Warum Eure Marke eine hörbare Stimme braucht, sowie Commitment & Kreativität

Shownotes

Wie weit würdest Du gehen, um Dein Ziel zu erreichen? Bei mir hieß das: Ein Podcast-Setup zwischen Baulärm, einem kleinen Wasserrohrbruch und einem krankheitsbedingten Gastausfall. Das Provisorium ist da, denn der Plan ist klar, und mein Commitment ist größer als das aktuelle Chaos im Haus.

In dieser Solo-Episode berichte ich direkt von meinen Eingebungen der letzten Woche. Ich spreche über das Thema, bei dem KI und Audio so richtig aufeinanderprallten und ich einen Schockmoment erlebte oder einfacher gesagt: Eine weitere Erkentniss, wie sich das Radio mit KI weiter als Medium abschafft.

Außerdem wichtig: Warum Kreativität die einzige Antwort auf plumpe KI-Werbung ist.

Klarer Pitch: Wir suchen aktuell zwei neue Podcast-Kunden für 2026, die wirklich eine ganzheitliche Strategie verfolgen wollen.

Die These von Jean Pierre Kraemer: Marken, die keine Stimme haben, werden untergehen.

Die Frage zum Schluss: Wenn Eure Marke sprechen könnte, welche Stimme hätte sie?.

Hört rein und teilt mir eure Meinungen und Fragen mit!

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⭐️ Bulletpoints:

  • Spontanes Solo
  • KI-Werbespots und ihre Probleme
  • Kreative Werbung für Ohrentropfen
  • Podcast-Kunden gesucht für 2026
  • Appell: Auditives Branding überlegen

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Martin Geißler: www.martin-geissler.com

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Transkript anzeigen

Martin Geißler: Here we go again. Wie sehr willst du es wirklich? Wie sehr committest du dich deinem Unternehmen gegenüber und wie sehr committest du dich dir selbst gegenüber, wenn du dir was vorgenommen hast? Herzlich willkommen in diesem Sinne zu einer neuen Episode von Here we go again. Heute Wie ihr auf YouTube und auf Spotify, wenn ihr das Video seht, seht in einem komplett neuen Setup, weil ja da komme ich gleich drauf. Viele würden sagen die letzten anderthalb Wochen war hier Chaos. Ich würde sagen hier war richtig viel los. Bei uns wird gerade einiges umgebaut. Hier im Haus kommt eine komplett neue Heizung und kommt komplett neues Elektro Zeug rein, Elektro Ladesäulen für die Autos vor der Haustür und so weiter. Da ist jede Menge Krach und auch ein kleiner Wasserohrbruch dazwischen und dementsprechend hat sich die Podcast Aufnahme, die natürlich wie immer eigentlich mit dem Gast geplant war, erst verschoben und dann ja also erst habe ich verschoben, weil es hier gar nicht möglich war irgendwas aufzunehmen.

Martin Geißler: Dann hat der Gast jetzt schlussendlich verschoben, weil er so krank, wirklich krank ist, dass man ihn nicht vor ein Mikrofon oder eine Kamera setzen kann. Drum war die Frage was machen wir Und ja, sieht alles ein bisschen provisorisch aus und es ist bisschen wackelig, aber es geht ich z durch, weil ich hatte mir vorgenommen zehn Podcast Episoden aller zwei Wochen, das muss gehen, dann schaue ich es mir an und dann entscheide ich wie machen wir weiter, machen wir überhaupt weiter Und eins ist klar, ich würde heute hier nicht sitzen und die Episode durchziehen, wenn ich keinen Bock mehr drauf hätte. Was heißt weitermachen? Also wir haben drüben dann den Aufnahmeraum mit dem großen Tisch und da wird dann noch mal akustisch viel mehr optimiert werden, wird nochmal Equipment eingekauft werden, um uns das Leben im Nachgang ein bisschen leichter zu machen und und und. Also da wird es auf jeden Fall weitergehen, weil es sind auch richtig gute Podcast Gäste jetzt dann am Start. Also nächster Montag kommt jemanden, da würde ich sagen, den kennen 80 Prozent der Leute in Deutschland haben die Stimme auf jeden Fall schon mal gehört und wissen was damit anzufangen. OK deshalb jetzt mal ein komplett neues Format. Gebt mir gerne Bescheid, wie euch das taugt, wenn ich mal hier alleine sitze und von meinen Erfahrungen und Eingebungen der letzten Woche spreche, weil mich hat ein Thema erwischt zum allerersten Mal, dass ich sagen würde, hier krachen KI und Audio aufeinander und es geht komplett nach hinten los. Oder es ist sogar ein neues Kapitel von Das Radio schafft sich weiter ab, weil also ich war im Auto unterwegs und habe einen Werbeblock gehört auf dem regionalen Radiosender auf den Antennen Bayerns und in dem Werbeblock waren drei Spots nacheinander geschalten, die a KI generiert waren und b sich die Kunden dazu entschlossen hatten, alle denselben Sprecher zu benutzen.

