#13 Schluss mit dem Gejammere! Tina Zacher über moderne Führung, Mindset & Erfolgsfaktor Frau

Shownotes

Neues Jahr, noch besseres Mindset? Die erste Episode im Jahr 2026 verspricht Klartext: Martin Geißler begrüßt Tina Zacher, Programmdirektorin bei Antenne Deutschland, Musikerin und Gründerin der „Erfolgsfaktor Frau“-Community.

In diesem Gespräch wird direkt mit einer der größten Erfolgsbremsen aufgeräumt: dem permanenten Gejammere. Tina Zacher vertritt die klare Position, dass Menschen, die in einer unbefriedigenden Situation stecken, ihre Energie lieber in Lösungen investieren sollten, anstatt sich über den Ist-Zustand zu beklagen. Die Episode beleuchtet ihren beeindruckenden Weg vom Radio-Mikrofon bis in die strategische Führungsebene und zeigt auf, warum echtes Wachstum oft jenseits der eigenen Komfortzone stattfindet.

Des weiteren gehts um die Themen Moderne Führung, konsequentes Team-Management, Recruiting, Geld, Glaubensätze und Community-Power.

Eine Episode voller Energie für alle, die im Jahr 2026 Verantwortung übernehmen und direkt ins Handeln kommen wollen. hearwego a gain!

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⭐️ Bulletpoints:

  • Fokus statt Jammern
  • Respektvolle Führung und Selbstverantwortung
  • Von Podcast zu Frauenfestival
  • Realität statt Projektionen
  • LinkedIn-Post: Hass und Aufmerksamkeit
  • Erfolg liegt hinter der Angst.
  • Kategorisierung von Menschentypen
  • Zwischen Arbeit, Genuss und Familie
  • Qualitativer Safe Space für Frauen
  • Neuanfang und Fokus im Leben
  • Mit Leidenschaft und Vision voran
  • Johannes Oerding: Präsenter Musiker

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🔎 Tina Zacher:

Webseite: Tina Zacher - Erfolgsfaktor Frau Community

Instagram: Tina Zacher Instagram

Buch-Tipps von Tina Zacher im Podcast:

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Martin Geißler: www.martin-geissler.com

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Transkript anzeigen

Tina Zacher: Ich glaube, ich wollte da gar nicht so die Frauen damit erwischen, sondern mir ging es allgemein um dieses Gejammere. Ich tue mich schwer mit Menschen, die in einer Situation stecken, die sie scheiße finden, sich permanent darüber auslassen, wie scheiße ihre Situation ist, aber nicht eine Sekunde auf die Idee kommen, nach einer Lösung zu suchen.

Martin Geißler: Wir kennen uns schon seit mindestens zwölf Jahren. Kennengelernt haben wir uns im Radiobusiness. Tina Zacher war damals Redakteurin, Moderatorin, Schlagzeugerin und Sängerin. Und heute ein paar der gerade aufgezählten Dinge hat sie radikal abgeschnitten. Viel größere kamen dafür hinzu. Wie war der Weg dorthin? Was gab es dabei auch mal ordentlich auf die Mütze? Und das, Was macht trotzdem den Erfolgsfaktor Tina Zacher aus? Genau das schauen wir uns heute an in einer neuen Episode. Here we go again. Früher war alles besser, sagt der Volksmund.

Martin Geißler: Ist es wirklich so? Ich kenne nämlich Tina Zacher in laut, in leise, in verärgert, in emotional. Wie sieht es denn heute aus?

Tina Zacher: Nicht mehr so die Ausschläge nach oben und nach unten werden kleiner, nennen wir es, sagen wir es mal so. Oh Gott, geht ja schon gut los hier.

Martin Geißler: Knapp fünf Jahre ist es, glaube ich, her, dass wir zusammen beruflich miteinander zu tun hatten. Dann sind die Wege ein bisschen auseinandergegangen. Was hat sich da getan? Das Letzte, an was ich mich erinnern kann, war ein sehr mutiger Schritt von dir, wie ich finde. Da hast du dich in einer Nachmittagssendung an den Regieplatz gesetzt und dort die Führung übernommen.

Tina Zacher: Die Führung übernommen. Ich habe zumindest den Kopf hingehalten für gewisse Dinge, für die ich die vermeintliche Führung übernehmen durfte. Ja, also ich habe bei einem großen landesweiten Radiosender Nachmittagsredaktionsleitung, wenn man das so möchte, übernommen und war sozusagen nach dem Moderator die erste Redakteurin, die da war. Und dieser Platz war ja sehr gefürchtet, weil die meisten nicht so lange da ausgehalten haben aus diversen Gründen. Das war aber gut, weil ich mich an der Stelle sehr entwickeln konnte. Das war zwar auch pain in the aß ganz oft, aber die Entwicklungskurve war eine sehr, sehr große. Und ja, als da dann sozusagen irgendwann klar war, dass derjenige, der diese Nachmittagssendung moderiert hatte, nicht mehr bleibt, sondern geht, war für mich dann auch relativ zügig klar, dass ich dann auch gehen werde, weil ich wusste, ich kann da nichts mehr lernen. Da geht es jetzt für mich nicht.

Martin Geißler: Mehr krass, weil lustigerweise, ich habe mich letzte Woche mit einem Vorgänger unterhalten. Ach guck mal, der hat da angerufen wegen einer ganz anderen Geschichte und der hat gesagt, es wäre schon noch mal geil, so einmal.

Tina Zacher: Nein, nein, nee, ich arbeite nach wie vor mit dem Moderator, mit dem damaligen zusammen jetzt in einer anderen Konstellation auch schauen und das sehr, sehr gerne, weil wir A ein paar Dinge ausgesprochen haben von damals mal bei zwei, drei Bier. Das war ganz gut, aber weil wir jetzt auch eine andere Basis haben, in der wir zusammenarbeiten und das funktioniert einwandfrei. Aber wie gesagt, zu der Zeit war es zum Teil anstrengend, zum Teil ein bisschen pain. Aber die Lernkurve war enorm. Das muss man wirklich sagen, oder muss ich für mich wirklich sagen im Nachgang.

Martin Geißler: Weil du hast mich nämlich ganz schön erwischt auf Social Media. Guck an, da habe ich ein Video von dir gesehen und da warst du relativ sauer über den Zustand einiger Frauen, die nur jammern. Und dann dachte ich mir, ich habe mir das Video angeschaut und dachte mir so wow, da hast du jetzt, da hast du mal einen rausgehauen. Ich glaube, ich muss dich mal hier in den Podcast einladen. Du weißt, um welches Video es sich handelt. Wie ist es dazu gekommen?

Tina Zacher: Ich glaube, ich wollte es nicht nur so auf die Frauen beziehen. Also in meinem Podcast geht es ja viel um Frauen. Mein Purpose ist ja sozusagen, Frauen eher dazu zu ermutigen, mal einen Schritt Dropp doch mal schnell den Namen Erfolgsfaktor Frau. Ich glaube, ich wollte gar nicht so die Frauen damit erwischen, sondern mir ging es allgemein um dieses Gejammere. Ich tue mich schwer mit Menschen, die in einer Situation stecken, die sie scheiße finden, sich permanent darüber auslassen, wie scheiße ihre Situation ist, aber nicht eine Sekunde auf die Idee kommen, nach einer Lösung zu suchen. Und das war eigentlich so die Ambition dahinter zu Leute, mach doch mal die Augen auf. Es gibt ja genügend Menschen da draußen, die zeigen, dass es anders geht und dass es anders funktioniert. Bevor ihr eure Energie in dieses Gejammere reinlegt und euch darüber beschwert, was alles nicht geht, fokussiert euch doch zumindest einmal auf das, was geht und wie es gehen könnte.

Tina Zacher: Und dann wird es einen switch geben zu 100 Prozent. Da bin ich zumindest sehr von überzeugt. Das war der Hintergrund dieses Videos.

Martin Geißler: So kommst du wahrscheinlich auch zu der oder in die Position, in der du heute bist.

Tina Zacher: Zumindest habe ich das in meinem Berufsleben in den letzten Jahren lernen dürfen, dass es dass es keinen Sinn macht, zu jammern und in so einer Embryo Haltung zu verharren und zu oh Gott, das ist alles so scheiße. Sondern wir müssen Lösungen finden für unsere Themen, unsere Herausforderungen, egal ob im beruflichen Kontext oder im privaten Kontext. Ich bin davon überzeugt, es gibt keine Situation, die du nicht lösen kannst.

Martin Geißler: Vor allem glaube ich, müssen ist jetzt ein großes Wort, aber solltest du es in deiner Position, denke ich, auch vorleben, Mitarbeitern gegenüber? Also um vielleicht die Hörer kurz abzuholen, wer es nicht weiß, du bist Programmdirektorin bei Antenne Deutschland, richtig. Wie definierst du denn für dich gute.

Tina Zacher: Führung, Augenhöhe, respektvollen Umgang, positive Motivation, kein nach oben buckeln und nach unten treten. Das habe ich lange genug erlebt, wie das ist und ich habe es ganz schlimm empfunden und practice what she preach. Also du kannst ja Dinge nicht von deinen Mitarbeitenden verlangen, die du selber nicht umsetzt oder die, wie du gerade gesagt hast, selber nicht vorlebst. Das funktioniert nicht. Ich glaube, das sind so für mich die wichtigsten Dinge, die ich gelernt habe in einer Führungsposition. Es gibt natürlich gewisse Leitplanken, die du setzen musst, die eingehalten werden müssen. Und ich hatte es jetzt leider Gottes auch erst in der vergangenen Woche, dass es mal ein Mitarbeitergespräch gab, das nicht sehr schön war, vor allen Dingen auch für mich nicht sehr schön war, weil es mir für die Mitarbeiter auch sehr leid getan hat, dass wir so ein Gespräch prinzipiell führen mussten. Was bei mir aber dann passiert als Führungsposition oder als Programmleitung oder Teamleitung ist, ich stelle mich dann selber sehr in Frage und stelle mir die okay, was hätte ich denn schon viel früher machen müssen, damit vielleicht so eine Situation erst gar nicht entsteht? Also ich glaube, das hat auch viel mit Selbstverantwortung zu tun.

