehr viel richtig zu machen und das wirklich sehr erfolgreich aufzubauen.

Martin Geißler: Cool. Das ist, finde ich, auch immer das, was ich immer wieder sehe, oder? Ich sehe sehr viele Leute, die in der Persönlichkeitsentwicklung auf ganz viele Seminare gehen und sich da betanken lassen, sage ich mal eher aber nie in diese Umsetzung kommen, immer in diesen ersten Step zu gehen und wirklich zu sagen, okay, was ist denn jetzt wirklich Schritt Nummer eins? Weil, also wenn ich so für mich runterbreche, ich weiß immer ganz genau, was eigentlich zu tun wäre, aber man schiebt es dann immer so ein bisschen vor sich hin, die ganze Thematik. Und es ist lustig, immer wieder zu sehen, wenn man dann den ersten Schritt geht, geht dann auf einmal eine andere Tür auf und dann geht links eine Tür auf und dann kommen auf einmal Leute auf dich zu, die auch in diesem Thema unterwegs sind und das ist immer ganz spannend und es passieren dann meistens Dinge, mit denen man gar nicht rechnet und die ganz schlimmen Dinge, die man sich vorgestellt hat, die treffen sowieso nie ein, sondern es passieren ganz andere Problemstellungen, die noch auftreten.

Petra Wackerle: Genau so würde ich sagen, könnte ich das auch zusammenfassen. Und das ist aber genau das, was ganz oft heutzutage, finde ich, das Problem ist durchs Internet. Du kriegst ja alles Wissen eigentlich umsonst. Also es ist ja nicht so, dass du nicht kostenlose Angebote hast ohne Ende, wo du genau in jeglicher Beziehung das machen kannst. Aber ich habe schon festgestellt, das Wissen und die Motivation ist schon mal wichtig, bringt dich auch stimmungsmäßig sehr hoch und ist auch ganz toll. Die Umsetzungsfähigkeit ist aber oft das Problem. Das heißt, meine Fähigkeit wächst nicht mit, ich habe Motivation und Wissen, aber meine Fähigkeit ist noch nicht da, die muss ich aber trainieren. Also kein Mensch würde erwarten, jetzt wenn man das erste Mal Golf spielt und der Golflehrer erklärt einem alles, das macht man einen Tag und dann glaubt man, man kann Golf spielen.

Petra Wackerle: Ich glaube, also jeder, der so Tage gibt, es gibt so Tage, wo man das denkt, aber jeder, der Golf spielt oder irgendein anderes Sportart lernt, weiß das. Ich muss das auch trainieren. Wissen und Motivation ist die Vorbedingung, ohne das geht gar nichts. Aber alleine reicht es meistens nicht für eine Langfrist Veränderung, weil es eben auch eine Veränderung des Denkens, des Verhaltens und einfach von allem erfordert, was halt im Alltag passiert. In kleinen Schritten.

Martin Geißler: Das ist auch wer zuhört, finde ich einen super Tipp. In kleinen Schritten. Ich habe ja auch immer den Fehler würde ich jetzt heutzutage gemacht. Ich habe immer in Visionen gedacht, immer in ganz großen Schritten und bin natürlich dann, wenn ich dann eine Woche später draufgeschaut habe, der ganzen Geschichte, wenn überhaupt, Millimeter näher gekommen, aber keine so großen, wie ich es mir natürlich erhofft hatte, sodass in einer Woche dann das ganze Thema schon erreicht ist oder auch nicht.

Petra Wackerle: Das ist die Hoffnung, aber die Realität schaut halt leider ganz anders aus.

Martin Geißler: Jetzt weiß ich, dass du hast ja gerade gesagt, dass da sehr viel Herzblut und Leidenschaft mit dabei war. Du hast das Ganze aber auch irgendwann losgelassen.

Petra Wackerle: Ja, tatsächlich.

Martin Geißler: Der Prozess ist, finde ich auch ganz spannend, irgendwann mal zu Es ist mein Baby gewesen, es war ein wilder Ritz, es hat jede Menge Spaß gemacht, aber ich merke irgendwie, ich glaube, das ist noch was anderes.

Petra Wackerle: Das waren mehrere Punkte, die dazu geführt haben tatsächlich. Einer war tatsächlich, als ich am Anfang bei Palastseminare als Teilnehmer war und wirklich in der Zielsetzung überlegt hab, Mache ich die LNKs Easyway Nichtraucherkurse oder mache ich Palast? Das war schon vom Herz her damals schon. Da habe ich mich aber trotzdem damals für die Nichtraucherkurse entschieden. Da war ich 27, da hast du noch Ego Drive, da denkst du, das ist mein eigenes, da bin ich die Erste. Das finde ich cool. Und wir haben das damals mit meinem Partner, jetzt heute Ehemann, zusammen wirklich gestartet und ich bin heute sehr dankbar für diese Erfahrung. Auch das Thema hat mich unglaublich interessiert. Ich habe wirklich alles erlebt was zum Thema Sucht erlebbar ist, wenn es ums Rauchen geht.

Petra Wackerle: Aber es ist natürlich schon noch mal was anderes, wenn du dich mit Glück und Erfolg und Erfüllung beschäftigst, als mit Rauchen und Sucht. Aber ich habe es wirklich jeden Tag gern gemacht. Aber Pallas war immer schon so ein bisschen im Hinterkopf, dass ich das gerne mal machen möchte. Und ich bin heute sehr dankbar, weil ich alle Spielregeln von Pallas mit dieser Nichtraucher Geschichte ausprobieren konnte. Das heißt, ich kann heute sehr genau sagen, was mir wo geholfen hat und wie ich das Unternehmen dann erfolgreich aufgebaut habe. Wir hatten zum Schluss acht Lizenznehmer oder Franchisenehmer. Wir haben wirklich den deutschsprachigen Raum super abgedeckt. Ich war im Fernsehen, ich war in der ganzen Welt unterwegs, ich habe Interviews gemacht.

Petra Wackerle: Das Thema war unglaublich interessant. Aber irgendwann hat sich natürlich vieles auch entwickelt und auch bei unseren Franchisegebern sich Dinge verändert und entwickelt. Und ich bin jemand, ich brauche Herzblut bei dem, was ich tue. Ich möchte das tun, weil ich es gut finde, weil es mich berührt hat, weil ich das weitergeben möchte. Und ich bin nicht so sehr Es ist ein Geschäft, mit dem ich Geld verdiene. Und irgendwann musst du aber mal vielleicht dann auch den Schritt machen und okay, jetzt musst du das anders sehen, weil sonst zerreißt es sich und so war einfach so. Es gab viele Kleinigkeiten gegeben, wo ich dann Irgendwie ist es nicht mehr so, wie ich das mir vorgestellt habe, wie ich das machen möchte. Und dann kam natürlich diese Palast Thematik und wir hatten einfach unglaubliches Glück oder es hat sich unglaublich gut gefügt, dass wir das abgeben konnten und wirklich die Möglichkeit hatten, Palastseminare hauptberuflich zu beginnen.

Martin Geißler: Wie lange hat dieser Prozess gedauert, wo du zum ersten Mal gespürt hast? Ich glaube vom ersten Impuls, nenne es.

Petra Wackerle: Intuitive Eingebungsmoment bis zur kompletten Umsetzung circa eineinviertel.

Martin Geißler: Ah ja, okay. So viel zu meiner Woche freuen.

Petra Wackerle: Weil klar, wir mussten nach der Idee erstmal den, den wir im Auge hatten, dass er das übernimmt, fragen, ob er das überhaupt möchte. Der musste erst mal gucken, kann er das finanziell stemmen? Dann mussten wir das mit unseren Franchisegebern abklären. Es gab ja vieles zu klären, wo du einfach merkst, das kann ich jetzt mal entscheiden, aber ich muss halt kleine Schritte gehen und dann wieder neu entscheiden und neue Ziele setzen. Aber was ich nie aus den Augen verloren habe, war natürlich die Wo will ich langfristig hin? Okay, das war immer schon wichtig.

Martin Geißler: Wie macht man das jetzt genau?

Petra Wackerle: Also eigentlich genau, wie ich es gesagt habe. Das Erste ist, dass du dir überlegst, von was will ich weg? Hauptsache, ich bin weg, sondern wo will ich eigentlich idealerweise hin? Also wie soll das ideal ausschauen? Dieses Bild, finde ich, brauchst du sehr klar im Kopf und auch im Gefühl, weil das trägt dich auch über die Tiefs. Die hatten wir natürlich auch, als wir angefangen haben mit den Nichtraucherkursen Oder auch mit Pallas, wo du erst Komm, wir haben einen Nichtraucherkurs mit Geld Zurück Garantie. Die Leute werden Schlange stehen. Keiner hat Schlange gestanden, keinen hat es interessiert. Und dann musst du schon erst mal schauen, wie du da weitermachst.