Martin Geißler: Also ich habe mich da wirklich auch noch mal rückversichert bei einem Moderator, ob das wirklich so war, so wie ich es wahrgenommen habe und es war so, also drei verschiedene Spots, alle vom selben Sprecher, alle KI generiert, drei verschiedene Unternehmen, drei verschiedENE Produkte, Dienstleistungen, ich weiß gar nicht mehr was es war, weil das natürlich alles in sich verwässert war und hier gehen so viel Ebenen auf, die einfach aus meiner Sicht so dermaßen in die falsche Richtung gehen. Ebene 1 Der Kunde, wenn er Werbung auf einem Radiosender bucht, der erwartet sich doch auch irgendein Ziel. Also hoffentlich, also sei es Besucher auf der Webseite, der Absatz von einem Produkt wird gesteigert, ist ja ein Mitarbeiter gefunden oder oder oder. Es gibt ja zig Möglichkeiten, warum man da Werbung schaltet und durch diese Maßnahme wird das Ziel definitiv nicht erreicht werden. Also kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, weil also ich verstehe auch nicht, warum man sich da zum Beispiel darauf aufgeilt, sich in der Werbespot Produktion Geld zu sparen. Und das sage ich jetzt nicht nur aus der Sicht einer Agentur oder eines Dienstleisters, der Spotkonzepte, Kreationen entwirft, produziert mit Sprech zu tun hat und und und, weil ich verstehe allein den Sinn nicht dahinter, wenn ich jetzt einen regionalen Audiospot buche, da habe ich auch in einem kleineren Paket locker 80 Media Spend, den ich dafür bezahlen muss. Warum spare ich denn da bei der Produktion? Das wäre ja genauso wie es wenn ich einen Flyer drucken würde und man könnte ihn nicht lesen, weil der Druck schief läuft oder wie auch immer und es geht an 10 Millionen Haushalte raus und keiner kann es lesen, es wird nur Geld verbrannt. Warum kaufe ich mir einen krassen Mittelklassewagen und bauen Rollermotor rein? Also es gibt in sich keinen Sinn.

Martin Geißler: So und jetzt hast du auf der einen Seite den Kunden, der natürlich nicht happy ist, so wie die Kampagne läuft. Also gehe ich jetzt mal ganz stark davon aus, die dann auch natürlich von Kollegen oder anderen Unternehmern wahrscheinlich gefragt du und wie war das so im Radio? Und dann wird er sagen, eher schwierig. Und dann hast du die Mediaberater oder den Radiosender selber, der immer weniger Kundschaft bekommt oder es schwieriger ist für die Radiosender an Werbekunden ranzukommen. Und du hast dann auch noch den Hörer. Das ist jetzt vielleicht ein bisschen special interest so für mich, weil, also ich habe es natürlich gleich gehört, ob das jetzt jeder Hörer so wahrnimmt, weiß ich nicht, Aber er wird auch die Spots auf jeden Fall nicht auseinanderhalten können. Und für mich klingt dadurch dieses Radioprogramm einfach billig. Also es nimmt an Wert ab. So und das sind jetzt die verschiedenen Ebenen, die ich auch gemeint habe.

Martin Geißler: Du hast einmal unzufriedenen Kunden, du hast einen unzufriedenen Radiosender natürlich und du hast einen unzufriedenen Hörer, vielleicht sogar auch noch Mitarbeiter, weil der sich denkt, oh Gott, was da läuft, das kann gar nicht funktionieren. Und dass das langfristig natürlich vollkommen nach hinten losgeht. Da brauche ich nicht bis 3 zählen können. Also zielführend finde ich, ist das Ganze gar nicht. Ich habe auch keine Ahnung. Also ich kenne diese Plattform, mir sind die schon mal gezeigt worden. Das ist glaube ich mittlerweile so weit, dass die sich aus der Google Anzeige oder aus der Google Unternehmensbeschreibung den Text rausholen und daraus dann super generischen Audiospot fertig produzieren. Also ganz simpel, ganz einfach.