Tina Zacher: Also ich halte da nichts davon zu okay, ich führe jetzt meine Mitarbeiter und wenn die nicht funktionieren, jetzt mal überspitzt formuliert, dann ist es deren Thema, sondern das ist in erster Linie mein Thema. Also wenn Mitarbeiter in welcher Art und Weise auch immer ihren Job nicht so machen, wie ich mir das wünsche, dann liegt es in erster Linie an mir als Führungskraft, dass ich da ein Defizit habe und da muss ich bei mir drauf schauen, wie kann ich das besser und anders gestalten. Dass es anders wird, sehe ich fast.

Martin Geißler: Identisch, weil dazu gibt es vielleicht auch gerade aktuell eine kleine Parallele. Aber ich finde es immer ganz wichtig, dass von Anfang an Erwartungen klar kommuniziert sind, sowohl von der einen sowie auch auf der anderen Seite. Und wenn die Erwartungen aber nur von der einen Seite erfüllt werden, aber von der anderen Seite nicht, finde ich, ist so ein Gespräch wichtig. Und wenn es da auch kein Einsehen gibt, muss dann auch eine ganz klare absolut Strich dann oder Trennung im Prinzip dann erfolgen.

Tina Zacher: Absolut. Ich habe auch erst letzte Woche eine Podcast Folge aufgezeichnet mit einer sehr erfolgreichen Rechtsanwältin, die sich aufs Arbeitsrecht fokussiert hat. Die steht aber mittlerweile auf der Arbeitgeberseite, die polarisiert auch unfassbar auf Instagram. Ich liebe das. Und die sagt zum Beispiel, das Wichtigste, um ein Team aufzubauen, das zu dir passt, ist einfach der Recruiting Prozess. Und wenn du da schon schluderst und wenn du da schon vielleicht mit einem Kom Bauchgefühl Ich habe einen Need, ich muss eine Position besetzen, dann nehme ich den oder die halt, es geht in die Hose. Das kannst du Brief und Siegel drauf bekommen, aber ich bin da schon völlig bei dir. Es gibt Punkte.

Tina Zacher: Du kannst nicht alles in der Probezeit rausfinden. Du kannst nicht. Also ich zum Beispiel, ich schaue mir kein Zeugnis von Menschen an, die sich bewerben, sondern ich lese mir den Lebenslauf durch. Ich selber war in der Schule grottenschlecht, deswegen ist mir das scheißegal, was einer für Noten mitbringt, sondern mir geht es um das, um die menschliche Komponente. Die ist für mich fast einen Ticken wichtiger als die Skills, die jemand mitbringt, weil ich der Meinung bin, wir können Menschen alles beibringen an Skills, die sie brauchen. Aber wenn der Mensch nicht passt zum Unternehmen oder zum Team, das bringst du nicht rein in die Leute. Das geht nicht.

Martin Geißler: Das würde ich auch so unterschreiben, weil wenn du den Recruiting Prozess falsch aufbaust oder die falschen Leute holst, sind ja auch die Leute, die du schon im Team hast, gucken dann irgendwann komisch.

Tina Zacher: Absolut.

Martin Geißler: Wieso lässt du das dem durchgehen? Bei mir war das anders. Und dann kommt ja viel mehr Unmut im ganzen Team auf, als wenn du es von vornherein klar kommuniziert hast.

Tina Zacher: Ja. Und es ist auch klar, dass dir die guten Mitarbeiter irgendwann weglaufen Wenn du die schlechten Mitarbeiter im Unternehmen lässt, also das Buch von Steve Jobs, glaube ich, kann man jedem empfehlen, der eine Führungsposition hat, mal zu lesen. Der sagt halt, es gibt A, B und C Mitarbeiter und A Mitarbeiter sind ja die, die mit wehenden Fahnen vorausgehen, die wirklich ballern und machen und tun. B Mitarbeiter sind die, denen musst du halt sagen, was sie tun sollen. Die machen das auch solide. C Mitarbeiter sind die, die sitzen auf dem Kahn oben drauf und lassen sich mitziehen. Und ein B Mitarbeiter entwickelt sich entweder zu einem A Mitarbeiter oder zu einem C Mitarbeiter. Und C Mitarbeiter müssen gehen, um es mal runterzubrechen.

Tina Zacher: Es ist nicht so, dass ich das so. Ich meine, ich bin ja auch nicht in der geschäftsführenden Position, ich bin Programmleitung. Natürlich habe ich ein Team und hab in dem ganzen Gespräch natürlich mitzureden. Aber ich sehe das schon auch so. Ich glaube, man muss da wirklich aufpassen, dass man die guten Mitarbeiter nicht vergrault, weil man vielleicht andere Mitarbeiter einfach lässt.

Martin Geißler: Ich sehe es schon. Aufschrei. Du kategorisierst Menschen in A, B und.

Tina Zacher: C. Ja, mache ich. Also das hat ja nichts mit einer persönlichen Komponente zu tun. Also selbst wenn du jetzt, was du natürlich nicht bist, ein B oder C Mitarbeiter wärst, kann ich mit dir trotzdem noch ein Bier trinken, trinken gehen am Abend. Also für mich hat ja der Job überhaupt nicht, überhaupt nichts. Aber in meiner Position, also ich sage es auch immer, das sind alles liebe, nette Menschen, aber am Ende des Tages habe ich halt einen Job zu erfüllen und ich habe eine Verantwortung diesem Unternehmen gegenüber. Dafür werde ich bezahlt und ich muss halt gucken, dass der Laden läuft und da gibt es für mich dann nicht viel Spielraum. Und ich sage mal, ein Nein zu einem Mitarbeiter, der da nicht reinpasst, ist er jetzt vielleicht nicht kategorisch.

Tina Zacher: Ein Nein zu diesem Mitarbeiter A, der fühlt sich ja da auch nicht so wohl. Also wenn der in einem Team ist, wo es irgendwie anders tickt, dann ist er ja vielleicht auch nicht so gut aufgehoben. Und B, das ist eine Entscheidung für mein Team, das ich dann treffe. Also ich wertschätze ja meine Menschen, die mit mir und für uns arbeiten, so sehr, dass ich das aus einer Wertschätzung heraus überhaupt nicht möchte, dass ich da eben Leute drin lasse, die nicht dazu passen und vielleicht den ganzen Team Spirit irgendwie wohin ziehen, wo ich nicht haben möchte.

Martin Geißler: Entschuldigung, wie bist denn du zu diesem Mindset oder zu diesen Führungsqualitäten gekommen? Also wir kennen uns jetzt auf einer Basis, auf einer gleichen Ebene, da hatten wir noch keine Führungsposition inne. Wie war die Entwicklung dahin?

Tina Zacher: Also in meinem Fall war es ja so, dass tatsächlich meine damalige Vorgängerin von heute auf morgen nicht mehr da war, sage ich jetzt mal ohne das, also völlig wertfrei. Und mein Geschäftsführer mich dann relativ zügig nach dieser Personalentscheidung gefragt hat, ob ich mir das vorstellen könnte, diese Position zu übernehmen. Und ich habe dann für mich okay, das ist schon so eine once in a lifetime chance, die du da kriegst. Entweder du nimmst die jetzt oder du lässt es halt, aber dann geht es halt nicht mehr weiter. Und ich bin, das habe ich dann auch lernen dürfen, von meinen Grundwerten her, ein sehr wachstumsorientierter Mensch. Also Wachstum ist für mich sehr, sehr wichtig und steht eigentlich so over the top. Ich habe dann zugesagt und mein Chef hat aber dann eine sehr richtige Entscheidung getroffen. Der hat mich dann in ein Führungskräftecoaching gesteckt und zwar nicht nur irgendwie mal ein Wochenendseminar führen für Dummies, sondern das ging über ein Jahr und das war wirklich ein Programm, das sich über ein Jahr gezogen hat, mit ganz verschiedenen Bausteinen, die da abgedeckt wurden.

Tina Zacher: Und das hat mich wirklich dahingehend schon nach vorne katapultiert, würde ich mal sagen. Also da ging es eben genau um das Wie führe ich Menschen und wie gehe ich vielleicht auch mal mit der einen oder anderen heiklen Situation um? Und gleichzeitig habe ich aber zu der Zeit auch angefangen, mich selber mit diesem Thema Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen. Also also wie komme ich denn selber auch irgendwie voran? Jeder hat ja so seine Themen bei mir genauso. Und das ging eigentlich so parallel Hand in Hand. Und ich glaube, das hat dazu beigetragen, dass sich dann mein Mindset einfach auch verändert hat, weil wie gesagt, ich habe es ja früher, egal in welchem Unternehmen ich war, ganz anders vorgelebt bekommen. Dieses Thema Führungskraft, dieses wie gehe ich mit Mitarbeitenden um? Eben was ich vorher gesagt nach oben buckeln, nach unten treten. Und mir war klar, ich möcht möchte so jemand nie sein und das möchte ich so nie handhaben. Aber dann brauchst du ja einen Plan B, du brauchst irgendwas anderes, wie du es dann machst.

Tina Zacher: Und ich würde sagen, die beiden Komponenten parallel haben mir sehr, sehr geholfen.