Martin Geißler: Also ich bin ja auch immer davon ausgegangen, dass wenn ich ein Tonstudio habe, dann kommen die Kunden.

Petra Wackerle: Ja genau.

Martin Geißler: Überraschung. Es war nicht so. Und dann, wenn sich dann trotzdem mal einer tatsächlich verirrt hat, muss ich schon fast sagen, und dann bei mir angerufen hat und gesagt ja, und was kostet das Ganze? Ich wusste nichts. Ich hatte keine Ahnung von Verkaufen, um Gottes Willen. Und habe dann auch gemerkt, okay, da habe ich Nachholbedarf, Das und das und das muss ich mir aneignen, das und das und das muss ich lernen. Also das fühle ich auch total.

Petra Wackerle: Absolut. Und das meine ich wieder mit den Fähigkeiten, dass du zwar die Sache kannst du schon gut beherrschen, aber es braucht noch paar andere Sachen, die dir helfen, das dann auch wirklich umzusetzen. Meistens sind es innere Blockaden, die dich hemmen im Verkauf zum Beispiel klar die Abschlussfrage oder Vorabschlussfrage zu stellen. Manchmal traust du dich auch nicht ganz klar deinen Preis zu nennen, weil du auch Angst hast, wenn ich das jetzt sage, womöglich will er dann doch nicht. Aber ich bräuchte ja so dringend einen Kunden. Und das Spannende jetzt mal nur einen kleinen Ausflug zum Verkauf. Wenn ich einen Kurs hatte, der eh schon voll war, wollten alle in diesen Kurs. Wenn ich einen Kurs hatte, wo ich noch Leute gebraucht hätte, keiner wollte in diesen Kurs.

Petra Wackerle: Wie als ob man das ausstrahlt. Wie als ob auf der Stirn steht Hilfe. Die Leute spüren das irgendwie. Deswegen finde ich ja auch Persönlichkeitsentwicklung überhaupt auch als Unternehmer so wichtig, weil du auch das insgesamt ausstrahlen darfst.

Martin Geißler: Waren es Kurse, die hochpreisiger waren oder die voll waren?

Petra Wackerle: Meinst du jetzt die Nichtraucherkurse?

Martin Geißler: Du hattest ja gerade von Kursen gesprochen, wo du sagst, die einen, die waren voll.

Petra Wackerle: Ja, das waren Unsere Nichtraucherkurse, hatten 10 Plätze. Und natürlich wollte ich lieber mit 10 Leuten als mit 2 machen.

Martin Geißler: Ja, ja. Und dann hattest du aber Ach so.

Petra Wackerle: Und mehr als 10 hat ich aber nicht.

Martin Geißler: Ah, okay.

Petra Wackerle: Also ich konnte nicht noch jemanden rein.

Martin Geißler: Also da, wo Fülle war.

Petra Wackerle: Genau, keine Fülle war. Also da, wo nur zwei gebucht waren. Ich dachte, da könnte jetzt eigentlich noch jemand rein, damit es sich überhaupt rechnet? Da kam dann keiner mehr. Spannenderweise.

Martin Geißler: Okay, das hast du erkannt.

Petra Wackerle: Das habe ich erkannt.

Martin Geißler: So, und wie hast du diese Problematik? Wie bist du das angegangen?

Petra Wackerle: Ja, also genau genommen geht es um deine eigene Einstellung tatsächlich. Und diese, ich glaube jetzt über die ganz vielen Jahre, die ich mich mit sowas beschäftige, dieses Gefühl und dieses ganz tiefe Vertrauen, dass es passt, wie es ist. Du gibst dein Bestes und dann lässt du los, weil mit Biegen und Brechen funktioniert es nicht. Also das ist dieses, Ich habe alles getan. Das war auch beim Beginn bei Easyways so mit den Nichtraucherkursen. Ich dachte, ja, es müssen jetzt Leute kommen. Es kam niemand. Dann dachte okay, ich komme aus dem Telefonmarketing, rufe ich mal Lungenfachärzte an.

Petra Wackerle: Die haben doch bestimmt Klienten, die das machen brauchen. Erstmal logisch Ergebnis nach 50 Anrufen war eine Sprechstundenhilfe, die den Kurs besucht hat. Die meisten haben gesagt, die Leute haben ganz andere Probleme. Und am Ende ist es dann doch auch wieder die Empfehlungen, die Mund zu Mund Propaganda und auch die Ausstrahlung, die du hast, wenn du mit jemandem im Gespräch bist, das Vertrauen, das du selbst hast, das du auch ausstrahlst für die gerade das Thema Nichtrauchen. Wir waren ja auch kein klassischer Kurs, den man über die Krankenkasse gemacht hat, sondern wir waren ja eine gewerbliche Firma. Das heißt, die mussten ja selbst bezahlen. Und das ist natürlich noch mal ein ganz anderes Klientel. Und so haben wir halt einfach Schritt für Schritt versucht, das unter die Leute zu bringen.

Petra Wackerle: Wir hatten auch manchmal Glück, also ich sage jetzt mal mein letztes Geld, wir hatten ja nicht sehr viel Geld, habe ich in eine doppelseitige Anzeige von doppelspaltige Anzeige in der Süddeutschen Zeitung, Nichtraucherkurs mit Geld zur Garantie. Und damals hat sich eine Dame, eine Redakteurin von einer Fernsehsendung bei uns gemeldet und hat wie Geld zurück Garantie. Und dann habe ich das, der erklärt habe, bei denen in der Redaktion einen Testkurs gemacht und die hat mich dann in die Sendung gebracht. Und das war eigentlich so der Startschuss, wo wir dann auch bekannt wurden oder bekannter wurden. Dann kamen ganz viele Sendungen auf uns zu und so haben wir dann einfach so nach einer sehr langen Durststrecke die ein paar Monate ging, wo ich fast schon wieder aufgeben wollte und okay, ich suche mir doch mal wieder einen Job. Da hat es dann wirklich so sich gedreht und dadurch ist dann natürlich auch ein sehr großes Momentum entstanden.

Martin Geißler: Wow, da war jetzt so viel drin, weil wir switchen so von Ja, du.

Petra Wackerle: Wolltest eigentlich wissen, wie ich das dann hingekriegt habe.

Martin Geißler: Nee, nee, nee. Ja, das auch. Aber jetzt hast du noch ganz weitere, weil du jetzt auch gesagt hast, du hast überlegt, dir wieder einen richtigen Job mal zu suchen und es war schwierig. Und da wird man, ich weiß nicht, ob man getestet wird auf eine Art und Weise.

Petra Wackerle: Ich finde schon, also meine ganz tiefe Überzeugung, dass es nicht wissenschaftlich nachweisbar ist, aber wenn du dich auf den Weg machst, will glaube ich nochmal das Universum wissen, ob du es echt ernst meinst. So das Gefühl habe ich schon, dass du dich nicht gleich von den Holprigkeiten abbringen lässt, sondern dass du schon wirklich auch okay, nein, ich meine das wirklich ernst. Ja, weil wir hatten einen Tag, Ich habe eine Geld zurück Garantie gehabt. Ich hatte 12 Teilnehmer innerhalb von eineinhalb Monaten und am gleichen Tag haben neun davon das Geld zurückverlangt. Das war auch ein sehr schwarzer Tag.

Martin Geißler: Weil sie es nicht geschafft haben.

Petra Wackerle: Weil sie es nicht geschafft haben. Okay, das war natürlich ganz am Anfang.

Martin Geißler: Das holt dich ja auf so viel Ebenen ab und lässt sich dann echt überlegen, ob das überhaupt das Richtige ist.

Petra Wackerle: Aber weil ich damit aufgehört hatte, wusste es geht und ich wusste, das ist das Richtige dank der Palaswerkzeuge. Ich hatte nie einen Zweifel daran, dass das das Richtige ist. Ich hatte meine Vision, ich hatte meine klaren Ziele. Mir war völlig okay, wenn das so nicht geht, dann mache ich es anders. Und also ohne das hätte ich wahrscheinlich an diesem Tag spätestens aufgegeben, weil ich mir OK, komm, das funktioniert nicht. Aber ich wusste, dass es geht. Es hat in England funktioniert, es hat in Holland funktioniert. Wir waren in Deutschland die Dritten außerhalb oder die Zweiten außerhalb von England damals.