Martin Geißler: Aber warum wird denn an dieser Stelle gespart? Weil es geht doch am Ende des Tages um den Spotinhalt. Einfaches Beispiel mal dazu. Wir haben vor schon, glaube ich, halbes oder dreiviertel Jahr her einen Spot kreiert und produziert für einen Ohren, also Arzneimittel Ohrentropfen gegen Mittelohrenzündung geschalten im Podcast Format. Und da ist es doch so kreativ. Ohrenschmerzen, Ohrentropfen und Podcast ist doch so eine geile kreative Spielwiese. Also wir haben es am Ende dann so gemacht, dass dann der Sprecher mit Ohrenschmerzen natürlich aufgetaucht ist und vom Wording her halt sein Lieblingspodcast nicht hören können, weil er solche Schmerzen hatte. Dann ist ihm das Mittel vorgestellt worden und das fand er natürlich cool und war dann froh, dass er wieder seinen Podcast hat hören können. Und dann war noch eine richtige Call to Action eingebaut und so war man doch super schnell auch auf der Ebene des Zuhörenden.

Martin Geißler: Und dann hat man auch dieses Podcast Thema mit reingenommen und am Ende sagt er dann auch, ja und jetzt kann ich meinen Lieblingspodcast weiterhören. Ist doch scheißegal am Ende des Tages, in welchem Podcast der gelaufen ist. Also schon mit der richtigen Zielgruppe. Aber er hat in jedem Podcast doch auch den Hörer und die Hörerin wieder direkt mit abgenommen. So und das ist doch smart. Das ist smart integriert, das ist Werbung, die zielführend ist und mit Witz und nicht nur ein plumpes, wie wir es dann jetzt auch probiert haben. Dieser Podcast wird ihnen präsentiert von Lame. Ja, also das ist so billigstes Werbe Handwerk, kann man gar nicht sagen.

Martin Geißler: Das ist einfach billigste Werbung, finde ich geht nicht. Also nicht mehr heutzutage in dem ganzen Audio Kosmos, der da draußen unterwegs ist. So, das wollte ich jetzt mal loswerden. Da könnt ihr mir gerne auch Meinungen dazu in die Kommentare schreiben. Da bin ich sehr gespannt, wie ihr das seht. Also wie gesagt, für mich geht das alles in eine komplett falsche Richtung. OK, anderes Thema. Mir ist wieder mal ans Herz gelegt, Martin, sag doch einfach mal in deinen Videos, was Sache ist und das mache ich jetzt.

Martin Geißler: Darum gibt es einen kleinen Pitch. Wir suchen nämlich noch zwei neue Kunden fürs neue Jahr und zwar explizit Podcast Kunden. Wir verabschieden uns auch von drei Kunden dieses Jahr, weil denen sind wir einfach entwachsen. Da sind wir jetzt zu groß, da sind wir zu schnell, alles fein, auch mit denen ist alles einvernehmlich geregelt, ist alles cool. Da haben wir eine andere Lösung gefunden für die wir gehen nur jetzt den nächsten Schritt. Und darum an dieser Stelle mal der Aufruf an da draußen, wenn es Unternehmen gibt, die sich im Podcast Game aufstellen wollen, wirklich so in ganzheitlicher Hinsicht. Also nicht nur jemand, der jetzt sagt, oh, das probieren wir jetzt mal aus oder ich habe mal Bock, so drei, vier Podcast Episoden zu schalten, mal schauen, was er geht, sondern ne, wirklich mit einer ordentlichen Konzeption, Strategie vorne dran, wie wir da Content kreieren können, der wirklich Mehrwert bringt, der ein Ziel verfolgt, auch jetzt nicht nur auf der Audioebene, sondern auch auf der Videoebene natürlich dann auch das ganze Social Media Game dann mit hinten dran und so weiter. Und da sind wir bereit für ganz große Schandtaten.