Martin Geißler: Cool. Und wenn du sagst, Wachstum ist da ein Treiber bei dir, das war ja noch lange nicht genug, sondern du hast ja nebenbei dir auch noch ein eigenes Podcast Projekt aufgebaut oder du bist dabei, eine Community aufzubauen. Wie kam denn das dann noch parallel dazu?

Tina Zacher: Kurz bevor ich diese Stelle angeboten bekommen habe, war ich schon dabei, diesen Podcast zu starten. Eben ein Podcast von Frauen für Frauen mit weiblichen Erfolgsgeschichten, weil ich glaube, dass es so wichtig ist, dass wir Frauen Role Models kriegen, mehr Role Models kriegen, die uns gezeigt werden und wo wir hey, was ist eigentlich alles möglich? Dann kam die Stelle und dann habe ich das auf Eis gelegt, weil ich wusste OK, so viel Wachstum geht dann doch nicht. Das funktioniert nicht. Und als dann sozusagen das mit meiner Position in einem für mich sicheren Fahrwasser war und ich mich da sicher und wohlgefühlt habe, war mir okay, jetzt möchte ich dieses Podcast Projekt noch mal starten. Ich war ja früher auch selber zu anderen Radiozeiten am Mikrofon, Mir hat das gefehlt. Ich mag es gern, mich mit Leuten auszutauschen. Und dann war für mich so OK, cool, jetzt ist die richtige Zeit, jetzt starte ich das. Aus diesem Podcast heraus hat sich dann irgendwann die Idee Hey, ich könnte doch mal ein Festival machen, Ich könnte doch mal einen Tag machen für Frauen mit ein paar Speakerinnen auf der Bühne.

Tina Zacher: Ich war selber auch bei solchen Veranstaltungen in den letzten Jahren immer wieder, die haben mich sehr inspiriert, da habe ich viel für mich mitgenommen und ich dachte hey, könnte ich doch mal, ich mach das jetzt einfach. Ich bin ja also im Machen und Planen bin ich ja super. Location gebucht, Technik gebucht, alles gebucht. Dann habe ich tatsächlich 2025 im September hatte ich Festival in München, 50 Tickets, ganz exklusiv, sieben Speakerinnen auf der Bühne mit Breathwork Session und allem Pipapo. Und bevor das Festival dann war, dachte ich mir, eigentlich wäre es auch geil, wenn es eine Community gäbe für Frauen, wo wir uns eigentlich so regelmäßig austauschen. Ja, weißt du was gibt es nicht. So wie ich mir das vorstelle, mache ich es selber. Und das ging so Hand in Hand einfach parallel einher.

Tina Zacher: Und ja, jetzt läuft die Community sehr gut. Ich bin im Oktober gestartet, Es sind jetzt über 80 Frauen, die da mit drin sind. Ich schätze mal jetzt im Dezember, dann werden wir die 100 ungefähr knacken. Frauen aus ganz Deutschland, die einfach Bock haben, irgendwie so ihre Sachen selber in die Hand zu nehmen. Ja, das war so der Weg in Kurzform nenne ich es jetzt mal.

Martin Geißler: Sehr gut. Du bist ja da auch auf Social Media relativ aktiv und hast so eine Videoreihe nur mal kurz oder irgendwas nur kurz, nur kurz. Und ich habe aus der Redaktion da so ein paar Favorites rausbekommen. Oh wow, jetzt geht's los, jetzt geht's los. Und die Videos sind ja relativ kurz und ich würde das einfach mal kurz anreißen und vielleicht können wir über das ein oder andere Thema ein bisschen tiefer einsteigen.

Tina Zacher: Sehr gerne.

Martin Geißler: Und das erste wäre, wie ein Mensch dich behandelt, zählt mehr, als wie du ihn magst.

Tina Zacher: Ja, siehst du das anders, ne, weil.

Martin Geißler: Ich beobachte das ganz oft, dass vor allem jetzt Frauen in der Position sind und sich da an Männer klammern oder bleiben, in denen sie augenscheinlich verliebt, verguckt oder wie auch immer sind, aber ganz mies behandelt werden dort aber bleiben. So würde ich es für mich runterbrechen. Und das ist natürlich in meiner Welt ein absolutes no Go.

Tina Zacher: Ja, in meiner auch. Ich glaube, was dem Ganzen dahinter liegt, ist ja auch so ein so, ich nenne es immer lapidar salopp Küchentisch, Psychologie. Also ich beschäftige mich ja schon auch gern mit solchen Themen wie ticken wir, warum ticken wir so wie wir ticken? Und ja, also natürlich ist das der Frauen bleiben bei Männern, die sie nicht gut behandeln und sie bleiben aber da trotzdem, aus welchen Gründen auch immer. Ich will die Männer gar nicht immer so sehr bashen. Also das ist auch nicht mein Ziel.

Martin Geißler: Das war jetzt auch ein sehr extremes Beispiel, weil wir vielleicht auch gerade in dem Frauen jemand drin waren. Also es gibt ja auch den Satz don't meet your star, also oder your idol. Also wenn du auf einmal die Person triffst, die du über Jahre lang angehimmelt hast und dann in dem Moment von dem einfach mies behandelt wirst, weil er genervt ist oder was auch immer und für dich dann eine Welt zusammenbricht und du sagst, der ist ja gar nicht so, wie ich immer gedacht habe, um Gottes willen. Und du dann so auf einmal mit der Realität konfrontiert wirst und denkst mir so.

Tina Zacher: Ich glaube, was halt ganz, ganz wichtig ist, ist zu wissen, dass wir Menschen ja gerne Dinge in andere Menschen rein projizieren. Also ich glaube, wir kennen genau wie du sagst, also wir stellen uns diesen Menschen so vor und stellen dann aber im Real Life Ja, stopp mal, der ist ja gar nicht so, der ist ganz anders. Deswegen sage OK, schau doch lieber wirklich, auch wenn es weh tut, dahin, wie dich dieser Mensch wirklich behandelt, wie ein Mensch wirklich zu dir ist. Das muss ja nicht unbedingt der Partner sein, das kann ja auch der Chef sein. Ist es dieser Arbeitsplatz? Ist es dieses Arbeitsverhältnis? Ist es die Kohle am Ende des Tages wert? Ist es denn wirklich so oder liegt dem Ganzen was anderes zugrunde? Und ich versuch vielleicht einfach immer so einen kleinen Denkanstoß oder so einen kleinen Impuls zu geben, zu Ja, stimmt. Aus der Perspektive habe ich es eigentlich noch gar nicht gesehen. Und ich glaube vor allem wir Frauen, da komme ich jetzt schon wieder zurück drauf, dürfen da genau hinschauen. Was projizieren wir in diesen Menschen rein und wie ist er eigentlich wirklich? Und dann glaube ich, kann man sich in der einen oder anderen Situation vielleicht viel Tränen oder viel Herzschmerz auch oder was auch immer ersparen.

Martin Geißler: Auf jeden Fall. Ja. Zweites Du darfst damit aufhören, Dinge persönlich zu nehmen.

Tina Zacher: Ja, das ist Freiheit, finde ich, wenn du aufhörst, Dinge persönlich zu nehmen. Also das geht ja Ich hab's erst Wann war das? Gestern oder heute saß ich im Auto und ich wohne ja am Land. Am Land ist ja alles ein bisschen anders. Also da fahren die Leute nicht so vogelwild. Wenn ich in der Stadt bin, denk ich mir immer wieder in Mü oh Gott, die Leute hupen sich hier dermaßen an und da geht es ja schon los. Also wie viel Emotion schenkst du beispielsweise einem Autofahrer? Du stehst an der roten Ampel, du kennst ihn gar nicht, Du kennst ihn gar nicht. Du stehst an der roten Ampel, Der Typ hinter dir, keine Ahnung, siehst nicht, dass grün ist, der hob dich an und dein Tag ist schon gelaufen. Nimm doch das nicht persönlich.

Tina Zacher: Der meint es ja auch nicht persönlich, Der kennt dich nicht. Der denkt sich, da vorne sitzt irgendein Arsch, der fährt nicht los. Und das meine ich damit. Hör mal auf, Dinge persönlich zu nehmen. Also wenn Menschen dich auch wenn du mit denen mehr zu tun hast, wenn Menschen dich scheiße behandeln, sagt es ja ganz oft mehr über dich selber als über dich aus. Also wie ein Mensch dich jetzt kommen wir wieder zu dem anderen Thema, wie ein Mensch dich behandelt hat oft. Ich sage nicht immer, solche Wörter habe ich mir abgewöhnt, immer und nie, aber es hat oft gar nichts mit dir zu tun, sondern es hat oft mit den Menschen selber zu tun. Und wir sehen es ja an uns selbst auch.

Tina Zacher: Du gehst aus dem Haus, keine Ahnung, ich hab zwei Kinder, der Morgen gestaltet sich schon komplett anders, als ich ihn geplant hatte. Mir steht es eh schon hier, Oberkante, Unterlippe. Und wenn ich dann den vor mir anhub, um jetzt nochmal bei dem Beispiel zu bleiben, dann hat es ja mit dem überhaupt nichts zu tun, sondern es hat was damit zu tun, dass mein Tag erstmal kacke war. Und ich glaube, wenn wir uns von dem mal lösen, die Dinge so persönlich zu nehmen, dann fällt da ganz viel Stress einfach auch von uns ab. Und das ist für mich so ein Stück weit wirklich Freiheit, Dinge nicht mehr persönlich zu nehmen. Fertig.

Martin Geißler: Wie weit musstest du aus der Komfortzone raus, um diese Videos zu machen, um vielleicht den einen oder anderen Kommentar nicht mehr persönlich zu nehmen?