Petra Wackerle: Und heute ist es ja ein ganz großes Ding. Und ich wusste, dass es geht und ich habe gedacht, okay, da muss ich einfach einen anderen Weg finden. Und am Ende ist es auch gegangen, klar. Und wir hatten eine super Erfolgsquote, weil die hat natürlich dafür gesorgt, dass Leute zu uns gekommen sind, weil die Raucher gesagt, geh dahin, das hilft ja, schau an. Das war dann am Ende schon so.

Martin Geißler: Weil also mit 27 ab da hast du dich selbstständig gemacht, oder?

Petra Wackerle: Nicht ganz, also ich sag mal so mit doch, doch, mit 27, 28 ungefähr, ja, Ende der ER, sagen wir es.

Martin Geißler: Mal so, weil was braucht ein Mensch an Fähigkeiten, würdest du sagen, der gerade vielleicht am überlegen ist, ah, soll ich diesen Schritt gehen oder nicht? Weil, also ich habe es ja schon mit 18 gemacht und komplett grüne Hintergrund, Ich habe jeden Fehler mitgenommen, den man mitnehmen kann und ich finde es auch gut so kann ich jeden davor bewahren, was da passiert ist. Und ich bin aber manchmal oder letztens hat mich jemand gefragt, wenn ich mit dem Wissen, was ich heute habe und wäre bis heute festangestellt gewesen und wäre jetzt am überlegen, mich jetzt selbstständig zu machen, da würde ich arg überlegen, ob ich den Step gehe, weil ich weiß, was alles kommt. Und wenn ich dann so, ich finde es ja geil, wenn dann, ich denke da gerade an die Amelie, die gerade ein Sockenbusiness startet und die auch ihre ganzen Leute auf Instagram schon mitnimmt und da der schwierigste Schritt war, jetzt die Gewerbeanmeldung abzugeben und ich oh Gott, wenn du wüsstest, was alles auf dich zukommt.

Petra Wackerle: Ich glaube, manchmal ist es sehr gut.

Martin Geißler: Dass man das man es nicht weiß.

Petra Wackerle: Ich glaube auch nicht, dass ich, wenn ich bis jetzt angestellt gewesen wäre, ich mich jetzt noch selbstständig machen würde. Allerdings muss ich dazu sagen, ich war in meinem Leben zwei Jahre angestellt und das war's. Die restliche Zeit war ich selbstständig. Also stellt sich für mich die Frage nicht, aber das ist, glaube ich, besser. Du weißt nicht, was auf dich zukommt, aber du vertraust darauf, dass du die Sachen meisterst, die auf dich zukommen.

Martin Geißler: Okay, dann, wenn ich das also jetzt mal alles rauskanalysiere, ist ein ganz wichtiger Punkt Vertrauen in mich selbst und die.

Petra Wackerle: Begeisterung für die Sache. Ich glaube, das ist für mich das A und O, die Vorbedingung für alles. Und dann natürlich, also wenn du mich fragst, was braucht jeder, der sich selbstständig machen will, würde ich beruflich natürlich sagen, ein Palastseminar, ganz klar. Also es ist wichtig, dass du jemanden hast, den du fragen kannst, glaube ich, dass du jemanden dass du auch Netzwerke hast, wo du dich austauschen kannst. Das ist auch sehr wichtig, glaube ich, dass du überhaupt Netzwerke aufbaust, in denen du auch, sage ich mal, akquirieren kannst oder Kunden gewinnen kannst, weil schon ein gewisses Vertrauensverhältnis da ist. Je nach Produkt natürlich auch. Also ich hatte jetzt nie leichte Produkte, wo du sagst, das ist es. Schau und jeder sagt, ja klar, das brauche ich.

Petra Wackerle: Das ist auch mal genauso wahrscheinlich. Bei dir ist ja auch nicht so.

Martin Geißler: Dass jeder sagt, gute Idee.

Petra Wackerle: Und das kommt natürlich auch darauf an, was tue ich, wie hochpreisig ist das Ganze? Ist es mal was, was man nebenbei kauft? Brauche ich Maße oder reicht weniger, aber halt die richtige Zielgruppe. Es ist so unterschiedlich. Aber ich finde immer, Unternehmer zu sein bedeutet auch immer Persönlichkeitswachstum. Immer. Du machst deine Erfahrungen, du lernst dazu, du baust dir auch eine gewisse Sicherheit, ein gewisses Vertrauen über die Zeit in deine Fähigkeiten auf. Du hast natürlich deine Höhen und deine Tiefen, die habe ich genauso wie du auch wie jeder. Ich glaube, es gibt keinen Unternehmer, der die nicht hatte. Und vielleicht findet man jemanden, der einem auch das ein bisschen weitergibt, was gut hilft, was gut funktioniert.

Martin Geißler: Jetzt gibt es in dieser Persönlichkeitsentwicklungs Coaching Bubble aber auch, also kriege ich mit viele, die da Schindluder treiben oder die da Kurse und so verkaufen, die einem nicht wirklich weiterbringen. Jetzt hast du auch gesagt, was ich auch sehr gut finde, such dir jemanden, mit dem du den du Fragen stellen kannst, der vielleicht schon da ist, wo du hin willst. Würde, würde ich jetzt sagen, wie finde ich da denn den richtigen, ich nenne es jetzt mal Mentor für mich?

Petra Wackerle: Du stellst mir Fragen, keine Ahnung. Nein, also ich glaube, du musst dich da auch auf dein Gefühl verlassen. Du musst natürlich auch schauen. Vielleicht fragst du auch Leute, die erfolgreich Wer hat dir dabei geholfen? Für wen hast du Unterstützung? Kannst du mir was empfehlen? Wie du sagst, wenn du heute googelst, da findest du tausende, ich weiß nicht wie viele Coaches und alles. Das ist ja auch kein geschützter Begriff in dem Sinne. Das kann ja jeder im Prinzip machen. Ich würde mir natürlich schon anschauen, wie lange gibt es den schon am Markt? Gibt es Referenzen vielleicht auch, gibt es Leute, mit denen ich mal sprechen kann. Natürlich muss ich auch von der Persönlichkeit, passt der zu mir.

Petra Wackerle: Auch die Art Coaching ist ja alles. Also es kann von einer Einzelsession bis hin über Online Kurse, bis hin über das, was wir machen. Also es kann alles sein und da musst du einfach auch ein bisschen auf dein Gefühl hören. Aber wie gesagt, Wissen ist heute nicht mehr das Thema. Ich glaube, jemanden an der Seite zu haben, der dir beim Umsetzen hilft, das ist schon das, was zählt, was wichtig ist, worauf ich jetzt gucken würde, den ich fragen kann, der da ist, wo ich auch das Gefühl habe, der erzählt es nicht aus der Theorie, sondern vielleicht ein bisschen aus der Praxis. Der auch weiß, wie es mir geht, der auch weiß, wie funktioniert das bei mir, Wie fühle ich mich in diesem Moment, wo ich jetzt gerade bin? Was hilft mir denn jetzt vielleicht gerade? Weil schlaue Worte helfen nicht immer. Ne?

Martin Geißler: Ich war gerade parallel am überlegen, weil ja bei uns jetzt im Business und im ganzen Marketingbereich ist ja KI ein ganz großes Thema. Das hilft dir in dem Moment aber auch nicht wirklich weiter.

Petra Wackerle: Ich kann es dir nicht sagen. Ich meine, KI ist natürlich jetzt gerade, das ist so ein heißes Thema. Also du kannst ja heute mit KI sprechen wie mit einem Coach tatsächlich. Ich bin noch nicht ganz sicher, ob das eine gute Idee. Also ja, wenn du stabil bist in deiner Persönlichkeit, kannst du sicherlich tolle Ideen und Blickpunkte kriegen. Ich hatte letztens ein Gespräch mit einer Dame, da ging es um. Nein, nein, mit einer Dame, die hat mich gefragt, ob wir in unserem Seminar auch so ein paar Prompts haben, wo man die KI nutzen kann. Habe ich gesagt, nein, weil wir trainieren eher bei dir zu sein und deine Intuition zu nutzen.

Petra Wackerle: Und jetzt kommt. Genau, finde ich, das ist eine ganz feine Grenze. Die KI ist die KI. Wo kann die ihre Informationen nur herbekommen? Aber du mit deiner Intuition hast eine ganz andere Anbindung, wenn man es jetzt mal so ein bisschen in die spirituellere Seite auch nehmen möchte, dass du nicht nur aus deinem Verstand und aus dem Wissen heraus agierst, sondern eben auch aus deiner Intuition. Und das finde ich persönlich ganz wichtig. Hätte ich nicht auf meine Intuition gehört in meiner Karriere, dann wäre ich, wer weiß, wo gelandet, wenn ich nur auf meinen Verstand gehört hätte oder womöglich nur auf die KI kann ich jetzt nicht sagen, gab es ja noch nicht. Aber dieses bei sich zu sein, eigentlich sein Herz zu kommen, mit seiner Intuition in Verbindung zu sein, da kommen auch Antworten.