Martin Geißler: Also was ist da dabei? Wie ich schon gesagt hab, Konzeption und Strategie natürlich Hosting, klar. Was wir auch bieten können ist Redaktion, also redaktionelle Unterstützung, dann natürlich die Produktion, Aufnahme entweder hier im Studio, bei euch im Unternehmen selber oder remote natürlich. Und die ganze Post Production ist natürlich mit dabei. Und natürlich ganz spannend für alle die Vermarktung, damit der Podcast und dass der Content dann auch wirklich da draußen dann auch wahrgenommen wird. Richtig stark sind wir da in den Branchen Versicherungen, Finanzen, Automotive, Lebensmittel, Einzelhandel. Wir fuchsen uns aber auch super gerne da in ganz neue Themen rein und versuchen dann, was heißt versuchen, ist ja ganz gut, wenn mal so der Blick von außen kommt und wir es dann so übersetzen können, dass es auch der einfache Zuhörer da draußen kapiert. Viele sind ja in ihrem Fachchinesisch und sonst was unterwegs und dann brechen wir das einfach mal so runter, dass da auch die Leute draußen verstehen, um was es wirklich geht. Dazu haben wir auch gerade aktuell eine Kampagne auf Social Media Kanälen laufen, falls ihr da was seht.

Martin Geißler: Ja, let's go, würde ich sagen. Also wer da Interesse hat, so mit ab 5000 im Monat müsst ihr rechnen an Invest. Ziel ist es natürlich, dass am Ende des Tages dann eine Null mehr dran steht für euch, versteht sich. Dazu hätte ich nämlich auch noch gleich eine Empfehlung für euch. Hört euch gerne mal den OMR Podcast an, wo Jean Pierre Krämer von JP Performance zu Gast ist. Der sagt da nämlich was super Spannendes. Der sagt, ich zitiere jetzt, ich weiß nicht, ob er sagt, Marken oder Unternehmen, dass Marken, die keine Stimme da draußen haben, also die sich hinter ihrem Produkt, hinter ihrer Dienstleistung verstecken, dass die in den nächsten Jahren nicht mehr wahrgenommen werden. Und den Ansatz, den kann ich nur unterstreichen oder diese these, weil du kannst noch so ein geiles Produkt haben, noch so eine geile Dienstleistung.

Martin Geißler: Wenn niemand davon erfährt, dass es die gibt, wird sie einfach untergehen in der Maße da draußen. Also sei es jetzt gar nicht die große TV und Radiowerbung, sondern einfach das Social Media Game spielen, einfach für Content sorgen, einfach drüber sprechen, was ihr macht. Wer noch tiefer damit einsteigen will, wie gesagt, hört euch gerne den OMR Podcast an, weil auch mal spannende Frage an dieser Stelle habt ihr denn, also jeder, der diesen Podcast, glaube ich, hören wird, wird irgendeine eigene Marke oder irgendwie was haben. Und wenn diese Marke sprechen könnte, nehmt doch mal diese Frage mit. Welche Stimme hätte sie? Hätte sie eine männliche Stimme oder eine weibliche oder vielleicht was komplett Technisches? Einfach mal so. Würde ich einfach mal gerne so als Anreiz mit in den Ring schmeißen. Was ich da glaube. Ich kriege es immer wieder mit, dass viele sich über diesen Audiofaktor gar nicht so die großen Gedanken machen.

Martin Geißler: Wenn man dann drüber spricht, ist es für alle super spannend. Alle, Ja klar, logisch, über Audio haben wir noch gar nicht nachgedacht. Und deshalb hier auch mein Appell an Denkt doch mal drüber nach, wie ihr euch auch auditiv präsentiert. So, das war jetzt mal ein kleiner Werbeblock, aber das muss auch mal sein. Jetzt würde mich interessieren, wie hat es euch denn gefallen? Wie ist denn dieses Format? Was mir natürlich helfen würde, ist, wenn ihr mir da Fragen zu stellen könntet oder zuschicken könnt, dann sei es jetzt egal, ob im Soundbranding Bereich, was Soundlogos, Musikbrands betrifft oder Podcast, Audiowerbung oder Tonstudio, Agenturleben. Schickt mir einfach die Fragen, die ihr habt und ich werde versuchen, die bestmöglich in dem neuen Format, was mir ganz gut taugt, hier so auch mal alleine abzuwickeln. Da werde ich die dann alle beantworten. Okay, wie gesagt, in zwei Wochen gibt es dann eine neue Episode mit einem richtig coolen Gast, Freue ich mich riesig drauf und wünsche euch bis dahin geile Geschäfte, einen geilen Jahresendspurt.

Martin Geißler: Haut rein, zieht weiter durch, dranbleiben, es lohnt sich. Bis zum nächsten Mal. Here we go again.

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