Tina Zacher: Tatsächlich muss ich sagen, gar nicht mal so weit. Ich weiß nicht warum. Ich weiß aber, dass es viele, vor allen Dingen auch wieder Frauen gibt, die sich da extrem schwer tun mit dem Thema. Wir hatten es ja vorher beim Coffee Talk schon. Ich glaube, wir Medienmenschen oder Radioleute sind aber da von Haus aus anders gestrickt. Also ich wäre ja nie zum Radio gegangen, wenn ich nicht irgendwie der Meinung gewesen wäre, ich hätte irgendwas zu sagen oder ich würde mich gerne präsentieren. Nicht so weit. Ich muss aber ganz ehrlich gestehen, der größte Faktor, den ich am Anfang hatte, okay, was denken jetzt die Nachbarn? Ah, schon die Nachbarn, die Bekannten, die Leute, wenn ich morgens meine Kinder oder meine Tochter in die Kita bring Und das ist schon für mich eine Hemmschwelle oder eine Hürde gewesen.

Tina Zacher: Mittlerweile habe ich aber okay, es gibt die, die gar nichts sagen, die auch den Podcast seit eineinhalb Jahren komplett wegignorieren. Die wissen, dass es den gibt, weil ich poste es ja überall. Die sagen nicht. Dann denke ich okay, wir unterhalten uns weiter über, keine Ahnung, Thermomix Rezepte und Rasenmäher. Dann gibt es die, die dich so ein Hey, bist jetzt du unter die Influencer gegangen? Und ich sag dann ja, bin ich. Und dann gibt es aber auch die, die Hey, cool, bei der Metzgerei, in meiner Stammmetzgerei hat mich eine hinter der Theke Tina, ich folge dir. Ich find's sau cool, was du machst. Und da dachte ich mir, guck mal an, wie geil eigentlich.

Tina Zacher: Und auch da muss ich für mich, mir ist es einfach scheißegal geworden. Also ich habe ja mein Ziel vor Augen und meine, mein, ja, wie soll ich sagen, Also ich mache das ja nicht für die anderen. Und solange die anderen auch nicht meine Miete bezahlen und mir mein Leben finanzieren, muss ich auch nichts machen, was denen gefällt, sondern mache ich die Sachen, die mir gefallen.

Martin Geißler: Ich merke es bei mir. Ich habe mir da auch noch nie einen großen Kopf drum gemacht, sondern es war dann mal ein Video, in dem ich gesagt habe, wir nehmen keine neuen Sprecher mehr in unserer Agentur auf, weil wir brauchen sie einfach nicht. Und das ding ist bei LinkedIn explodiert und alle Sprecher haben sich, da haben sie dich gehasst. Ja, und ich habe gesagt, ja, wir brauchen mehr Hass, weil das Ding ist auf einmal durch die Decke gegangen. Die Impressions sind immer mehr geworden. Und was gut getan hat, dass die ganzen Sprecher, die schon bei uns waren, geliked haben natürlich und auch positiven Support gegeben haben, aber auch heute aktuell gestern ein Posting gesetzt oder ne, schon vor drei Tagen und ich habe mich irgendwie leicht versprochen, ich habe das gar nicht gemerkt. Und da weisen dann einen ganz schlaue Mituser dann darauf hin, dass das doch anders ausgesprochen wird, die Endung. Und da bin ich ja penetrant, sage ich, wie denn? Ja, an welcher Stelle? Und dann suchen die, dann schreiben die genau bei Sekunde 15 und dann schreibe ich was denn jetzt? Und dann werden die haben ja so ein kleines perfektionistisches Problem, so würde ich es nennen, haben selber noch gar kein Video veröffentlicht.

Martin Geißler: Ich nutze das aber immer, um den Algorithmus Feuer zu geben, weil mehr Engagement drunter ist, wo sie sich das Video noch zehnmal weiter anschauen, um eventuell sogar noch weitere Fehler zu Das nehme ich dann so als kleines, wenn ich Zeit habe, als Spiel mit.

Tina Zacher: Wo ich nicht mitgehe, ist, dass ich sage, wir brauchen mehr Hass.

Martin Geißler: Nein, das nicht. Aber gut, wie funktioniert Social Media hier und da darfst du schon ein bisschen anecken.

Tina Zacher: So würde ich sagen, es funktioniert halt übers, übers, Also ich glaube, es funktioniert über Emotion. Vielleicht nennen wir es mal Emotion. Und jeder sucht sich ja mit der Rolle, die er da darstellt, weil wir, wir stellen alle eine Rolle irgendwo dar, auch wenn wir maximal authentisch sein wollen. Am Ende des Tages bist du als Martin im Podcast ein anderer als der Produzent, als der Lebensgefährte, als der Golfer, als der. Weißt du, wie ich meine? Aber ich glaube, und dann, oder dann suchen sich die Leute ja auch das aus, wo sie hingehen. Christian Wolf ist ja ein Paradebeispiel dafür, der Gründer von dieser, wie nenne ich das jetzt, Nahrungsergänzungsmittelmarke, der ballert ja eine these nach der anderen raus und geht mit dem steil. Ich persönlich habe für mich gesagt, ich möchte nicht mit diesen krassen Hassthesen rausgehen, aber es stimmt natürlich, was du sagst, was diese Hater oft nicht verstehen, ist, die kurbeln ja deinen Algorithmus Vollgas an. Deswegen, ich lasse auch jeden, also ich hab, muss ich ehrlich gestehen, gar nicht so viele Hater bei mir auf Instagram auch, ne?

Martin Geißler: Also ich spüre das auch gar nicht so arg. Also ich denke, ich habe ganz oft Videos, wo ich mir denke, ich glaube damit, oh, da trittst du einigen ganz schön auf die Füße und da passiert immer gar nichts.

Tina Zacher: Ja, ja, das ist ja oft so. Aber ich glaube, wir erreichen die Menschen über Emotionen. Das ist der Punkt. Und vor allem in Zeiten von KI und immer krass schneller werdenden und wachsenden Technologie um uns herum, glaube ich, können wir uns einfach nur über die menschliche Komponente und über die Emotion unterscheiden. Und ich meine, Audio ist ja ein riesen Emotionsthema. Das ist nach wie vor, glaube ich, etwas, da erreichst du die Menschen maximal emotionally. Aber ob du jetzt die Karte ausspielst, dass die Leute dich hassen, ob du die Karte ausspielst, dass die Leute zum Nachdenken kommen, ob du die Karte ausspielst, dass sich die Leute über dich totlachen, weil es so lustig ist, das entscheidet ja am Ende des Tages jeder für sich.

Martin Geißler: Ja, würde ich ja.

Tina Zacher: Und mal ist es das und mal ist vielleicht auch das. Also ich glaube, unter das erste Video, das du angesprochen hast, da haben sich schon auch ein paar sehr, sehr, sehr, sehr auf die Füße getreten gefühlt. Dann merkst du natürlich auch, wo der in Pain liegt. Also wenn mal einer das ausspricht und ja, dann leg dich halt abends nicht drei Stunden auf die Couch und guck Netflix, sondern nimm halt eine Stunde davon, nimm ein Buch in die Hand und zwei Stunden kannst du ja immer noch Netflixen, das wollen die gar nicht hören, Da sind die ja maximal angepisst. Ja und ich denke mir ist dein Thema nicht meins?

Martin Geißler: Ich habe hier auch schon jemand zu Gast gehabt, mit denen habe ich eine Podcast Episode aufgenommen vor ich weiß nicht wie viel Wochen, die schaffen es auch nicht damit rauszugehen.

Tina Zacher: Trauen die sich nicht?

Martin Geißler: Die trauen sich nicht.

Tina Zacher: Ach guck mal, ich glaube, die nehmen.

Martin Geißler: Es halt auch leider zu persönlich alles. Hast du da einen Tipp für denjenigen?

Tina Zacher: Einmal machen und dann? Ja und dann gucken, dass halt nichts passiert oder sich vorher auch mal die Frage stellen. Gibt auch ein schönes Buch dazu von ich weiß den Namen gerade nicht, aber.

Martin Geißler: Sorge verlinken wir auf jeden Fall in den Shownotes.

Tina Zacher: Sorge dich nicht lebe. Ich glaube es ist Napoleon Hill, das ist ein uraltes Buch, die hatten damals noch andere Sorgen. Nä, lande ich unter der Guillotine oder lebe ich weiter? Also so ist aber, finde ich heute noch aktueller. Denn jetzt mach doch mal und du wirst sehen, der Worst Case tritt nie ein und stell dir auch mal vorher die Was ist jetzt in dem Moment? Also wenn ich jetzt mit diesem Podcast rausgehe, was ist das Schlimmste, was passieren kann? Okay. Und wenn ich dann weiß okay, das Schlimmste, was passieren kann, ist keine Ahnung, ich verliere meinen Job jetzt mal wirklich was OK, Angenommen, ich würde meinen Job verlieren, was würde ich dann tun? Ich würde mir unter Umständen einen neuen Job suchen. Also wenn du diese Frage einmal stellst aus meiner Sicht und das einmal bis aufs Kleinste runterbrichst, wirst du Ich glaube in 9 von 10 Fällen scheiß drauf. Ich mach's jetzt. Also der Erfolg liegt aus meiner Sicht immer hinter der Angst, die du mit dir rumträgst und mit dir rumschleppst.

Tina Zacher: Und solange du da nicht einmal einen Fuß drüber setzt und ich mach's jetzt einfach, scheiß drauf, was die Nachbarn sagen, scheiß drauf, wird es nicht klappen. Also du musst aus dem Ding einmal rausgehen.

Martin Geißler: Haben die Nachbarn jemals was gesagt?