Martin Geißler: Was ist der Unterschied zwischen Verstand und Intuition?

Petra Wackerle: Intuition ist ein bisschen mehr als der Verstand kann ja, wie eigentlich die KI, nur auf etwas, was erlebt ist oder was er weiß, zugreifen. Die Intuition kann, glaube ich, auf ein anderes Wissen zugreifen. Nenne es mal wie nennt man das? Was gibt es denn da für ein schönes Wort dafür? Nenne es mal das globale Wissen, die die Weisheit der Seele, könntest du jetzt sagen, die innere Führung, sowas in der Richtung. Also dieses größte siebter Sinn sagen manche auch dazu. Also so dieses Wissen, das du hast, ohne es zu wissen. Hier, du weißt es nicht. Hier, du weißt es. Hier aber du weißt es aber nicht im Bauch, Bauch kann auch sein.

Petra Wackerle: Das ist die Frage deines Kanals. Der eine hat das Herz, der andere hat den Bauch, der andere hat das Denken, den Impuls. Beim Bauch musst du nur ein bisschen aufpassen, wenn wir schon bei dem Thema sind, dass du unterscheiden Was ist jetzt der Verstand, das Ego, die geprägten Erfahrungen und Glaubenssätze, die du natürlich als richtig erachtest, weil du hast es ja so erfahren. Also das ist ja so. Und das, was die Stimme der Intuition ist, weil die ist ein bisschen leiser und die ist halt nicht von Ängsten, Sorgen und Zweifeln geprägt. Und das zu unterscheiden und unterscheiden zu lernen, ist sicherlich eine der Fähigkeiten, die man braucht, ganz klar.

Martin Geißler: Und das, um jetzt mal ein bisschen Werbung auch für dich zu machen, lernt man bei dir ganz gut.

Petra Wackerle: Das lernt man ziemlich gut.

Martin Geißler: Aber das kann ich für mich persönlich selber so runterbrechen.

Petra Wackerle: Ja, weil der Punkt ist, eigentlich kannst du dich auch nur auf dich verlassen, auf dein Gefühl, weil du bist ja auch der, der es am Ende dann lebt. Also wenn ich jetzt diesen Impuls hatte, ich möchte diese Nichtraucherkurse machen und natürlich habe ich da Ängste, Sorgen und Zweifel. Ich weiß, wie ich damit umgehen darf. Wir haben ja tolle Werkzeuge dafür. Und dann einen klareren Kanal zu kriegen und dann wirklich zu okay, was ist der Preis? Also was ist der Worst case, der passieren kann? Haben wir uns damals natürlich schon gefragt, okay, wir setzen D Mark damals in den Sand und brauchen wieder einen neuen Job. Wir probieren es nicht. Also war die Entscheidung ziemlich klar, dass wir es machen. Das probieren wir aber dann trotzdem auch mit ganzem Herz.

Petra Wackerle: Also nicht mit diesem kleinen Fuß noch.

Martin Geißler: Draußen, probier's mal und hab noch einen.

Petra Wackerle: Plan, sondern wirklich so ganz klar rein. Und das war auch dann wieder der Schritt, als wir Palastseminare begonnen haben, war wieder eigentlich genau das Gleiche. Dieser erste Mensch, eigentlich war das schon immer da. Und auch dieser erste Impuls zu Vielleicht geben wir einfach die Nichtraucherkurse ab. Das war so ein kleiner Impuls, Aber ich ich kenne dieses Gefühl, wenn es intuitiv bei mir ist. Und dann gingen natürlich die Gedanken los und dann kamen auch die Zweifel und die Ängste und die Sorgen, aber es ist immer ein unterschiedliches Gefühl. Und dann kannst du relativ mutig den Weg gehen mit klaren Zielen, wo du einfach sicher weißt, das war keine Entscheidung aus dem Ego oder weil es mir reicht, sondern weil ich wirklich vom Herz her spüre, das ist der richtige Weg. Das ist eigentlich so ein bisschen die Unterscheidung.

Martin Geißler: Gut, das ist also Vertrauen. Ich versuche diese Formel aufzubauen. Vertrauen plus Commitment. Okay, so jetzt sind wir wieder einen Schritt weiter.

Petra Wackerle: Die richtigen Fähigkeiten.

Martin Geißler: Okay, Vertrauen, Commitment plus Fähigkeiten. Jetzt kann eigentlich schon nicht mehr viel schiefgehen.

Petra Wackerle: Da kann eigentlich fast gar nichts mehr schiefgehen, glaube ich. Außer mein ist mir ja auch passiert 2010, wir haben tolle Ziele gehabt, alles war super auf dem Weg und dann wird dein Partner krank und zwar so, dass er zwei Jahre gar nichts mehr machen kann.

Martin Geißler: So peng.

Petra Wackerle: Dann kannst du deine Ziele nehmen und kannst sie in die Tonne treten, aber dann musst du mit neuen Voraussetzungen arbeiten. Trotzdem sind die Werkzeuge wieder die gleichen. Du okay, das ist die Situation, Wo wollen wir idealerweise hin? Wie brechen wir das in nächste Zielsetzungsschritte hinunter? Und wir haben dann wirklich für uns einen Weg gefunden, dass mein Mann sich um seine Krankheit kümmert und ich mich um den geschäftlichen Erfolg weiterhin, weil das ja einfach auch wichtig war, damit wir weiter existieren können. Es war noch nicht in der Zeit, wo das so richtig einfach lief, sondern da war schon noch viel Arbeit und Aufbauarbeit zu leisten. Und das verändert natürlich dann schon die Zielsetzung. Und das Leben ist auch nicht immer zuckerschlecken und jeder glaube ich weiß es, da passieren mal Dinge, da hast du nicht damit gerechnet. Trotzdem rückwirkend betrachtet hat sich alles gut gefügt.

Martin Geißler: Rückblickend ist immer gut, Es ist immer gut und du hast Ah ja, darum ist das passiert.

Petra Wackerle: Aber es war natürlich damals keine lustige Zeit, da brauchen wir gar nicht drüber reden. Und das aber dann wieder neu zu sortieren und dann sich dahin wieder auszurichten und gar nicht so lange rumzuhadern damit, das ist eigentlich, glaube ich, eine der Fähigkeiten, die man braucht, dass man den Blick nach vorne richtet, wieder mit Vertrauen, mit Commitment und eben auch zu okay, das geht nicht, dann mache ich es jetzt anders.

Martin Geißler: Das klingt jetzt so wie als wenn auch die Visionen etwas geändert wird oder verschoben wird.

Petra Wackerle: Die kann sich auch mal ein bisschen ändern. Sie hat sich jetzt in unserem Fall nicht wirklich verändert. Es ging immer noch darum, weil eine Vision ist für uns auch bei Palastseminaren oder für mich persönlich auch nicht so das will ich, das will ich, das will ich, sondern so möchte ich leben. So der Lebensstil. Und natürlich beinhaltet der, aber der hängt nicht an einer Sache, also nicht an dem Auto oder dem Haus oder diesem Ding oder diesem Umsatz, sondern es geht vielmehr um den Lebensstil. Und wenn man das nicht aus außer Acht lässt, kann man glaube ich, auch egal mit welcher Situation sich so einrichten. Es geht nämlich im Kleinen genauso wie im Großen. Okay, das geht eigentlich heute schon, wenn ich weiß, wie ich mich ausrichten möchte und dann darf man daran wachsen.

Martin Geißler: Du sagst jetzt oder nennst ganz oft Palastseminare, nicht nur, weil du die Palastseminare besucht hast selber und die Technik ist, sondern weil du sie ja heute auch gibst.

Petra Wackerle: Ja.

Martin Geißler: So, jetzt ist es aber ja nochmal ein anderer Weg von ich bin als Teilnehmerin zu Ich gebe sie.

Petra Wackerle: Ja, definitiv.

Martin Geißler: Der Weg würde mich jetzt interessieren.

Petra Wackerle: Also als Teilnehmer, ich muss sagen, ich fand es immer schon gut. Also ich habe immer, ich habe ja in den ER Jahren noch Nichtraucherkurse gemacht und in den ER Jahren waren ja die Jahre, wo ganz viele Motivationstrainer die Hallen gefüllt haben, wo wirklich so ganz viel Motivation da war und große Veranstaltungen, was ja auch auch jetzt wieder ist. Es war mal eine Weile nicht mehr so und jetzt wieder. Und ich habe aber immer schon gemerkt, ich habe auch mal so was gemacht, nachdem ich Pallas schon gemacht hatte und habe da wirklich einen ganz für mich deutlichen Unterschied gespürt, weil ich halt bei Pallas immer einen Ansprechpartner hatte. Also ich bin einfach ein Fan gewesen, auch damals schon. Und mein Herz war da, weil ich finde, das ist praktisch, das ist gelebt. Ich konnte hinter den Kulissen sehen, es funktioniert. Und ich wurde mit den Nichtraucherkursen von sehr vielen Trainern angesprochen, ob man das nicht, weil das ja nur sechs Stunden dauerte, in irgendein Programm mit integrieren könnte und hab natürlich da auch paar Blicke hinter die Kulissen gekriegt.

Petra Wackerle: Ich habe keine Kooperation gemacht aus diesem Grund und habe wieder gemerkt, wie wertvoll für mich Pallass Seminar war, weil Pallas gibt es jetzt seit fast 50 Jahren. Die haben ja alle Wellen hoch und tief, die auf dem Markt waren, mitgemacht. Aber ich habe immer gemocht, die sind ihrem Prinzip treu geblieben. Damals habe ich das toll gefunden zu Ja, klar könnte ich in einem Wochenende das verdienen, was ich sonst in einem Jahr Umsatz mache. Aber das ist halt nicht die Philosophie, sondern die Philosophie ist halt dieses Training über einen längeren Zeitraum, wo du Menschen begleitest und sie unterstützt diese Werkzeuge, so wie beim Führerschein. Der Fahrlehrer sitzt ja auch eine Weile neben dir, aber danach kannst du halt immer alleine fahren. Und mir gefällt dieses Prinzip, dieses Ich möchte nicht gesagt kriegen, so musst du es machen, sondern ich möchte wissen, wie es geht und es dann selber machen. Und das mag ich.

Petra Wackerle: Deswegen bin ich wahrscheinlich davon so ein Fan und mag das auch sehr gerne weitergeben. Und ich mache das jetzt seit fast 25 Jahren und immer noch mit der gleichen Begeisterung wie damals eigentlich, weil ich natürlich auch erlebe und sehe, was die Menschen daraus machen. Und ich arbeite ja selber auch immer noch damit mit diesen Spielregeln. Also eigentlich lebe ich das. Das ist gar nicht so sehr ein Beruf. Das ist eigentlich mehr so eine tolle Aufgabe, die ich machen darf tatsächlich.

Martin Geißler: Ich glaube, wenn man das für sich.

Petra Wackerle: Runterbrechen kann, ich wüsste nicht, was ich sonst machen würde. Selbst wenn ich kein Geld verdienen müsste, würde ich trotzdem noch das machen, weil ich es einfach toll finde.

Martin Geißler: Was begeistert dich da daran? Ist es dieses Entwickeln, Helfen, größer machen von anderen Menschen oder unter die Arme zu greifen oder was ist der Antrieb?

Petra Wackerle: Mein größter Antrieb aufgrund auch meiner Persönlichkeit ist wirklich etwas, was mich begeistert weiterzugeben und zu sehen, wie das auch andere begeistert Das ist eigentlich das, was mein tiefster Kern ist. Und ich habe das wirklich, also ich habe dann so einen ganz spannenden Moment. Ich war mal mit meiner Mutter, meiner Schwester, Wir machen immer so eine Mutter Töchter Reise in Hamburg vor vielen Jahren. Und da gibt es die Nikolaikirche, die ist ja abgebrannt und die steht ja noch als Mahnmal in Hamburg und ist eine Skulptur von einer Dame. Ich habe leider den Namen vergessen erlebt auch nicht mehr eine Künstlerin mit ganz vielen Händen und drunter take my hand and let me lead you back to yourself. Und ich saß da und mich hat es so berührt. Das war so richtig bäm. Und das war das, wo ich genau gemerkt habe, das ist das, was ich möchte.

Petra Wackerle: Ich möchte geführt werden. Aber nur, wenn ich die Hand hinreiche und ich möchte die Hand reichen, dass ich andere führen kann zu ihrem selbst. Das war eigentlich für mich so ein Schlüsselmoment, wo ich Ja genau, das ist eigentlich das. Und ich kenne mich ja gut von meiner Persönlichkeitsstruktur und das ist etwas, was mir am meisten Freude macht, zu sehen, wie auch andere Boah, das ist cool. Schau mal, was ich daraus gemacht habe. Und ich denke genau so, das gibt mir einfach so viel. Ich kann das gar nicht beschreiben. Es gibt mir einfach so viel.

Petra Wackerle: Ich bin jetzt nicht der klassische Helfertyp, das bin ich nicht. Aber trotzdem erfüllt es mich zu sehen, wie andere das, was ich gemacht habe, auch machen und gut finden. Ich glaube, ich bin jemand, der vom Typus her gerne mit anderen gemeinsam was Großes erreicht. Ich bin so ein Typ, der gerne mit anderen was macht. Ich mag nicht gerne alleine was machen. Und deswegen bin ich vielleicht auch immer in einem System, wo ich auch sage, ich habe auch Kollegen, wir ziehen am gleichen Strang, wir tauschen uns aus, wir coachen uns ja gegenseitig auch dieses Gemeinschaftliche und auch mit meinen Teilnehmern bin ich eine Gemeinschaft. Das ist einfach so. Das ist schön.

Petra Wackerle: Also ich kann es dir gar nicht anders beschreiben. Ich hoffe, du kannst damit was anfangen.

Martin Geißler: Also ich spüre es, deine Begeisterung. Ich glaube, es kommt auch übers Mikrofon und über die Kamera rüber. Das ist echt eine krasse Energie, die du da ausstrahlst.

Petra Wackerle: Ja, das ist wirklich das, was mich antreibt tatsächlich.

Martin Geißler: Okay. Für wen sind diese Paula Seminare Du.

Petra Wackerle: Eigentlich, wenn du so genau nimmst, für jeden, der sich gerne weiterentwickeln möchte, der es ein bisschen leichter haben möchte, der ich weiß viel, aber ich kriege es nicht so richtig auf die Straße. Natürlich kommen standardmäßig sehr viel mehr Unternehmer zu uns, die das auch geschäftlich nutzen, weil sie natürlich schon merken, dann geht es auch leichter. Es kostet mich weniger Energie. Aber wir unterstützen das auch sehr, dass der Ehepartner oder Lebenspartner mitkommt, weil es einfach um vielleicht im Vergleich zu vielen anderen nicht nur ums Geschäft geht, nicht nur ums Skalieren und noch mehr Erfolg, sondern es geht um alle Lebensbereiche. Es geht um dich als Partner, als Eltern, als dich selbst im Beruf, mit deinen Kunden, mit deinen Mitarbeitern. Es geht um alle Lebensbereiche. Es geht aber eigentlich um dich, um dich und deine Zufriedenheit, dein Vertrauen. Also einfach bei sich zu sein, mit sich in Harmonie und im Frieden zu sein, mit sich glücklich zu sein oder zu wissen, wie man das macht.

Petra Wackerle: Das ist einfach toll. Das ist einfach sehr wertvoll.

Martin Geißler: Ab und zu bekomme ich ja die Frage Kannst du mir mal drei Tipps geben, wie du das so aufgebaut hast, wie das so erfolgreich geworden ist? Und da sagen drei Punkte herunterzubrechen geht kaum, sondern du musst wirklich eine Klaviatur wirklich beherrschen, spielen, um mit der jeweiligen Situation so immer umgehen zu können oder genau zu wissen ja, da die Thematik ist es dein Ego, was gerade in die Luft geht oder wer reagiert da gerade? Also wirklich bei sich zu sein in seiner Mitte und vielleicht auch einfach mal durchzuatmen und zu Nein, ja, also eigentlich.