Tina Zacher: Ne, Also die einen, die schweigen es eben tot. Mit denen trinke ich aber trotzdem noch ein Bier. Und der andere Nachbar meinte vor kurzem ja, wenn du so weitermachst, musst du bald nicht mehr arbeiten.

Martin Geißler: Ist doch auch gut.

Tina Zacher: Ja, natürlich. Also ob er jetzt recht hat damit oder nicht, sei mal dahingestellt. Aber ja, da trennen sich ja für dich selber vielleicht auch einfach die, ich möchte jetzt nicht sagen, Spreu vom Weizen. Ich meine, nicht jeder muss auf Social Media aktiv sein, nicht jeder muss das cool finden, aber da kriegst du ja auch gleich mit, wie die Leute ticken und ob das denn die Leute sind, mit denen du auch weiterhin vielleicht so eng zu tun hast oder ob du Ach nee, irgendwie das war jetzt für eine Zeit lang ganz gut, aber jetzt orientiere ich mich vielleicht auch mal anders um. Also ich finde, das hat ja alles auch seine Vorteile.

Martin Geißler: Okay, lass uns ins nächste Thema einsteigen.

Tina Zacher: Sehr gern. Jetzt bin ich gespannt.

Martin Geißler: Es gibt Menschen, die sagen, der Schnee ist schwarz und nicht weiß, auch wenn du ihn diesen hinhältst und zeigst.

Tina Zacher: Ja, kennst du solche Menschen, ne? Noch nie auch getroffen.

Martin Geißler: Nicht wirklich, ne? Also wenn faktisch dieses Blatt Papier weiß ist, ist es weiß. Also, aber da wäre ich auch jemand, ich würde da gar nicht diskutieren, oder? Okay, alles klar, lass mich beruhe.

Tina Zacher: Ja, gebe ich dir recht. Also mittlerweile bin ich auch so weit, dass ich solche Menschen vielleicht auch nicht mehr anziehe, mit denen man über solche Dinge diskutieren muss. Aber ich glaube, kannst du mir da.

Martin Geißler: Ein Beispiel geben, weil ich finde, das mit dem Schnee ist schön bildhaft, aber ich könnte, vielleicht sehe ich es auch einfach nicht, weil ich, ich müsste überlegen.

Tina Zacher: Ich könnte dir jetzt wahrscheinlich konkret gar nichts auf die Hand legen. Ich glaube, es geht prinzipiell um die Art Menschen, die Recht haben wollen, um des Rechthabens Willens. Wenn das jetzt ein deutscher Satz war und nicht Recht haben wollen, um ans Ziel zu kommen oder um eine Lösung zu finden, kannst du damit vielleicht was anfangen.

Martin Geißler: Sie wollen Recht haben, einfach weil sie ihr Ego durchsetzen wollen an der Stelle.

Tina Zacher: Genau.

Martin Geißler: Es geht gar nicht um die Sache an sich, sondern es geht darum, ich bin hier derjenige, der sagt, wo es lang geht.

Tina Zacher: Genau. Und den kannst du aus meiner Sicht so viele Fakten hinlegen, wie du willst. Du kriegst da nicht recht. Also du kriegst da keine Zustimmung, du kriegst da kein Ja, so habe ich es noch gar nicht betrachtet, sondern du kriegst da vielleicht maximal ein Kann schon sein. Wir machen es trotzdem so, wie ich das möchte. Und ich glaube, das ist damit, oder nicht nur ich glaube, sondern das meine ich damit, wenn du mit Menschen zu tun hast, die Recht haben möchten, weil sie recht haben möchten und nicht weil sie ans Ziel kommen wollen oder weil sie eben eine Lösung finden wollen, dann kannst du denen präsentieren, was du willst. Da kommst du nicht, da kommst du.

Martin Geißler: Nicht vor diese Menschen, glaube ich.

Tina Zacher: Aber genau, aber, und wir wissen ja, aber hebelt ja alles, was vorher gesagt wurde, komplett aus. Vor diesen Menschen, muss ich ganz ehrlich sagen, halte ich mich mittlerweile sehr fern, weil ich merke, das tut mir nicht gut, wenn ich mit solchen Leuten zu tun habe auf Dauer.

Martin Geißler: Wann merkst du das? Ist das schon so der erste Augenkontakt, wo du spürst, ich glaube das, oder brauchst du da zwei, drei Minuten Gespräch?

Tina Zacher: Ne, ich glaube, es braucht schon ein Gespräch. Und das, was du gerade angesprochen hast, dieses Aber ich glaube, ich merke mittlerweile an der Art, wie jemand kommuniziert und über den Sprech eines Menschen sehr schnell, wie der gestrickt ist für mich. Ich kann ja wirklich hier, also ich rede ja hier nicht für die allgemeine Menschheit, ich rede ja nur über mich, wie ich das aus meiner Perspektive wahrnehme. Und da habe ich für mich, glaube ich, mittlerweile schon relativ zügig feststellen oder kann okay, ich glaube, du bist, du bist so ein Typ oder du tickst eher so, bist eher unsicher oder bist eher ein Ego Typ oder man teilt die ja auch in verschiedene Farben ein. Das mache ich nicht so weit. Ne, ich bin da nicht so, das steht für mich auf dem Zettel. Das muss ich mir jetzt mal aneignen, dass ich Menschen in diese, sind wir wieder bei der nächsten Kategorie, in diese verschiedenen Kategorien einteilen kann.

Martin Geißler: Warum willst du das machen?

Tina Zacher: Weil ich glaube, dass es uns leichter fällt, mit Menschen umzugehen, wenn wir erkennen, wie die Themen. Und speziell, um nochmal auf diese Führungsposition zurückzukommen, jeder Mensch hat ja einen anderen Need. Und ich glaube, wenn wir den Need von dem Menschen erkennen, können wir dem Dinge auch anders vermitteln. Also ich glaube, ein Team funktioniert ja auch nur gut, wenn es eine gute Mischung ist. Also ich kann es nur mit diesem Beispiel von Tobias Beck so ein bisschen sagen, der sagt, es gibt die Haie, es gibt die Delfine, es gibt die Wale und dann gibt es die Eulen. Und ein Delfin, der hat halt eher diesen Spieltrieb, für den muss alles lustig happy clappy sein, versteht vielleicht eine Arbeitsanweisung anders als eine Eule, die sehr darauf bedacht ist, dass alles an Ort und Stil so den Rundumblick haben möchte.

Martin Geißler: Zahlen, Daten, Fakten.

Tina Zacher: Ja, Zahlen, Daten, FAkten, genau. Und ich glaube, je besser wir unser Gegenüber einordnen können, umso besser können wir einfach Dinge vermitteln.

Martin Geißler: Wie würdest du mich einkategorisieren?

Tina Zacher: Das ist schwierig. Gott, lass mich kurz eine Sekunde drüber nachdenken. Ich glaube, du bist schon so ein Hai. Also das sind ja die. Doch, doch. Also du bist schon so ein Business Typ auch. Ich glaube, du weißt schon so, wo die Reise hingeht. Aber aufgrund der Tatsache, dass du Produzent bist und Produzenten ja auch lustige Menschen sind, glaube ich, bist du auch.

Tina Zacher: Ich kann es nicht sagen, aber vielleicht so eine Mischung aus Hai und Delfin.

Martin Geißler: Danke.

Tina Zacher: Ist es so?

Martin Geißler: Ja, sehe ich genauso.

Tina Zacher: Echt jetzt?

Martin Geißler: Ja, also ich bin kein Zahlen, Daten und Fakten Mensch. Da muss ich mich echt rein quälen, auch wenn es viel im Business Kontext.

Tina Zacher: Damit zu tun hat.

Martin Geißler: Und Eule auch auf gar keinen Fall. Also das, ne, ist ja Zahlen, Daten, Fakten und das andere ist Wal.

Tina Zacher: Nein, der Wal, das ist schon so der, der will halt auch gucken, dass allen immer recht ist und dass alles für alle sehr cozy ist und so. Bin ich nicht. Glaub du auch nicht oder nicht mehr.

Martin Geißler: Ich habe mich da etwas wegentwickelt, sagen wir es mal so. Also bin nicht mehr everybody's Darling, weil.

Tina Zacher: Everybody'S Darling ist auch schnell. Everybody's Depp. Das ist ja das Problem an der Sache.

Martin Geißler: Schön, dass du so dramatisch.

Tina Zacher: Darf ich das hier überhaupt? Darf ich solche Wörter verwenden wie Depp? Fuck, Scheiße.

Martin Geißler: Alright, jetzt glaube ich, jetzt wird es ein bisschen. Jetzt wird es spannend. Nächster Punkt. Ein habe ich noch Meine Eltern sind die fleißigsten und die sparsamsten. Geld war immer negativ behaftet. Da steckt so viel drin.

Tina Zacher: Ja, also am Ende des Tages kann ich das genauso unterschreiben. Für mich spielen meine Eltern wie für die meisten Menschen wahrscheinlich eine sehr große Rolle. Ich habe aber für mich festgestellt, Ich will das so für mich nicht durchziehen in meinem Leben. Also wie gesagt, meine Eltern haben bis heute, obwohl die beide in der Rente sind, buckeln die ohne Ende. Die haben immer Arbeit, obwohl sie nicht mehr arbeiten. Also es ist immer Das müssen wir noch machen, das müssen wir noch machen. Das ist ja schön. Ich finde es ja gut, dass die so Aufgaben für sich haben, aber beim Sparsam geht es schon los.