Petra Wackerle: Sind sehr viele Fähigkeiten, die du brauchst, aber am Ende kommt es wieder auf Vertrauen, Begeisterung und Fähigkeit tatsächlich jetzt, wenn wir so drüber sprechen. Also ja, ich finde Vertrauen ist schon was sehr Wichtiges, aber auch das Vertrauen in dich, dass du es kannst, das Vertrauen, dass es geht und auch das Vertrauen, ich sage jetzt mal ein bisschen ins Leben, in die Welt, in das Universum, in das, was es sich fügt. Ich gebe mein Bestes, ich bin klar, wo ich hin will, ich mache alles, aber ich lasse auch ein bisschen innerlich los und lass mich führen von meiner Intuition, weil manchmal hat die eine bessere Idee als ich oder als mein begrenzter Verstand. Und manchmal ergeben sich Dinge, die du erst nicht gut findest, weil du Das habe ich mir jetzt gar nicht gedacht, Aber hinterher denkst du, es war aber eigentlich genau das Richtige, habe ich Auch ein schönes Beispiel. Meine ursprüngliche Ausbildung ist Übersetzer Dolmetscher und ich durfte die Konferenzdolmetscher Ausbildung machen. Die wurde nur auf Einladung der Schule gemacht, nur zwei bis drei Leute, wir waren eh schon drei. Und wir durften eine Woche vor der Prüfung nicht zur Prüfung antreten, weil wir in der Nebensprache zu schlecht waren. Das hat gestimmt, aber es war natürlich blöd, so eine Woche vor der Prüfung.

Petra Wackerle: Und da musste ich schnell was kriegen. Und dann habe ich so einen abgerissenen Eck Fresszettel mit einer Telefonnummer. Die suchen einen Übersetzer für Technik. Das war mein Fachgebiet. Und dann rief ich da an, Da war ich 18, 19, 20, weiß gar nicht, 20 glaube ich war ich oder vielleicht auch schon 22, egal. Gerade nicht im Vorstellungsoutfit, weil ich damals in meinem Motorrad unterwegs war. Und dann sagte die Dame, ich soll sofort kommen zum Vorstellungsgespräch und ich keine gute Idee. Aber ich bin dann trotzdem hingefahren, weil sie hat gesagt, das ist ihr egal.

Petra Wackerle: Und ich habe da zwei Jahre wirklich auch übersetzt und ein technisches Handbuch ins Deutsche gebracht. Und das war für mich ein großer Start eigentlich in die Selbstständigkeit schon zum ersten Mal, aber eben auch OK, das Leben hat noch was anderes. Und heute bin ich sehr dankbar und sehr froh, dass ich nicht diese Prüfung gemacht habe, weil wer weiß, wie es ausgegangen wäre. Und ich bin eigentlich da, wo ich jetzt bin. Also alle Wege, egal was es war im Privaten, ich konnte das Pferd nicht mehr reiten, dass ich jahrelang geritten bin und eine Tür geht zu und am nächsten Tag ruft mich ein Freund an und du hast du Lust, meine Pferde mitzureiten? Ich bräuchte jemanden, der mich unterstützt. Da dachte ich, das ist ja auch unfassbar. Also es sind in meinem Leben so viele Synchronizitäten, Fügungen und gute Dinge entstanden, dass ich eigentlich immer denke was hast du ein Problem? Dann geht eine zu eine Tür und eine andere geht auf. Also es ist wirklich krass.

Martin Geißler: Also selbst du schaust auch zurück, vertrauensmässig und ich weiß gar nicht, ob das funktioniert, aber dann musst du dich wieder selber daran erinnern. Und doch, du weißt doch eigentlich, ich.

Petra Wackerle: Bin ein Mensch und ich habe ein ganz normales Leben und ich habe auch meine Prägungen und meine Glaubenssätze. Und manchmal glaube ich, ich mache Pallas nur deswegen, damit ich selber gut dranbleibe. Also das ist sicherlich einer der größten Mehrwerte für mich, dass ich mich dadurch ja praktisch selbstständig mit dieser Thematik beschäftige. Und vielleicht kennst du das ja auch, wenn du anderen was erklärst, denkst du dir selber, das sollte ich vielleicht auch mal wieder machen und so diese Dinge. Also für mich ist das wirklich mehr als nur ein Beruf. Das prägt mein ganzes Leben eigentlich. Und ich erfinde auch sehr viele Bestätigungen und auch viele Dinge in meinem Alltag, die das wieder bestätigen, was ich da auch unterrichte, wenn man so möchte oder erzähle.

Martin Geißler: Ja, jetzt kenne ich viele Leute, die mir auch erzählen, dass sie zum Beispiel in die Sichtbarkeit gehen wollen durch Videos, sich nach außen zeigen wollen, haben dann aber dieses Vertrauen nicht. Also da geht es dann wieder um Perfektionismus. Also der Ton ist schlecht im Video, das Bild, da war ich irgendwie leicht abgeschnitten oder sonst. Ich denke mir immer, mach doch einfach erstmal, also geh doch wieder jetzt hier, geh doch einfach mal den ersten Schritt und du wirst sehen, es werden ganz andere Dinge passieren, die du dir jetzt im Kopf zusammenspinnst dann tatsächlich. Wie kriege ich so ein Vertrauen aufgebaut? Also du sagst jetzt selber, also ich würde sagen, gefühlt im Vertrauen bist du ganz weit, aber lange trainiert, musst selber auch immer wieder rückblickend dich damit committen. Aber jetzt gibt es dann ja auch die Personen, die da wirklich nur Zweifel die ganze Zeit im Kopf haben. Wie kriegen die das gebacken, dass sie da, ich sage jetzt mal, ganz geradlinig.

Petra Wackerle: Raus, den Arsch hochkriegen, tatsächlich machen, das ist so. Und zwar in kleinen Schritten, aber es ist echt schwierig. Also ich weiß noch, wir haben unsere Nichtraucherkurse in unserem früheren Schlafzimmer gemacht. Also so nach dem wow, machst hier sowas, aber machst es dann bei dir zu Hause in einem schönen Raum, der war toll, aber trotzdem machst du das war nicht perfekt. Und wir haben es lange nicht perfekt gemacht, schlicht und ergreifend, weil wir das Geld dazu nicht hatten. Aber wir haben es einfach gemacht, weil mein Herzblut so stark war, weil ich das unbedingt machen wollte, weil ich ne, ich muss ja jetzt auch Geld verdienen, hilft ja nicht. Dann mache ich es halt jetzt mit dem, was da ist. Und das ist genau der Tipp den ich allen geben würde.

Petra Wackerle: Ja, und dann bist du abgeschnitten. Ja, und dann ist der Ton nicht gut. Dann mach's beim nächsten Mal besser, aber hau das Ding rein, raus. Es kommt doch keiner. Und ne, ich habe zwar die Begeisterung gespürt und ich finde es auch gut, aber weil der Ton schlecht war, komme ich nicht. Das macht keiner.

Martin Geißler: Ich kann es runterbrechen. Ich glaube, ich habe es schon einmal erzählt. Aber hier auch dieses Podcast Format, das habe ich auch lange vor mir hergeschoben, weil ich der Meinung war, ich brauche noch eine dritte Kamera.

Petra Wackerle: Das ist der Klassiker.

Martin Geißler: Und dann war die dritte Kamera da und die liebe Lisa hinten in der Produktion sitzt. Wir haben dann über anderthalb Stunden versucht, irgendwie ein Bild hinzubekommen. Man hat ja, also es ist ja meistens ein Gast da, was irgendwie so gut aussieht, dass man sagt, okay, diese dritte Kamera brauchen wir. Und am Ende des Tages haben wir sie einfach weg.

Petra Wackerle: Ich wollte gerade sagen, ich sehe nur zwei. Ja, aber es ist echt spannend. Und genau, glaube ich, das ist es auch, weil du kannst ja dein Vertrauen nicht aufbauen über Affirmationen, sage ich jetzt mal. Es ist für mich einfach ein ganz klares Ding. Wenn ich auf dem Konto Minus habe und sage ich bin ein Millionär, ich bin ein Millionär, ich bin ein Millionär, sagt mein Du spinnst ein bisschen, Schau mal auf dein Konto Und dann sagt schon mein geprägtes und wie soll das bitte gehen? Das hat ja noch nie funktioniert. Also mache ich nichts. Und wenn du aber hergehst und okay, ich fange mal mit einem kleinen Schritt an, Ich hau den Video jetzt mal raus und guck mal, es gab fünf Likes. Dann denkst du dir beim nächsten Mal mache ich es aber besser.

Petra Wackerle: Dann mache ich es aber so, Dann mache ich es so. Dann gibt es schon 10 Likes. Du musst es wirklich einfach machen und einfach lernen. Und das war, glaube ich, für mich der größte Durchbruch, nicht mich zu kritisieren und in die Pfanne zu hauen nach einem Gespräch. Kennt man vielleicht auch. Du führst ein Gespräch, ein Verkaufsgespräch, ein Kundengespräch, egal. Und hinterher fällt dir ein ah, das hätte ich sagen sollen. Und anstatt sich in die Pfanne zu hauen und zu oh mein Gott, ich bin ja so doof, ich kann das nicht, ich krieg das nicht hin, das wird nie was.