Tina Zacher: Also ich bin kein Mensch, der sich selber, der auf der einen Seite arbeiten will ohne Ende, das mag ich schon. Also ich habe Bock zu. Also ich kann auch kein Wochenende mehr zu Hause sitzen und nichts tun. Schwierig. Aber ich will mir dann auch was gönnen davon und ich will auch im Speziellen für meine Familie, keine Ahnung, ich hau das jetzt hier einfach mal so raus. Wenn ich Bock habe mit denen für fünf Tage in so ein Familienhotel zu fahren und das kostet mich für fünf Tage dreieinhalb 1000 Euro, dann ist mir das scheißegal und ich möchte dieses Gefühl, es ist mir scheißegal haben. So Punkt. Das wäre bei meinen Eltern nie möglich gewesen, weil meine Eltern immer so waren, dass da jeder Urlaub, der musste sich so hart erarbeitet werden und wir sind in Urlaub gefahren.

Tina Zacher: Ich hatte da echt kein Defizit, aber es war nicht schön, weil das immer so, was das kostet und wie teuer das ist und das will ich für mich schon schon nicht haben. Also das ist so, mit dem kann ich nicht, kann und will ich nicht leben. Das ist für mich nicht der Sinn des Lebens. Also es ist ja für mich auch nicht der Sinn des Lebens, Geld sinnbefreit rauszuballern. Hauptsache das Geld ist weg. Um das geht es nicht. Aber ich möchte, wenn ich wirklich viel und hart arbeite oder hart und smart arbeite, das auch genießen können für mich. Genau.

Tina Zacher: Wie war das Ende des Satzes? Sie sind die fleißigsten und sparsamsten Menschen.

Martin Geißler: Geld war immer negativbehaftet.

Tina Zacher: Das ist genau der Punkt. Also Geld war bei meinen Eltern immer negativ behaftet, weil man musste sehr hart dafür arbeiten und trotzdem hat es gefühlt irgendwie nie so für alles, was man gerne gehabt hätte, gereicht. Und nochmal, ich hatte, meine Eltern haben ein Haus, die haben einen Garten, also der Kühlschrank war immer voll. Es hat da nichts gemangelt. Aber dieses Mindset Thema Geld, also wir sparen, wir investieren nicht, weil das ist gefährlich oder wir haben nicht so viel Geld, um da mal vielleicht auch ein bisschen Risiko zu zu gehen. Das ist halt das, was ich für mich nicht übernehmen konnte und wollte.

Martin Geißler: Können deine Eltern das annehmen, wenn du die einlädst?

Tina Zacher: Ne, schwierig. Also eigentlich gar nicht. Und das ist auch tatsächlich so ein bisschen ein tricky Thema. Also ich glaube, das habe ich noch nie irgendwo erzählt, aber ich habe tatsächlich auch für mich beschlossen, dass ich zu meinen Eltern einen gewissen auch Abstand benötige, damit es mir selber auch gut geht. Also das hat nicht bezüglich wegen dieses Themas alleine, aber ich merke, dass es da auch mit zunehmender Persönlichkeitsentwicklung einen gewissen Gap gibt, der da auch nicht mehr so aufzufangen ist. Und ich glaube, ab einem gewissen Punkt darf man auch bei Eltern Hey, ich weiß, ihr seid meine Mama und mein Papa und ich bin euch dankbar für alles, was ich bekommen habe und mitbekommen habe von euch, aber eine gewisse Distanz ist vielleicht gar nicht mal so schlecht an der einen oder anderen Stelle, oder.

Martin Geißler: Dass du deinen eigenen Weg gehst mit deinen Erwartungen und mit deinen Werten, die du Ja genau.

Tina Zacher: Und ich glaube, das ist natürlich auch so ein Generationenthema. Also meine Eltern sind beide über 70, ich glaube, die beschäftigen sich halt natürlich auch nicht mit solchen Themen und die sehen das vielleicht auch gar nicht mit mal so normal, dass Leute wie ich ich gehe mal für ein Jahr in Therapie oder zwei, weil ich glaube, ich brauche jetzt gerade irgendwie mal so. Das ist aber auch alles völlig vorwurfsfrei. Also ich möchte es auch dazu sagen, ich sage das nicht aus einem Hass heraus oder aus einer Unzufriedenheit heraus, sondern ich habe für mich einfach gelernt, das zu akzeptieren, dass wir halt in gewissen Dingen und Themenbereichen anders ticken und das ist auch okay und völlig in Ordnung.

Martin Geißler: Stark, danke für deine offenen Worte.

Tina Zacher: Hat lang gedauert, hat 10 Jahre, würde ich jetzt mal behaupten, gedauert, bis ich an dem Punkt war, wo ich sagen OK, Entschuldigung, das tut auch nicht mehr weh oder es tut nicht mehr so oft weh, weil natürlich jetzt kommt dann also wir sind ja jetzt im Dezember, wir sind kurz vor Weihnachten, das sind natürlich dann schon einmal so Zeiten im Jahr, wo ich mir denke, ach, wäre schön, wenn es vielleicht noch ein bisschen closer wäre das Ganze, aber also alles gut, ich habe da schon meinen Frieden, aber wie du merkst, es gibt schon auch nur Themen, wo ich dran arbeiten darf.

Martin Geißler: OK, jetzt haben wir schon das Thema Geld angesprochen. Ich glaube, da bist du in dem Game, bist du auch richtig gut am Start.

Tina Zacher: Wieso glaubst du das?

Martin Geißler: Ich habe die ein oder andere Sache mitbekommen, so am Rande. Ich glaube Investments und so weiter. Da bist du gut aufgestellt, kann man das so sagen?

Tina Zacher: Ja, oder zumindest immer noch dabei, mich da gut aufzustellen. Das würde ich schon behaupten. Also ich habe mir letztes Jahr meine ersten zwei Kapitalanlagen gekauft, zwei Wohnungen in Berlin. Ich bin gerade dabei, die dritte Wohnung zu kaufen und habe mich halt in den letzten Jahren sehr stark mit diesem Thema Investieren beschäftigt. Also da auch vielleicht eine kleine Anekdote. Ein früherer gemeinsamer Kollege von uns hat ein Buch geschrieben, das heiß Geld alleine ist auch eine Lösung.

Martin Geißler: Mike.

Tina Zacher: Genau, Mike schöne Grüße an der Stelle. Und der hat mir dieses Buch geschenkt und das war das erste Buch, das ich zu diesem Thema gelesen habe, habe. Und da geht es nicht nur um Kohle, sondern da geht es auch um das Thema Mindset. Welche Einstellung hast du zu Geld etc. Pp. Und das war für mich der Startschuss, dass ich mich genau mit diesen Themen weiter beschäftigt habe, mit Persönlichkeitsentwicklung angefangen habe zu beschäftigen etc. Pp. Und ja, im Zuge dessen hat sich das halt in den letzten Jahren wirklich für mich entwickelt und ich bin momentan dabei zu okay, ich fokussiere mich im Moment auf die immos, weil man dieses Thema Fremdkapitalhebel sehr gut spielen kann und sehr gut für sich selber nutzen kann und finde aber auch andere Assets wie, keine Ahnung, Aktien, Krypto, Bitcoin.

Tina Zacher: Ich finde das alles mega spannend.

Martin Geißler: Okay, jetzt mal runtergebrochen, diese ganzen vier, fünf Themen, die wir angebrochen haben und jetzt genau auch dieses Geldthema. Sind das alles Sachen, die auch in deiner Community besprochen werden?

Tina Zacher: Ja, also ja. Ja, ich habe ja meinen Podcast schon so aufgebaut, dass es Ja, also da geht es ja nicht nur um Finanzen, da geht es um Erfolg aus den unterschiedlichsten Bereichen, weil ich Erfolg hat ja.

Martin Geißler: Jetzt nicht nur was mit Geld zu tun, also überhaupt nicht.

Tina Zacher: Erfolg definiert jeder anders und Erfolg hat viele Gesichter, sage ich jetzt mal. Und genauso läuft es in der Community auch ab. Also ich habe Wir haben das in ganz verschiedene Themenbereiche runtergebrochen, um die es geht. Und ich habe jetzt beispielsweise Frauen dabei, die hey, ich habe 95 Einheiten, also ich habe 95 Immos in meinem Portfolio, völlig utopisch. Aber beim Thema Social Media zum Beispiel habe ich noch gar keine Erfahrung und gar keine Skills. Aber dann gibt es wiederum Frauen in der Community, die sind vielleicht beim Thema Immos ganz am Anfang, sind aber Social Media mäßig total vorne dabei und somit entsteht in dieser Community eine total schöne Dynamik, weil jeder etwas hat, was er mit reingibt, aber auch gleichzeitig etwas findet, was er für sich rausziehen kann. Und das macht für mich eine Community aus.

Martin Geißler: Achtest du darauf, dass es da ein Geben und Nehmen gibt oder wie kommt man da rein? Kann man sich einfach anmelden?

Tina Zacher: Ne, ich mache das tatsächlich sehr offensiv über ein Bewerbungsverfahren, nenne ich es jetzt mal. Also da steht auch nie ein Button, auf dem dann steht hier was weiß ich, also hier anmelden, sondern hier steht immer hier bewerben. Und im Grunde genommen läuft es einfach so, dass ich eine Mail bekomme, wenn sich jemand bewirbt und ich mit jeder Frau, die da rein möchte, telefoniere. Also auch gerade jetzt auf dem Weg hierher habe ich noch mit einer telefoniert, die startet jetzt am Freitag in die Community. Und mir ist es deswegen so wichtig, weil mir geht es nicht um ein Aktiendepot von 1,5 Millionen und mir geht es nicht um 90 Immobilien. Mir geht es um das Mindset. Mir geht es darum, dass da Frauen zusammenkommen, die auf der gleichen Mindset Welle schwimmen, nenne ich es jetzt mal. Dass da Frauen sind, die jammern, bringt mich nicht weiter.

Tina Zacher: Ich will nach vorn kommen, Dass da Frauen drin sind, die Hey, ich weiß, da gibt es doch mehr für mich, wenn ich keinen Bock mehr habe auf diesen To Job, ja, OK, dann suche ich mir Menschen, die mir zeigen, wie ich aus dem Nine to Five rauskomme und dann gehe ich diesen Weg, weil ich weiß, ich schaffe das und darum geht es mir. Und deswegen telefoniere ich da mit jeder vorher selber. Ob das dann 20 Minuten sind oder eineinhalb Stunden, das ist mir eigentlich völlig egal. Aber ich will wissen, wer da drin ist. Und es ist ja auch mein Baby und mir geht es um Klasse, nicht um Maße. Das ist der Punkt.

Martin Geißler: Wie ist da die Vision? Du hast ja vorhin auch gesagt, du hast ein ganz klares Ziel vor Augen.

Tina Zacher: Ja, so klar ist es vielleicht noch gar nicht erwischt. Also meine Vision ist nicht zu sagen, ich möchte jetzt hier die größte Community für Frauen Deutschlands aufbauen, weil ich nicht glaube, dass es immer nur um Größe geht, um es jetzt mal auf das Klassische runterzubrechen. Ne, ich glaube, ich möchte am Ende des Tages einen qualitativ hochwertigen Raum für Frauen schaffen, wo Frauen einfach okay, da habe ich einen Safe Space, da habe ich Frauen auf Augenhöhe. Ob sich das zum Schluss auf 100 200 oder 500 Frauen rausläuft, die dann da mit dabei sind. Also im Moment geht es mir nicht ums Skalieren, also zumindest in der Form nicht ums Hochskalieren. Skalieren kann ja auch anders stattfinden, Aber mir geht es um die Community an sich. Also mir macht es so viel Spaß und mich erfüllt es so sehr, wenn ich sehe, wie sich diese Dynamik da entwickelt, wie sich die Frauen entwickeln, was da passiert, dass das im Moment einfach mein Fokus ist, das weiter aufzubauen, die Qualität da hochzuhalten. Mir schweben zumindest fürs nächste Jahr weitere Festivals vor.

Tina Zacher: Also ich will die Festivals ausbauen auf mindestens zwei Stück pro Jahr. Und möchte eventuell nächstes Jahr auch so eine kleine Mastermind Reise mal starten mit ein paar Frauen, die da Bock drauf haben. Ich glaube, das könnte auch geil werden. Und das ist jetzt so mein Jahresplan für 2026.

Martin Geißler: So, weil jetzt wird nämlich die ganze Sache rund, weil vielleicht diejenigen, die am Anfang gesagt haben, haben, weil ich bin ja mit dem Video eingestiegen, wo ich gesagt, du hast dich da ein bisschen echauffiert drüber, dass so viele jammern. Das machst du neben deinem Hauptjob, wo du eine Führungsrolle hast mit Kindern, mit Haus, mit allem drum und dran. Also man sieht, es geht ja gleichzeitig.

Tina Zacher: Also ich möchte es natürlich fairerweise auch sagen, ich bin ja mit einer Frau verheiratet, die bei uns zu Hause, ich sage jetzt mal im klassischen Sinne eher die Mama Rolle einnimmt als ich. Also wenn man, wenn man es mal aufs Klassische runterbricht, ich bin die, die arbeiten geht und den Großteil des Einkommens verdient. Also fair enough, das mal dazu zu sagen. Und ich durfte dafür auch Sachen gehen lassen in meinem Leben. Also ich habe ja, das weißt du ja auch noch, ich bin ja leidenschaftliche Musikerin immer gewesen.

Martin Geißler: Ich wollte noch auf das Thema Musik und Sound schon noch zu sprechen.

Tina Zacher: Guck mal, okay. Genau, ich habe Dieses Jahr nach 10, ne nach 9 Jahren das letzte Mal auf dem München Oktoberfest gesungen, hab da einen Haken dahinter gemacht. Ich habe dieses Jahr keinen einzigen anderen Gig angenommen, was ich ja sonst sehr regelmäßig gemacht hab, weil ich für mich wusste, okay, ich muss jetzt da irgendwo Platz schaffen, sonst geht es irgendwann wirklich nicht mehr. Und sonst gehe auch ich irgendwann vor die Hunde. Aber ja, ich bin davon überzeugt, Wenn man ein Ziel hat und wenn man etwas hat, wofür man brennt und was man gerne tut, dann funktioniert das auch. Ich gucke auch kein Netflix. Also ich könnte keine einzige Serie bei Netflix sagen. Ich hab gestern, glaube ich, nach drei Jahren mal wieder einen Film geguckt am Abend, weil ich wirklich gar nichts mehr zu tun hatte, so blöd gesagt.

Tina Zacher: Aber das kommt halt bei mir fast nicht vor.

Martin Geißler: Wie sehr geht dir da das Schlagzeug ab?

Tina Zacher: Schon manchmal. Also ja, das ist schon so ein. Aber da gibt es schon auch Pläne, das vielleicht noch mal revivaln zu lassen, sag ich jetzt mal, aber in anderer Form. Also ich habe auch für mich, okay, dieses Oktoberfest, das war ja für mich auch lange so ein Ego Ding. Ich habe das geliebt, da auf der Bühne zu stehen und vor so einem Zelt fast ja, sechseinhalbtausend Leute, das war ja mega geil. Und die letzten Jahre habe ich festgestellt, okay, eigentlich ist es den Leuten ja scheißegal, ob ich da oben stehe oder irgendjemand anders. Die wollen einfach 5 Maß saufen und wollen halt Sweet Caroline mitsingen. Ob ich das bin oder jemand anders, ist egal.

Tina Zacher: Und ich glaube, jetzt, wo du das mit dieser Vision ansprichst, doch, ich habe da schon so eine Vision für mich selber, dass ich jetzt aber. Ja, ja, also habe ich auch noch nirgendwo erzählt. Jetzt wird es hier voll deep. Hey, beim Geißler, warte mal, meine Vision.

Martin Geißler: Ist, wenn ein Plan funktioniert, irgendwann dieses.

Tina Zacher: Thema Persönlichkeitsentwicklung gepaart mit ein bisschen Comedy, gepaart mit Musik, glaube ich, irgendwann auf eine Bühne zu kriegen, das wäre geil. Das könnte ich mir vorstellen und das, glaube ich, wäre auch was, was ich fühlen würde. Sehr. Und ich glaube, dann hat es nochmal, dann hat auch die Musik wieder einen anderen Wert. Also nicht, weil ich dann vielleicht jemand bin, der da auf der Bühne steht und da was präsentiert, aber weil es um ein anderes Thema im Kern geht. Und doch, ich glaube, sowas kannst du da.

Martin Geißler: Hast du da Vorbilder. Also weil du hast jetzt vorhin auch Tobias Beck gesagt, ich glaube, der macht auch ganz viel Verrücktes, wo die Leute auf seinen Seminaren durchdrehen und unter Halligalli, Trexau Party ist, aber er macht auch sehr viel mit Musik, Traumreise und so weiter. Da ist auch Musik, finde ich, immer ein fester Bestandteil, der emotional dann auch noch mal ganz anders packt.

Tina Zacher: Ich glaube, Tobias Beck kann halt nicht singen.

Martin Geißler: Tobi, schreib doch mal in die Kommentare, ob du singen kannst.

Tina Zacher: Gib mal Bescheid. Ja, ich glaube halt, also ne, Vorbilder. Ich glaube, ich hatte vor kurzem einen Call mit der Clementa. Ich weiß nicht, ob du die kennst. Die Clementa macht auch tollen Content auf Instagram, war auch bei mir im Podcast und die meinte, sie glaubt, so was gibt es noch nicht. Dann hast du natürlich auch so eine Pionierrolle im Sinne von da musst du erst mal machen, weil es gibt keinen Weg, den du schon mal so gehen kannst. Aber ich glaube, mir geht es auch gar nicht so ein Vorbild in dem Sinne zu haben, wo ich sage, ich möchte so sein wie die oder wie der. Also bei Tobi Beck finde ich das auch mega geil, weil ich halt da emotional sehr abgeholt werde.

Tina Zacher: Ich glaube, das ist so mein Ziel, Leute emotional abzuholen, da wo sie stehen und vielleicht bei dem einen oder anderen irgendwas rauszukitzeln, wo man sich Ja, OK, stimmt, dann mache ich es halt mal. Ob ich da zu berufen bin oder nicht, das wage ich jetzt selber im Moment noch gar nicht zu sagen. Aber ich glaube, ich würde es schön finden, so was machen zu dürfen.

Martin Geißler: Ich sehe dich da schon und ich.

Tina Zacher: Sehe meine Skills, was zum Beispiel die Musik betrifft, egal ob jetzt Schlagzeug oder Singen aus meiner heutigen Position oder in meinem heutigen Setup, da besser eingesetzt als vor Besoffenen auf der Wiesn. Das hat alles seine Berechtigung, aber das fühle ich halt nicht mehr für mich.

Martin Geißler: Bei mir hat es bloß gerade im Kopf gerattert, weil ich mir gedacht Es vereinen sich da aber auch wieder alle Sachen aus dem Radio so ein bisschen absolut Entertainment, Comedy, Musik, voll. Ist doch eine runde Sache.