Petra Wackerle: Und dieses ganze Gefühl geht ja auch in die Ausstrahlung fürs nächste Gespräch. Anstatt das zu machen, zu okay, was habe ich gelernt? Das ist für mich der wichtigste Satz gewesen. Was habe ich gelernt? Okay, ich sollte mein Format besser machen. Oder wenn der das sagt, dann sage ich das. Und dann gehst du in das nächste Gespräch zum Beispiel, um bei dem Thema zu bleiben mit dem Gefü Hoffentlich sagt er das, weil dann kann ich es nämlich machen. Leider sagt er was anderes, wo ich wieder keine Antwort weiß. Aber wenn du halt zehn solche Gespräche gemacht hast, die scheinbar ein Misserfolg waren, waren sie es aber gar nicht, sondern sie waren ein Lernschritt, um dich gut zu machen. Und dann hast du deine 10 Punkte und irgendwann kommt das Gespräch, wo er das sagt, was du dir vorher überlegt hast.

Petra Wackerle: Und dann ist es klasse. Und so ist es, glaube ich, jetzt bei der, was du gesagt hast, genauso. Irgendwann kommt der Moment, wo du sagst, das ist jetzt richtig gut. Dann hast du halt vorher 10 gemacht, die nicht gut waren und wo es was zu Aber du kannst nicht lernen Und dein Vertrauen baust du nicht über Wissen auf. Dein Vertrauen baust du über positive Bestätigungen auf. Also musst du etwas tun, sonst kommen keine Bestätigungen. Das ist der Punkt. Und du musst halt kleine Schritte tun, an die du glaubst.

Petra Wackerle: Manchmal gibt es aber auch da Rückschläge. Aber je öfter du sie tust, desto besser kannst du es. Das ist normal. Kein Mensch sagt nach der ersten Fahrstunde, ich glaube, ich werde es nie schaffen, ich hör auf. Sondern du machst Und das meine ich mit Vision. Du weißt doch, wo du hin willst. Also dann mach so lange, bis du es kannst. Dann machst du Rückschläge, dann machst du Tiefschläge, dann machst du Highlights und alles gehört dazu.

Petra Wackerle: Das ist das Leben. Lern aus den Rückschlägen und feier die Highlights, Rückschläge.

Martin Geißler: Lass uns da noch mal kurz ein bisschen tiefer einsteigen, weil wir haben jetzt ganz viel darüber gesprochen, was bei einem selber ist. Jetzt hast du gesagt Situation, ich habe Minus auf dem Konto, Ich mache jetzt aber trotzdem, Fange jetzt an, die ersten Videos zu machen. Das erste Video hat fünf Likes und das zweite Video hat zehn Likes. So und jetzt kommt aber auch von außen auf einmal Rückmeldung. So nach dem das, was du da machst, das kann eh nicht funktionieren. Oder sogar Hater Kommentare, wenn man es jetzt mal ganz hart runterbricht. Wie geht man jetzt mit dem Druck von außen um?

Petra Wackerle: Das entfällt, wenn du dir sicher bist. Als wir damals gesagt haben, wir kündigen unsere Jobs und machen Nichtraucherkurse, sind fünf Leute im Dreieck gesprungen. Mein Steuerberater zum Beispiel, meine Mutter definitiv und auch ein paar Freunde, die haben gemeint, ob wir jetzt irre sind. Als wir dann damals unsere Firma verkauft haben und einen sehr hohen Geldbetrag auf unserem Konto hatten, sagte der Banker zu Also, dass man mit Nichtraucherkurse so viel Geld verdienen kann, hätte ich nicht gedacht. Ich habe es immer geglaubt und es ist mir egal, was die anderen sagen. Wenn ich weiß, dass es intuitiv das Richtige ist. Ich weiß, da gehe ich hin, dann ist mir das einfach egal. Es wird immer Hater geben.

Petra Wackerle: Aber Hater gibt es meistens nur, wenn du gut bist, nicht wenn du nichts machst. Das ist einfach so. Also das ist wirklich der Punkt. Darum geht's. Du musst dir sicher sein. Es finden nicht alle gut. Als wir dann die gutgehenden Nichtraucherkunden verkauft haben und gesagt haben, wir fangen jetzt mit Palas neu an, ganz von vorne wieder gleiches Spiel. Wieso denn jetzt läuft es so gut? Wieso macht ihr das? Ja, weil für mich ist es das Richtige und ich muss doch damit leben.

Petra Wackerle: Ich zahl doch den Preis doch nicht die anderen. Und da darf man einfach nicht drauf hören. Ich glaube, kein erfolgreicher Mensch tut es.

Martin Geißler: Also hat es dann doch wieder was mit der inneren Mitte, Vertrauen mit sich selbst zu tun. Also ich sage ja, mich interessieren negative Kommentare im Internet zum Beispiel gar nicht, sondern eigentlich sagt es immer mehr aus über den, der diesen Kommentar da lässt, als über mich 100 pro. Das habe ich zum Glück schon jahrelang für mich festgestellt.

Petra Wackerle: Sei glücklich, weil das ist in deiner Persönlichkeit nicht angelegt. Es gibt Menschen, die sind da sehr empfindlich und die müssen da mehr dafür tun, damit sie das nicht trifft. Aber das Ziel ist immer das Gleiche, dass du es einfach stehen lassen lässt, weil es hat nichts mit dir zu tun.

Martin Geißler: Ich bin vor und parallel mit durchgegangen, wie ich auf dem Steuerberater reagiert hätte. Geht dich gar nichts an, wenn ich das machen will. Familie ist dann schon ein bisschen schwieriger, glaube ich, die davon auch. Man möchte sie ja dann meistens auch gerne davon überzeugen, dass man, was man da macht, dass das wirklich, ja, da.

Petra Wackerle: Fängt es ja dann schon an, da wird es dann oft schon schwierig.

Martin Geißler: Ja, aber das ist im Prinzip gar nicht mehr machbar. Dann waren es, glaube ich, noch Freunde. Ja.

Petra Wackerle: Das Umfeld, die meisten, sage ich mal. Es gibt auch welche, die finden es gut, aber oft gar nicht mal so aus einem ganz nahen Umfeld. Aber wir haben ja dafür auch eine schöne Theorie. Es ist halt oft so, wenn du Dinge tust, die manche auch gern tun würden, aber sich nicht trauen, spiegelst du denen ja auch ein bisschen die eigene Unzulänglichkeit oder das eigene schlechte Selbstvertrauen. Und wenn sie dir noch die Anerkennung geben, machen sie sich unbewusst ja noch kleiner. Und ich glaube, das ist oft ein Mechanismus, der da wirkt, weil später, wenn es dann funktioniert hat, dann kommen schon welche und wow, finde ich klasse. Und manche sagen aber dann, na ja, bei euch klappt es ja, weil ihr seid ja zu zweit oder ihr habt ja dies, um sich selber, glaube ich, eher zu trösten. Ja, bei mir würde es eh nicht klappen, deswegen muss ich auch nichts.

Petra Wackerle: Ich glaube, das ist so ein bisschen auch der Mechanismus, der dahinter steckt. Aber da bin ich bei dir, Du weißt es ja und nur du musst es im Prinzip auch tun.

Martin Geißler: Irgendwann, irgendwann, Also switcht das habe ich so für mich festgestellt. Erst kommen alle und was machst du denn da und warum? Und jetzt fragen viel mehr Leute wie. Das ist ganz spannend.

Petra Wackerle: Genau so ist es. Wenn es dann nach außen trägt und sich zeigt, dass es geht, fragen mehr Leute wie, als wieso?

Martin Geißler: Und sagen dann, das kann doch nicht funktionieren. Doch, hat aber.

Petra Wackerle: Ja, aber trotzdem haben wir auch, also wir zahlen ja auch einen Preis dafür. Wir haben an uns gearbeitet, wir haben investiert, wir haben uns getraut, wir haben auch mal vielleicht gegen unsere Ängste gehandelt und auch mal mal nicht so tolle Tage gehabt und auch viel schlechtes Feedback, auch mal Hater oder Leute, die uns für völlig verrückt erklärt haben. Aber wir haben vielleicht auch gelernt, damit umzugehen. Und das hast du halt nicht, wenn du dich nicht so exponierst, sage ich jetzt mal.

Martin Geißler: Aber wenn du das tust, woher auch.