Tina Zacher: Ja, ich glaube halt jetzt nochmal es gibt ja auch genügend Leute, die beim Radio schon seit ewigen Zeiten sind und da vielleicht auch nicht mehr zufrieden sind. Ich will jetzt hier niemanden, um Gottes willen, gibt es ja in jeder Branche. Und ich denke mir aber für mich ich möchte nie an diesen Punkt kommen beispielsweise, wo ich dann irgendwann vielleicht auf dieser Position sitze und mir Hey, ich bin eigentlich gar nicht mehr zufrieden, ich bin gar nicht mehr happy, Ich will das eigentlich gar nicht mehr machen, Mache ich aber trotzdem, weil was soll ich denn sonst machen? An diesen Punkt möchte ich niemals kommen auch, weil ich finde, dass ich das diesem Unternehmen und diesen Menschen, mit denen ich da arbeiten darf, auch schulde. Also ich schulde denen das auch, dass ich da mit Pride and Passion vorausgehe und Hey, das ist die Vision des Senders, da wollen wir hin, da geben wir Gas. Ich habe da auch riesengroße Demut vor dieser Aufgabe, muss ich wirklich sagen. Also ich bin sehr dankbar und sehr demütig, dass ich das machen darf. Und gleichzeitig denke ich mir aber eben auch, wie du sagst, ich habe ja so viele Sachen lernen dürfen in den letzten Jahren, habe ein Thema für mich gefunden, das mich auch interessiert. Warum dann nicht auch dahin shiften und mal gucken, was da eigentlich geht.

Tina Zacher: Also ist doch geil, wenn man seine Skills auch irgendwie anderweitig einsetzen kann.

Martin Geißler: Gibt es für dich den einen besten Radiomoment bis bisher?

Tina Zacher: Boah, den einen besten Radiomoment bisher? Also für mich persönlich, weil ich da zweimal extrem aus meiner Komfortzone rausgeholt wurde.

Martin Geißler: Schau einer an.

Tina Zacher: Ja, genau. Für mich persönlich gab es zwei Momente. Einmal durfte ich mit einem Bundespolizeihubschrauber über ein Hochwassergebiet fliegen, aber ich saß da nicht drin, sondern ich saß an der Kante mit den Beinen nach draußen hängend angeschnallt nach hinten oben und ich hab Höhenangst. Also ich hasse fliegen. Ein damaliger Kollege, du kennst ihn, du weißt genau von wem ich rede. Ich spreche den Namen nicht aus. Hat damals Bombe.

Martin Geißler: Bombe.

Tina Zacher: Bombe. Genau. Zacharin. Zacharin, du machst es, Du kennst dich da aus. Das war in meiner Heimatregion zu der Zeit, wo das Hochwasser war. Und dann ist dieser Heli einmal quasi in die eine Richtung gefl Hat eine Kurve gemacht und ist in die andere Richtung geflogen. Die Kurve hat er so gemacht, dass ich sozusagen dann noch mal nach vorne gekippt mit dem Blick nach unten da draußen hing. Das war einer meiner persönlichen Radiomomente, weil ich mir Ich sterbe hier jetzt gleich.

Tina Zacher: Und fair enough, muss ich sagen, ich glaube, als ich das erste Mal in einer Morningshow für mich ein Wetter moderieren durfte, neben einem sehr erfahrenen, einen Radiomoderator, der auch so eine gewisse Vorbildfunktion oder zumindest irgendwie ein Role Model war, das war schon auch besonders.

Martin Geißler: OK krass.

Tina Zacher: Für mich persönlich, ich glaube, aufs Radio oder auf den Sender selbst betrachtet, gibt es zig Momente die ich schön fand und die ich genossen habe auch.

Martin Geißler: Ich habe mit dem Hintergedanken gefragt, um es einzukategorisieren, hat das was Persönliches zu tun, wo ich jetzt mal den Hubschrauberflug einkategorisieren würde oder auch die Moderation oder was mit Sound, mit Musik. Du hast ja auch an zig Produktionen mitgewirkt, Es Jetzt Comedy mäßig, IrGendwelche Rollen üBernommen oder gesungen. However.

Tina Zacher: Ja, also tatsächlich auf den Sound gesehen. Ich durfte einmal für den damaligen Sender einen Song mit vertonen, der war eigentlich von Johannes Oerding. Er wurde dann umgetextet auf Bayern, auf das Bundesland und da durfte ich sozusagen einen Part singen. Das war für mich schon sehr besonders. Also überhaupt, wenn ich bei der Produktion sein durfte, das weißt du ja auch noch, war ich immer sehr happy und hab das immer gern gemacht, weil ich auch eben nach wie vor glaube, dass Audio ein Medium ist, das uns total ins Herz trifft, weil da auch das Kopfkino losgeht. Also du hörst einen Song, den du geil findest, ich höre den gleichen Song, aber wir verbinden wahrscheinlich beide ein anderes Bild, ein anderes Thema, ein anderes Gefühl damit. Und das ist, finde ich, etwas, was nur Musik oder Audio in dem Sinne kann. Also Menschen verbinden über Kontinente hinweg und wir hören das Gleiche, aber fühlen vielleicht komplett andere Dinge und trotzdem ist eine Verbindung.

Tina Zacher: Und das schafft Radio nach wie vor, wenn es aus meiner Sicht gut gemacht ist und Audio sowieso.

Martin Geißler: Johannes Oerding ist der einzige Künstler, also in Tonstudios redest du immer so von irgendwelchen Magic Moments oder Aufnahmen oder sonst irgendwas. Johannes Oerding hat damals eine Unplugged Version gespielt. Ich weiß nicht mehr, welcher Song es war, aber er war derjenige, der es so für mich als einziges geschafft hat, diesen Aufnahmeraum für sich einzunehmen, da komplett einzutauchen und den Song so zu performen. Also er hat Akustikgitarre gespielt und gesungen. Das war nur Gänsehaut, das war ganz, ganz großes Tennis.

Tina Zacher: Ich würde sogar noch ein Stück weiter gehen. Ich finde, Johannes Oerding nimmt den Raum schon ein, wenn er rein. Also durch eine ganz unaufgeregte, aber gleichzeitig sehr präsente Art und eine sehr angenehme Art. Es gibt ja diese Leute, die kommen in den Raum und irgendwie geben die dir ein gutes Gefühl und du weißt gar nicht so sehr, warum. Für mich war Johannes Oerding einer derjenigen, ich weiß nicht, ich durfte den mal dann remote interviewen am Telefon. Da bin ich zu Hause im Homeoffice gewesen, an der Baustelle, Mein Haus war im Rohbau, da habe ich Johannes Oerding interviewt und selbst da war es ein gutes Gefühl, das ich hatte. Aber ja, also das ist halt ein grandioser Musiker. Warum ist er ein grandioser Musiker? Der macht es, weil er Bock drauf hat.

Tina Zacher: Du hörst halt, der schreibt Songs aus Pride and Passion. Der verbindet ein Gefühl damit. Der gibt seinen Gitarren wahrscheinlich Namen. Der hat wahrscheinlich jede Gitarre einen Namen oder zumindest weiß er, wo er die gekauft hat. Jeder Amp, den der da stehen hat, weiß er, wieso der und der so und so klingt. Und das macht halt den Unterschied aus meiner Sicht.

Martin Geißler: Es ist total schade, dass du jetzt die Frage selbst beantwortet hast, weil sonst hätte ich Johannes, schreib uns doch mal in die Kommentare, wie machst du das?

Tina Zacher: Es ist ja nur eine Vermutmasung von mir. Vielleicht macht er es auch nicht so und sagt nee, Gitarre ist Gitarre, glaube ich aber nicht.

Martin Geißler: Wer hier alles drunter schreiben muss, wunderbar. Wir verlinken einfach alle so Tina, ja, jetzt, wir nehmen die Episode fast Mitte Dezember auf, veröffentlichen wir im Januar, wenn wir uns in einem Jahr hier wieder an den Tisch setzen. Was ist bis dahin bei dir passiert?

Tina Zacher: Gute Frage. Sehr, sehr gute Frage. Also wenn ich eins nicht habe, dann ist es ein Fünfjahresplan. Es gibt ja so ein nettes Sprichwort, das heiß Willst du Gott zum Lachen bringen, dann erzähl ihm deine Pläne. Das habe ich auch feststellen dürfen in den letzten Monaten, dass wenn wir Pläne machen, das Leben uns oft dazwischen grätscht, sowohl im Positiven als auch vielleicht mal im Negativen oder in einem Anstoß irgendwo hinzukommen.

Martin Geißler: Richtungsweisenden Hinweis.

Tina Zacher: Also ich würde mal behaupten, auf meinen Job im Radio zu sehen, stehen wir mit deutlich mehr Hörern da und sind weiterhin auf Wachstumskurs. Und Gleiches gilt für Podcast und Community. Also ich habe wirklich vor, mit der Community weiter Gas zu geben, aber eben nicht nur, was die Zahl der Frauen betrifft, die da drin ist, sondern vor allen Dingen auch mit der Qualität und mit dem Angebot, das ich da auch gebe und dem, was ich da reingeben und bieten kann. Und Podcasts, ja, da gibt es natürlich schon so ein, zwei, drei Gästinnen, die ich gern noch am Mikrofon hätte, an denen ich dran bin und wo ich sage, okay, okay, die habe ich dann in einem Jahr gehabt.

Martin Geißler: Sehr gut, finde ich. Klingt nach einem sehr guten Plan. Genau so machen wir es und nicht anders. Tina, vielen Dank, dass du da warst.

Tina Zacher: Danke, dass ich da.

Martin Geißler: Vielen Dank für deine Offenheit.

Tina Zacher: Ja, Dankeschön. Das sind ja die guten Fragen, die locken dann Sachen raus. Kann ich mich nur bedanken.

Martin Geißler: Bis zum nächsten Mal. Servus, here we go again.

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