Petra Wackerle: Dann ist das normal, glaube ich. Aber ich denke, man darf einfach nicht so viel oder vielmehr in sich abzuprüfen. Ne, aber ich weiß, dass es das Richtige ist für mich. Ja, das ist, glaube ich, das Wichtigste.

Martin Geißler: Wow. Wir haben so viel Punkte in diesem Podcast angesprochen und ich glaube, jeder merkt auch, wenn er hier zuhört, dass das relativ tiefe Themen sind für jeden selber und dass man das nicht mal in einem Wochenendseminar einfach geklärt bekommt.

Petra Wackerle: Das Ganze ist auch viel zu individuell, weil ja jeder Mensch anders gestrickt ist. Was bei dem einen total easy funktioniert, funktioniert beim anderen gar nicht, nicht. Und umgedreht, jemand denkt wieso hat er damit ein Problem? Ist doch total einfach, aber der hat halt woanders ein Thema und das ist so individuell. Das ist eigentlich genau der Punkt. Das kannst du nicht einfach so mal über einen Kamm scheren oder das musst du machen. Dann funktioniert es, weil es eben je nachdem, wie du bist, deiner Persönlichkeit entsprechend muss es passen.

Martin Geißler: So, und wenn ich jetzt an einem Punkt bin, dass ich ah, das Ich merke irgendwie, ich habe letztens einen schönen Satz in dem Podcast gehört, da hat jemand Mein Leben ist eigentlich so aufgebaut und so gestaltet, eigentlich müsste es mir besser gehen. Und ich glaube, allein wenn man sich diese Frage stellt, ist man bei dir richtig?

Petra Wackerle: Das ist genau das.

Martin Geißler: Wie ist denn der Perfekte oder was heißt der Perfekte? Wie kommt man denn auf dich?

Petra Wackerle: Also das Leichteste und Einfachste ist einfach mal ein kostenloses, unverbindliches Gespräch mit mir zu führen, weil da kann ich entsprechend deiner Persönlichkeit dir aufzeigen, wo sind die Punkte, wo es bremst, Was kostet Energie? Warum ist man nicht so glücklich, wie man eigentlich sein sollte, aufgrund dessen, wie das Leben ist Und dir auch zu zeigen, wie trainieren wir das? Und dann kannst du ganz einfach entscheiden, ob du das interessant findest oder nicht. Das ist eigentlich immer der leichteste Weg. Das kostet dich ein bisschen Zeit, eine Stunde, vielleicht eine Stunde, aber du hast auch was davon, weil du lernst auch was davon. Aber du lernst mich kennen. Du lernst kennen, was ich tue, Ich lerne dich kennen und dann sieht man, ob es passt oder nicht. Und das ist eigentlich das Leichteste und Einfachste. Oder wenn du sagst, so ein persönliches Gespräch ist mir ein bisschen zu vertraulich schon vielleicht. Kann ja sein, weil natürlich, wie du schon merkst, bei uns geht es schon nicht um Oberfläche und Larifari, dann kann man auch einen Schnuppertag besuchen oder einen Persönlichkeitstag, wie wir ihn nennen, wo man einfach mal so diese Spielregeln des Erfolgs kennenlernen kann und für sich ein bisschen mehr abchecken kann, wo stehe ich eigentlich und was machen die da und wie ist es und natürlich mich auch kennenlernen kann.

Petra Wackerle: Also wir haben sehr viele Möglichkeiten, mal einen kleinen ersten Schritt erstmal zu machen.

Martin Geißler: Und dann zu schauen, wie sieht so ein Schnuppertag aus.

Petra Wackerle: Das ist einfach mal, also ich mache die bei mir in Kaufering in meinem sehr schönen Seminarraum, die gibt es aber bundesweit auch bei meinen Kollegen natürlich auch in Österreich und in der Schweiz. Die gibt es also wirklich auch überall. Man kann es auch mal online machen, wo man wirklich mal diese acht Spielregeln des Erfolgs, die der Herr Pallas in vielen, vielen Interviews in den er er Jahren herausgefunden hat und immer wieder bestätigt hat, die die Faktoren und die Fähigkeiten sind, die man braucht, damit das Leben gut funktioniert. Und die lernst du kennen, auch was wir da trainieren in den einzelnen Bereichen und wie die auch zusammen wirken, weil das eben nicht eine Sache ist, sondern ganz viele. Und danach kannst du sehr gut, hast du ein sehr gutes Gefühl, ob dir das gefallen könnte oder nicht sehr gut.

Martin Geißler: Link können wir auch in die Show Notes packen natürlich. Alright, wenn wir jetzt die Formel noch mal aufbauen, Vertrauen plus Fähigkeit plus Commitment und wenn wir jetzt ein ist gleich hinmachen und die Überschrift dann drüber packen, wenn ich das dieses Jahr umsetze, was kommt dann bei mir raus, Wie sieht es dann bei Petra Wackerle in einem Jahr aus, wenn wir uns hier wieder an den Tisch setzen?

Petra Wackerle: Also da ich ja, sage ich mal, da wir uns ja mit allen Lebensbereichen beschäftigen, kann ich dir das mal gut aus allen Lebensbereichen beantworten. Beruflich hopefully ein neuer Palaststandort in Stuttgart, den ich sehr gerne machen möchte, wo ich jetzt auch schon dabei bin und Vorbereitungen getroffen habe und jetzt in die Umsetzung kommen wird. Also das hoffe ich, dass das oder das ist eigentlich das Ziel, dass bis Ende des Jahres in Stuttgart die ersten Seminargruppen laufen. Das ist mal der berufliche Teil. Persönlich ist dieses Jahr ganz großes Ziel, noch mal mehr mit mir in Harmonie zu sein. Ich bin aufgrund meiner Persönlichkeitsstruktur sehr selbstkritisch und viel mehr anzuerkennen, dass ich auch ein Mensch bin und dass ich auch mal daneben hauen darf und dass ich auch mal nicht den richtigen Ton treffen darf oder dass ich auch mal, obwohl ich mir vorgenommen habe, zweimal in der Woche Sport zu machen, es nicht gemacht habe, weil ich habe mich da und kritisiere mich da immer wieder mal sehr viel dafür, dass ich Komm, das müsste doch besser gehen. Also auch diese Polarität des Menschseins ein bisschen mehr mit liebevoller Gelassenheit zu betrachten. Das ist definitiv mein Thema.

Petra Wackerle: Dann habe ich eine sehr schöne Vision für mich. Ich bin ja 60 geworden letztes Jahr. Ich möchte bis zum 70. Lebensjahr alle Orte der Welt besucht haben, die Petra heißen. Also werde ich natürlich eine Reise gemacht haben, die ein weiteres Petra beinhaltet nach Lesbos, denke ich. Das ist also noch nicht ganz geplant, aber wahrscheinlich wird es so sein im September. Also mein Jahr ist schon sehr gut geplant. Die Zielcollage und die Visionscollage habe ich tatsächlich auch wieder neu gemacht, weil jetzt irgendwie so eine neue Zeit beginnt.

Petra Wackerle: Das habe ich auch gemerkt. Das waren die letzten, das letzte Jahr ziemlich viel Erkenntnisse, also auch für mich noch mal und jetzt so ein bisschen eine neue Ausrichtung. Also gab es auch eine neue Visionscollage. Die Vision vom Lebensstil her ist relativ die gleiche geblieben, aber noch mal ein bisschen anders dargestellt. Ja, und das wird hoffentlich das sein, wenn wir uns in einem Jahr wieder sehen, dass ich sagen Stuttgart läuft. Ich kann mein Menschsein mit mehr liebevoller Gelassenheit annehmen. Ach ja, und im Privaten eine ganz klare Trennung noch mal zwischen Beruf und Privat und nicht immer verfügbar zu sein, auch in der Freizeit. Das ist etwas, was ich machen muss, um meine Energie ein bisschen zu schonen, weil ich jetzt schon merke, ich bin halt auch nicht mehr 20.

Petra Wackerle: Das ist so ein bisschen das, was ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe und ich hoffe, ich gehe davon aus, das werde ich auch umsetzen.

Martin Geißler: Ich wollte gerade sagen, ich gehe auch stark davon aus, dass du diese Sachen alle allerreichst und wünsch dir ganz viel Erfolg.

Petra Wackerle: Dankeschön.

Martin Geißler: Die Power, die man dazu braucht. Und ich frag mal in einem Jahr nach wie Petra. Vielen Dank, dass du hier warst.

Petra Wackerle: Danke dir, dass ich hier sein durfte.

Martin Geißler: Vielen Dank für die ganzen Einblicke, Tipps. Super spannendes Thema. Here we go again.

Petra Wackerle: Danke dir.

Martin Geißler: Here we go again.

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